Der 6.000 Euro-PC: SSD, Festplatte und Brenner

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Special Antonio Funes - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Edel und teuer: Unsere PC-Zusammenstellung ist alles andere als ein Preis-Leistungs-Tipp - aber wer wissen will, wie man mit überall erhältlichen Komponenten bis zu 6.000 Euro ausgeben kann, der ist hier richtig! Wir stecken die teuerste Hardware in unseren Selbstbau-PCs und wollen sehen, wie teuer unsere Luxus-Kiste am Ende wird.

Laufwerke: SSD, Festplatte und Brenner

Natürlich verdient ein Luxus-PC auch eine schnelle Festplatte - das heißt für uns: eine SSD muss her! Eine SSD ist vereinfacht gesagt eine Art Festplatte, die aber ohne mechanische Bauteile auskommt und die Daten im Gegensatz zu einer klassischen Festplatte in Speicherzellen speichert - ähnlich wie bei einem USB-Stick. Dabei erzielen SSDs deutlich höhere Datenübertragungs-Geschwindigkeiten und Zugriffszeiten als Festplatten, die durch ihre im inneren drehenden Scheiben und sich bewegenden Lese- und Schreibkopfe rein physikalisch natürliche Grenzen haben. Eine SSD kann Daten also schneller schreiben und lesen und hat vor allem beim Laden von kleineren Datenpaketen große Vorteile durch die Zugriffszeiten - daher bootet Windows auf einer SSD deutlich schneller und ist auch schneller bereit zum Arbeiten, denn kleine Treiber-Dateien und zahlreiche kleine Einträge installierter Programme sind im Handumdrehen geladen. Normale Anwendungen, Ordner und Tools öffnen sich auch blitzschnell im Vergleich zu einer normalen Festplatte. Spiele laufen zwar nicht schneller, laden aber oftmals flotter.

Seagate Constellation Quelle: Seagate Seagate Constellation Wir nehmen daher gleich zwei SSDs, um genügend Platz auch für Spiele zu haben: eine
Kingston HyperX 3K SSD mit 480 Gigabyte kostet 430 Euro - zwei Stück schlagen also mit 860 Euro zu Buche. Für unsere Backups und Sammlung von Dateien, bei denen wir auf den extrem hohen Speed der SSD verzichten können, gönnen wir uns zudem noch eine größere Festplatte: die Seagate Constellation ES.2 SED mit 2000 Gigabyte kostet 210 Euro. Wir hätten natürlich auch Modelle nehmen können, die pro Gigabyte teurer sind - aber wir benötigen als normale Festplatte dann eben doch eine mit viel Speicherplatz und keine mit nur 300 Gigabyte, die wegen ihrer 10.000 Umdrehungen pro Minute direkt 140 Euro kostet. Es fehlt bei unseren Laufwerken nun noch ein Brenner. Hier nehmen wir einen BluRay-Brenner des sehr guten Herstellers Plextor, der natürlich auch CDs und DVDs lesen und brennen kann, einen Plextor PX-B950SA für 130 Euro. BluRays zu brennen ist zwar in Zeiten von günstigen USB-Sticks und externen Festplatten nicht sonderlich wichtig, aber man weiß ja nie. Dieser Brenner, die zwei SSDs, die Seagate-Festplatte bringen unseren PC auf nunmehr fast 5.400 Euro.

Bildergalerie

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  1. Seite 1 Der 6.000 Euro-PC: Einleitung und Gehäuse
  2. Seite 2 Der 6.000 Euro-PC: Prozessor
  3. Seite 3 Der 6.000 Euro-PC: Mainboard und Arbeitsspeicher
  4. Seite 4 Der 6.000 Euro-PC: Grafikkarte und Netzteil
  5. Seite 5 Der 6.000 Euro-PC: SSD, Festplatte und Brenner
  6. Seite 6 Der 6.000 Euro-PC: Soundkarte, Maus, Tastatur und CPU-Kühler
    • Kommentare (12)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von legion333 Mitglied
        Das Gehäuse ist ja wirklich hässlich :-D

        wenn schon ein teures dann wohl das CM STORM COSMOS II
      • Von legion333 Mitglied
        Das Gehäuse ist ja wirklich hässlich :-D

        wenn schon ein teures dann wohl das CM STORM COSMOS II
      • Von Herbboy Mitglied
        Zitat von ganderc
        Warum werden bei den SSDs die PCI-E Versionen nie beachtet? Die sind zumindest auf dem Papier einiges schneller als die herkömmlichen SSDs mit SATA3.

        PS: Wer braucht heute noch eine DVD/BD brenner? Dieses Medium ist doch viel zu langsam. Für die Datensicherung ist eine HDD einiges bequemer und schneller. Und um einen Film auf dem Fernseher/Beamer anzuzeigen, gibt es doch genug möglichkeiten es übers Netzwerk zu streamen.
        Naja, WENN man einem Kumpel oder Kollegen oder so irgendwelche Daten geben will, dann ist Brennen auch immer noch eine gute Wahl, da man nicht unbedingt denjenigen besuchen geht, um die Daten vor Ort auf seinen PC zu übertragen, und selbst wenn doch: auch nicht jeder will ne externe HDDs mitnehmen will, nur um die Daten dann vor Ort zu überspielen.

        Zudem hat auch nicht jeder ein Netzwerk mit Netzwerkfähigem Mediaplayer, um Musik/Filme zu streamen. Und auch wer das hat, der will vlt. nicht den PC laufen haben, nur damit er nen Film streamen kann...


        Aber so oder so: der PC sollte halt auch teuer werden, daher wohl auch nicht "nur" ein BD-ROM :D
      • Von Enisra Mitglied
        Zitat von ganderc
        Warum werden bei den SSDs die PCI-E Versionen nie beachtet? Die sind zumindest auf dem Papier einiges schneller als die herkömmlichen SSDs mit SATA3.

        PS: Wer braucht heute noch eine DVD/BD brenner? Dieses Medium ist doch viel zu langsam. Für die Datensicherung ist eine HDD einiges bequemer und schneller. Und um einen Film auf dem Fernseher/Beamer anzuzeigen, gibt es doch genug möglichkeiten es übers Netzwerk zu streamen.

        äh ja ne is klar
        nur:
        Eine Festplatte kann verrecken und dann sind alle Daten erstmal futsch, wenn eine DVD im Regal steht passiert das idr. nicht
        Eine Festplatte kann man zwar weiter geben, aber wozu jemanden eine Festplatte mitgeben wenn es nur ein paar Filme, Bilder, ö.ä. ist?
        Außerdem kann man eine Festplatte nicht in einem CD-Player abspielen
      • Von ganderc Spiele-Novize/Novizin
        Warum werden bei den SSDs die PCI-E Versionen nie beachtet? Die sind zumindest auf dem Papier einiges schneller als die herkömmlichen SSDs mit SATA3.

        PS: Wer braucht heute noch eine DVD/BD brenner? Dieses Medium ist doch viel zu langsam. Für die Datensicherung ist eine HDD einiges bequemer und schneller. Und um einen Film auf dem Fernseher/Beamer anzuzeigen, gibt es doch genug möglichkeiten es übers Netzwerk zu streamen.
      • Von Enisra Mitglied
        Zitat von Mothman
        Naja, Schönheit liegt ja bekanntlich im Auge des Betrachters. :-)

        ja, allerdings
        wobei ich es jetzt nicht hässlich nennen würde, schlicht ist eher der passende Ausdruck
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