Wir zeigen das aktuelle Preis-Leistungs-Gefüge bei Grafikkarten auf und verlinken 12 konkrete Modelle aus den empfehlenswerten Grafikkarten-Reihen.
Preis-Leistung Grafikkarten
Wir haben, um das Preis-Leistungs-Gefüge zu analysieren, die Preise der jeweils zwei bis vier günstigsten, gut lieferbaren Modelle pro Grafikkarten-Reihe notiert. Daraus entsteht ein durchschnittlicher Einstiegspreis, den wir durch den Leistungsindex der zugehörigen Grafikkarten-Reihe teilen.
Wir bekommen damit einen Preis-Leistungs-Index, der eine Art "Euro pro Leistung" oder "Euro pro FSP" darstellt. Kleinere Indexwerte sind also besser. Mit dem Preis-Leistungs-Index könnt ihr nun gut feststellen, welche für euch infrage kommenden Grafikkarten-Reihen gut dastehen oder welche Reihe für euer Budget die beste ist.
In diesem Artikel
Da die berechneten Preis-Leistungs-Werte zwischen 6,2 und 10,3 liegen und wir sie aber zusammen mit den Leistungsindex-Werten in die gleiche Grafik eintragen wollen, multiplizieren wir sie für die folgende Grafik mit 10 - an den Relationen ändert sich dadurch nichts:
Quelle: Antonio Funes
Preis-Leistung
Unser Fazit: Empfehlenswerte GPU-Reihen
Wir ziehen ein Fazit, wobei die fett gedruckten Reihen unsere Kauftipps sind: Bis 300 Euro sind die Intel Arc B570 (ab 240 Euro) und AMD Radeon RX 7600 (ab 250 Euro) zu nennen. Wenn ihr mehr ausgeben könnt, dann greift direkt zur Nvidia GeForce RTX 5060 für 320 Euro oder für 20 Euro mehr zur 8GB-Variante der AMD Radeon RX 9060 XT. GPUs mit weniger als 12GB oder 16GB VRAM solltet ihr für moderne Spiele aber nur nehmen, wenn euer Budget nichts anderes zulässt. Die AMD Radeon RX 9060 XT mit 16GB kostet 400 Euro und ist unser einziger Tipp für die Mittelklasse.
Denn die 16B-Version der Nvidia GeForce RTX 5060 Ti kostet 550 Euro - für diesen Preis bekommt ihr aber schon die weit über 40 Prozent schnellere AMD Radeon RX 9070 (16GB) - unser aktueller Praxistest mit einer AMD Radeon RX 9070 und Benchmarks zu vielen Spielen mit und ohne FSR zeigt, dass sie auch für 4K gut taugt. Die langsamere, aber trotzdem teurere Nvidia GeForce RTX 5070 (nur 12GB VRAM) kommt lediglich infrage, wenn ihr bei der RX 9070 keines der günstigeren Modelle aussucht. Die nächste empfehlenswerte Grafikkarten-Reihe ist die AMD Radeon RX 9070 XT, die auch die letzte Empfehlung ist - denn die gleichschnelle Nvidia GeForce RTX 5070 Ti kostet 250 Euro mehr, und die Nvidia GeForce RTX 5080 leistet nur 16 Prozent mehr, schlägt aber mit mehr als 550 Euro Aufpreis (fast 85 Prozent zusätzlich) als die AMD Radeon RX 9070 XT zu Buche.
Quelle: Asus
Asus Dual GeForce RTX 5070 OC
12 konkrete Modellempfehlungen mit Links
Nvidia ist bei unseren Tipps bis auf die GeForce RTX 5060 sowie mit Abstrichen die GeForce RTX 5070 außen vor. Dies sind unsere 12 konkreten Modellvorschläge inklusive Links zu jeweils einem unserer Partner:
- Sparkle Intel Arc B570 Guardian OC (24,2cm lang), bei Galaxus für 230,46 Euro
- Asus Dual Radeon RX 7600 Evo OC (22,9cm lang), bei Amazon für 247 Euro
- Gigabyte GeForce RTX 5060 Eagle OC (20,8cm lang), bei Galaxus für 302,63 Euro
- INNO3D GeForce RTX 5060 Twin X2 OC (25,0cm lang), bei Galaxus für 303,05 Euro
- PowerColor Reaper Radeon RX 9060 XT 16G (20,0cm lang), bei Galaxus für 397,37 Euro
- Sapphire Pulse Radeon RX 9060 XT 16G (24,4cm lang), bei Galaxus für 416,80 Euro
- MSI GeForce RTX 5070 12G Ventus 2X OC (23,6cm lang), bei Galaxus für 596,99 Euro
- Gainward GeForce RTX 5070 Python III OC (29,2cm lang), bei Alternate für 589 Euro
- Asus Prime Radeon RX 9070 OC EVO (30,4cm lang), bei Galaxus für 559 Euro
- Sapphire Pulse Radeon RX 9070 (28,0cm lang), bei Amazon für 561,90 Euro
- Asus Prime Radeon RX 9070 XT White OC (weiß, 31,2cm lang), bei Galaxus für 669 Euro
- ASRock Radeon RX 9070 XT Steel Legend (weiß, 29,8cm lang), bei Amazon für 679 Euro
Achtet beim Kauf auf die Grafikkartenlänge, die wir extra in Klammern für euch angegeben haben. Welche GPUs maximal in euer Gehäuse passen, erfahrt ihr beim Gehäusehersteller, oder ihr messt von der hinteren Gehäusewand aus nach vorn selbst nach. Bei sehr kleinen Gehäusen kann zudem auch die Höhe oder Breite der Grafikkarte ein Problem sein.
