CPUs und Mainboards Sockel 1155: Mainboardchipsätze Sockel 1155; PCIe 3.0; ATX und µATX
Intel-CPUs sind aktuell bei Gamern besonders beliebt - wir nennen euch die Prozessoren mit gutem Preis-Leistungsverhältnis sowie passende Mainboards für euren Spiele-PC! Dazu gibt es nützliche Infos zu den CPUs und Sockeln sowie Tipps, wie ihr beim Upgrade eures Rechners sparen könnt, indem ihr teurere Modelle ohne Leistungsvorteil vermeidet.
Chipsätze für Sockel 1155
Im zweiten Teil unseres Specials haben wir für euch aus dem riesigen Markt an Mainboards für Intels Sockel 1155 einige empfehlenswerte Modelle herausgepickt. Aber auch unsere Auswahl zeigt nur einen Teil der Mainboards, die ihr Geld durchaus wert sind. Damit ihr auch selber nach weiteren Hauptplatinen Ausschau halten könnt, möchten wir euch daher zu Beginn einige Infos zu den Sockel 1155-Mainboards geben. Wichtigster Punkt sind die Chipsätze - das ist sozusagen das Herz des Mainboards, welches bestimmte Grundeigenschaften eines Mainboards mit sich bringt. Auf dem aktuellen Mainboard-Markt könnt ihr insgesamt 12 verschiedene Chipsätze finden, die ihr in der Regel auch im Namen der Hauptplatine wiederfindet.
Manche dieser Chipsätze sind extrem selten im Handel zu finden, und für euch als normale Privatanwender und Gamer ist ohnehin nur eine Frage interessant: möchtet ihr übertakten oder nicht? Zum Übertakten ist - wie zuvor schon beschrieben - ein Prozessor mit einem "k" im Namen nötig. Passende Chipsätze sind ausschließlich die Chipsätze mit einem P oder Z im Namen, also: P61, P67, Z68 und Z77. Alle anderen Chipsätze sind nicht zum Übertakten geeignet - wenn ihr darauf aber keinen Wert legt und es bei gleicher Ausstattung im Vergleich zu einem P- oder Z-Mainboard sparen könnt, spricht nichts gegen ein Modell mit einem B, H oder Q als Chipsatznamen. Die Leistung wird dadurch nicht beeinflusst.
PCIe 3.0, ATX und µATX
Quelle: Gigabyte
Gigabyte GA-Z77-D3H
Bei neueren Mainboardmodellen sind bereits PCIe-Slots mit dem neueren Standard PCIe 3.0 integriert. Ähnlich wie damals, als der 2.0-Standard noch relativ neu war, gibt es aber bislang keinen merkbaren Vorteil der in der Theorie schnelleren Schnittstelle. Es ist also selbst für modernste Grafikkarten nicht zwingend nötig, unbedingt auf ein Mainboard mit PCIe3.0 zu setzen. Allerdings gibt entsprechende Hauptplatinen immer häufiger und auch schon seit vielen Monaten, so dass es auch nicht schadet, auf PCIe3.0 zu setzen: Preisunterschiede nur wegen PCIe3.0 sind jedenfalls nicht mehr auszumachen. Wichtig: wer PCIe3.0 nutzen will, muss eine CPU der Ivy Bridge-Serie verwenden. Ein anderes Thema bei Mainboards ist die Bauart - ein typisches Gehäuse bei euch zu Hause wird den ATX-Standard haben, am häufigsten in den Sortimenten der Mainboard-Hersteller sind wiederum ATX und µATX. Letztere passen auch in ATX-Gehäuse. Sie sind kleiner als ATX-Mainboard, und wenn sie die Ausstattung besitzen, die ihr benötigt, könnt ihr bedenkenlos auch zu einem solchen kleineren Mainboard greifen. Wer ein Gehäuse im µATX-Standard besitzt, muss sich ohnehin ein solches Mainboard aussuchen.
In diesem Artikel
- Seite 1 CPUs und Mainboards Sockel 1155: Einleitung und Übersicht CPUs
- Seite 2 CPUs und Mainboards Sockel 1155: Codenamen der CPUs und Kaufempfehlungen
- Seite 3 CPUs und Mainboards Sockel 1155: Mainboardchipsätze Sockel 1155; PCIe 3.0; ATX und µATX
- Seite 4 CPUs und Mainboards Sockel 1155: Kaufempfehlungen Mainboards Teil 1
- Seite 5 CPUs und Mainboards Sockel 1155: Kaufempfehlungen Mainboards Teil 2 und Tabelle mit Kauftipps
- Seite 6 Bildergalerie
Bildergalerie
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- Seite 2 CPUs und Mainboards Sockel 1155: Codenamen der CPUs und Kaufempfehlungen
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Ist nicht ganz korrekt. Es gibt noch nen Z75, Unterschied zum Z77 ist das fehlende Rapid-Storage beim Z75. Ansonsten bietet er alle Features des Z77, demzufolge auch wunderbar zum Übertakten.
Ist nicht ganz korrekt. Es gibt noch nen Z75, Unterschied zum Z77 ist das fehlende Rapid-Storage beim Z75. Ansonsten bietet er alle Features des Z77, demzufolge auch wunderbar zum Übertakten.