Kaufberatung Gamer-PCs - PC für 700 Euro
Sie wollen sich einen neuen PC zusammenstellen, wissen aber nicht, was Sie für Ihr Geld erwarten können? Wir helfen Ihnen und nennen Ihnen vier Konfigurationen für einen selber zusammengestellten PC!
PC für 700 Euro
Hier bieten wir Ihnen zwei Varianten an, eine auf AMD-Basis, die andere mit einer Intel-CPU. Für Sockel AM3 empfehlen wir eine Kombination aus einem AMD Phenom II X4 965 und einem ASUS M4A87TD/USB3 als Mainboard. Auf Seiten von Intel setzen wir als Prozessor einen i5-760 ein und montieren ihn auf ein Board von Gigabyte, dem GA-P55-USB3.
Die restlichen Komponenten sind bei beiden Varianten identisch: beim RAM nehmen wir 2x2GB Ripjaws von GSkill, wobei wir bei Intel DDR3-1600 nehmen, bei AMD DDR3-1333. Die Grafikkarte ist eine AMD mit
Quelle: PC Games Hardware
EIne GTX 470 von Gigabyte
einem 6870-Grafikchip, zum Beispiel die PowerColor Radeon HD 6870. Nvidia-Fans nehmen die etwa gleichstarke GTX 470, die auch PhysX bei den entsprechenden Spielen unterstützt, aber mehr Strom verbraucht als die Karte von AMD. Als Festplatte nehmen wir im Vergleich zum 500-Euro-PC eine größere Variante mit 1000GB, was 15 Euro Aufpreis bedeutet - Gehäuse, Netzteil und DVD-Laufwerk wählen wir aber wie beim 500-Euro-PC. Dies ergibt bei der AMD-Variante einen Preis von 675 Euro, die Intel-Version kostet 35 Euro mehr.
| Komponente | Modell | Preis etwa |
|---|---|---|
| Mainboard | ASUS M4A87TD/USB3 | 80 Euro |
| Prozessor | AMD Phenom II X4 965 | 150 Euro |
| Arbeitsspeicher | Gskill F3-10666CL7D-4GBRH | 60 Euro |
| Grafikkarte | PowerColor Radeon HD 6870 | 210 Euro |
| Festplatte | Samsung SpinPoint F3 1000GB | 55 Euro |
| Gehäuse | Sharkoon Rebel9 economy | 40 Euro |
| Netzteil | Corsair VX450W | 60 Euro |
| DVD-Brenner | LG Electronics GH22NS50 | 20 Euro |
| Gesamtpreis | 675 Euro |
| Komponente | Modell | Preis etwa |
|---|---|---|
| Mainboard | Gigabyte GA-P55-USB3 | 95 Euro |
| Prozessor | i5-760 | 170 Euro |
| Arbeitsspeicher | Gskill F3-12800CL9D-4GBRL | 60 Euro |
| Grafikkarte | PowerColor Radeon HD 6870 | 210 Euro |
| Festplatte | Samsung SpinPoint F3 1000GB | 55 Euro |
| Gehäuse | Sharkoon Rebel9 economy | 40 Euro |
| Netzteil | Corsair VX450W | 60 Euro |
| DVD-Brenner | LG Electronics GH22NS50 | 20 Euro |
| Gesamtpreis | 710 Euro |
Quelle: MSI
Einsparpotential: 40-50 Euro sparen Sie, wenn Sie bei der Grafikkarte zu einer AMD 6850 greifen, zum Beispiel die MSI R6850-PM2D1GD5. Diese liegt zwischen einer GTX 460 und der AMD 6870 oder GTX 470. Beim Arbeitsspeicher können Sie wie beim Einsteiger-PC das Kingston Value RAM nehmen und etwa 10 Euro sparen. Aufrüstoptionen: Für 40-60 Euro Aufpreis können Sie den AMD-Quadcore durch einen Hexacore ersetzen, was sich derzeit zwar noch nicht lohnt, aber für die Zukunft Vorteile bringen kann. 200 Euro kostet das derzeitige Spitzenmodell, ein AMD Phenom II X6 1090T.

Bei Alternate hab ich gelesen, dass einige Leute Probleme mit dem G.Skill Speicher haben (BlueScreens bei kaltem System), also da eher Vorsicht walten lassen.
Würde mich aber für Phenom II X6 1075T (ähnliches Preis/Leistungsverhältnis wie i5 760), HD5850 TOXIC, 4GB DDR3 1333 von Corsair und vermutlich MSI oder Asus Board entscheiden. Hab schlechte Erfahrungen mit ASRock gemacht.
Und nen X6, ich weiß nicht... der 1075T ist aktuell nicht besser als ein Qaud mit gleichem Takt, also nicht besser als ein X4 945, den Du für 120€ bekommst. Gewagt, darauf zu spekulieren, dass es schon bald was bringt. Wenn es erst in nem Jahr was bringt, kann es sein, dass Du bis dahin mit einem X4 965 besser fährst und DANN auch bei hexacore-unterstützenden Games wegen des höheren Taktes des X4 965 trotzdem nicht schlechter als mit nem 1075T gestellt bist. Ich persönlich hab nen X4 965 bestellt und schau dann in nem Jahr, ob sich dann ein x6 lohnt.
