Kaufberatung Mainboards Sockel 1155: passender RAM und Kaufberatung Teil 1
In unserem Special haben wir acht Mainbaords für Intels erfolgreichen Sockel 1155 für euch herausgesucht. Damit könnt ihr euren PC aufrüsten, um für die Spiele-Highlights 2012 fit zu sein. Wir sagen euch auch, worauf ihr beim Kauf, Aufrüsten und Übertakten achten müsst.
Passender Arbeitsspeicher: auf Spannung achten
Für den Sockel 1155 ist der Betrieb von DDR3-RAM mit einem DDR-Takt von 1333 Megahertz vorgesehen. Die technische Kennung ist PC3-10667U. Ihr könnt auch schnelleren RAM nehmen, jedoch ist der Unterschied in der Praxis nicht zu merken. Auch ein besonders guter CL-Wert (Cas Latency, die Reaktionszeit des RAMs) ist kein markbarer Vorteil. Wichtig ist: nehmt Arbeitsspeicher mit maximal 1,5 Volt Spannung, denn Intel selbst sieht für die modernen Sandy Bridge-Prozessoren vor, dass die RAM-Spannung nicht über 1,55 Volt liegen sollte - das hat damit zu tun, dass der Speichercontroller in der CPU integriert ist. Uns sind zwar noch keine Schäden durch eine "zu hohe" RAM-Spannung bekannt, und vermutlich dient der Hinweis nur dazu, vor allzu mutigen Übertaktungsexperimenten zu warnen. Aber sollte ein Prozessordefekt auftreten und RAM mit hoher Spannung verwendet worden sein, so könnte es Probleme bei der Garantieabwicklung geben. In unserem PCGames-Preisvergleich haben wir für euch Arbeitsspeicher ab 2 Gigabyte Modulgröße mit 1333 und 1600 Megahertz und passender Spannung herausgefiltert.
Kaufberatung
Quelle: Asus
Asus P8P67 Rev 3.1
In unserer Kaufberatung wollen wir euch nun acht Mainboards für Intel Sockel 1155 vorstellen, die ein gutes Preis-Leistungsverhältnis für einen typischen Gamer-PC haben oder für Übertaktungsfreunde besonders geeignet sind. Hierbei beschränken wir uns auf Modelle mit den beiden Chipsätzen P67 und Z68. In unserem zweiten Special [Link zur Marktübersicht] findet ihr in einer Marktübersicht noch weitere Mainbaords für Intel Sockel 1155 – dort haben wir auch ein Mainboard mit einem H61-Chipsatz für User, die zugunsten eines geringeren Preises auf Übertakten verzichten wollen. Eine kurze Anmerkung: alle von uns ausgesuchten Modelle verfügen natürlich über Gigabit-LAN und Onboardsound bis zu 7.1, außerdem über je zwei externe und interne USB3.0-Ports, zudem sind stets auch mindestens zwei SATA3 (6Gb/s) und vier SATA2-Anschlüsse verfügbar. Den veralteten IDE-Standard für Laufwerke besitzt keines der Modelle - diese Dinge werden wir im Text also nicht erneut pro Modell erwähnen. Am Ende dieses Specials findet ihr eine Tabelle, in der alle technischen Daten nochmals in einer Übersicht zu sehen sind.
Quelle: Gigabyte
Gigabyte Z68XP-UD3
Wer auf Crossfire oder SLI verzichtet, findet im MSI P67A-C45 ein günstiges Einsteigermodell. Es sind neben dem PCIe x16-Slot noch je drei PCIe x1 und PCI-Slots vorhanden. Mit acht externen und zwei internen USB2.0-Ports sind auch genügend Anschlüsse für Peripherie verfügbar. Firewire findet sich intern wie extern, dazu gibt es noch sechs Anschlüsse für SATA-Laufwerke. Ihr bekommt das Mainboard mit P67-Chipsatz ab etwa 90 Euro. 20 Euro mehr, also 110 Euro kostet das Gigabyte GA-Z68XP-UD3 - dafür bietet es auch einiges mehr: durch den im Vergleich zum MSI zusätzlichen PCIe x16-Slot ist das Mainboard Crossfire und auch SLI-fähig (jeweils im x8/x8-Modus) - das sind übrigens auch die noch kommenden sechs Mainboards. Onboard sind zwei weitere USB2.0-Buchsen verfügbar, also für insgesamt sechs USB2.0-Ports statt nur zwei beim MSI-Mainboard. Außerdem bietet es zwei weitere, also insgesamt vier SATA6gb/s-Anschlüsse. Das GA-Z68XP-UD3 basiert auf dem Z68-Chipsatz und kann somit auch ohne Grafikkarte über die in der CPU integrierte Grafikeinheit betrieben werden.

Es gibt halt derzeit nur eine Hand voll Spielen, die wirklich höhere Anforderungen haben, als das, was 07/08 erschienen ist und selbst die kann man mit Abstrichen immer noch zum laufen bringen. Ich selbst hätte damals auch nicht gedacht, dass ich 2012 noch die gleiche Hardware benutze, aber ich sehe derzeit keine Veranlassung etwas zu ändern.
Gut, wer natürlich einen Monitor >21 Zoll benutzt, der mag bei der Grafikkarte etwas mehr Power benötigen, so riesen Geräte passen bei mir aber eh nicht auf den Schreibtisch.
Gut, wenn DU nen alten Monitor hast und nur bei 1280x1024 spielst und niedrige Details reichen, dann ist vlt. auch ein 4-5 jahre alter damals "Mittelklasse" PC okay - aber viele wollen halt die neueren Spiele auch auf hohen Details spielen, und da reicht ein 4 Jahre alter PC vermutlich nicht aus