Board: ich hab zwischen mehreren geschwankt mit Chipsatz der 8xx-Serie und USB3.0, aber da die mit USB3.0, als ich bestellen wollte, nicht verfügbar waren, hab ich halt eines ohne USB3.0 geholt - ehrlich gesagt bringt USB3.0 HINTEN am Gehäuse eh nicht viel, und die Boards haben halt nur hinten USB3.0. ;)
Das hier hab ich genommen: http://www1.hardwareversand.de/articledetail.jsp?aid=38995&agid=1232
Diese Boards hatte ich auch noch für gut erachtet nach ein wenig Recherche: http://www1.hardwareversand.de/articledetail.jsp?aid=36057&agid=1232 (ASRock hat inzwischen wirklich auch gute und nicht nur billige Boards)
http://www1.hardwareversand.de/articledetail.jsp?aid=34081&agid=1232
http://www1.hardwareversand.de/articledetail.jsp?aid=34244&agid=1232 quasi das gleiche wie "meines", nur sind 2 USB-Ports mit USB3.0 statt 2.0, dafür kein esata ^^
http://www1.hardwareversand.de/articledetail.jsp?aid=35051&agid=1232
vlt. hilft Dir das ja weiter.
Benchmarks zu den jeweiligen Rechnern wären mal sehr interessant...
Bei Alternate hab ich gelesen, dass einige Leute Probleme mit dem G.Skill Speicher haben (BlueScreens bei kaltem System), also da eher Vorsicht walten lassen.
Habe momentan das Problem, dass ich eigentlich dringend neue Komponenten brauche (Graka- und RAM- Probleme häufen sich und System ist kaum noch stabil :( ). Daher kann ich leider nicht auf SandyBridge und möglichen Preisfall der momentanen Hardware warten :(
Würde mich aber für Phenom II X6 1075T (ähnliches Preis/Leistungsverhältnis wie i5 760), HD5850 TOXIC, 4GB DDR3 1333 von Corsair und vermutlich MSI oder Asus Board entscheiden. Hab schlechte Erfahrungen mit ASRock gemacht.
Die Board-Auswahl ist mMn immer die schwierigste, aber auch wichtigste Entscheidung. Bin da für Vorschläge offen!
Aber bitte nicht wieder ne AMD/Intel bzw. AMD/nvidia Grundsatzdiskussion vom Zaun brechen ;)
Und wenn Du halt JETZT nen neuen PC willst, hast Du eh keine Wahl. Man kann ja nicht ewig warten - 6-7 Monate mit nem miesen PC rumgurken ist meines Erachtens deutlich "schlimmer" als ein eventuell in 1-2 Jahren den Sockel nicht mehr aufrüsten zu können.
Deine Argumente passen wenn überhaupt nur auf einen echten Hardware-Freak, der normalerweise alls 6 Monate irgendwas aufrüstet - der weitaus größte Teil der User kauft aber so, dass es ca. 2 Jahre reicht, und da rechnet eh keiner fest damit, ohne Boardwechsel aufrüsten zu können. Wenn ja, ist das toll, aber wenn nein, dann wird sich da keiner ärgern.
Da ist jemand nicht ganz richtig informiert
Im frühjahr erscheint LGA 1155 für SB, LGA 1156 CPUs sind in den letzten 2 wochen im schnitt um 20€ teurer geworden...im sommer kommen dann noch der LGA 2011 für die SB Octacores und ersetzt LGA 1366...bei amd ists nicht besser hier kommt 2011 der Sockel AM3+, angeblich sind AM3 CPUs nicht kompatibel...daher, wer jetzt kauft kauft einen toten sockel...und wird sich 2011 sowas von aufregen...
Zu LGA 1155 sei gesagt, dass bereits Preise den weg ins Netz gefunden haben...so darf man für ein H67 Board im schnitt 90€ berappen und für ein P67 im schnitt 150€ je nach ausstattung...LGA1155 ist mainstream, nicht highend daher scheinen die preise recht glaubhaft...
Wenn jetzt nicht gerade was neues wie die Sandy Bridge genau vor der Tür steht, man noch keine Kosten und nichts kennt, lohnt es sich mMn auf dem PC-Markt nur unter Bedingungen zu warten. Es kommt ständig was neues, was tolles und "revolutionäres" so ist das nunmal. Wer immer auf das neueste warten will, zahlt 1) schön drauf, weil die ja preislich hoch einsteigen und dann ggf. senken und 2) sind die Leistungssteigerungen meistens nicht so weltbewegend dass eine upgrade sinnvoll wäre.
Mir scheint es momentan auch sinnvoll sich einen Rechner zu holen. RAM ist günstig, mit den neuen Grafikkarten von AMD gibt es leistungsstarke aber preiswerte Modelle, die Prozessoren-Sockel werden sich die nächste Zeit nicht maßgeblich ändern (was auch wichtig ist, da ein Sockel am Ende seiner "Lebenszeit" auch immer eine Anschaffung eines neuen MB notwendig macht, sollte man den Prozi aufrüsten wollen), und z.B. mit dem 800Euro Rechner hat man runde 2 Jahre keine Probleme mit aktuellen Titeln, da MS mit Kinect ja jetzt ein Peripheriegerät rausgebracht hat um die Lebenszeit der Xbox360 noch 2-3 Jahre zu strecken, ist es auch auf dem PC nicht zu erwarten, dass grafische Revolutionen veröffentlich werden. Das kommt erst wieder mit der neuesten Konsolengeneration. Bis dahin hat man aber einen guten Rechenknecht, den man zu Not auch übertakten kann.
Ich hatte mir meinen Rechner vor 2 Jahren zusammengestellt. Damals war er auch ne richtige Kante. Zuletzt mussten aber die ersten Details runtergestellt werden. Nen anständigen Prozilüfter gekauft, den Q6700 auf 3,3Ghz übertaktet, und ne neue Grafikkarte spendiert (HD5850)....schwupps alles läuft rund. Investitionen lagen bei 250 Euro. Sogesehen also nichts verkehrtes daran jetzt einen Rechner zu kaufen.
Und lol @ Arkadon....wahrscheinlich Alienware auf dem Gehäuse stehen?