Kaufberatung Gamer-Headsets bis 50, bis 100 und über 100 Euro
Unentbehrliches Zubehör für jeden PC-Spieler: das Headset. In unserer Kaufberatung zum Thema Gamer-Headsets erklären wir wissenswerte Grundlagen und empfehlen einige exemplarische Modelle von 30 bis 300 Euro.
Quelle: Creative Labs
Creative Fatal1ty Pro
Headsets bis 50 Euro
Mit rund 30 Euro ist zum Einstieg das Creative Fatal1ty Pro Series zu empfehlen. Es bietet einen für den Preis ordentlichen Sound. Angeschlossen wird es analog, also mit zwei Klinkensteckern. Das Mikrofon kann abgesteckt werden, am Volumeregler lässt es sich auch stummschalten. Für 45 Euro bekommt man das Creative Fatal1ty HS-1000, welches per USB angeschlossen wird und somit einen eigenen Soundchip besitzt. Auf Basis der XFi-Technologie beherrscht es eine funktionierende Raumklangsimulation, es ist somit also möglich, Gegner wie bei echtem Surround zu orten. Auch EAX-Unterstützung bietet das HS-1000.
Headsets bis 100 Euro
Das analoge Sennheiser PC 151 bietet für ein Gamingheadset einen bereits recht gehobenen Sound und kostet knapp 60 Euro. Natürlich kommt der Sound nicht an Hifi-Kopfhörer heran, aber im Gegensatz zu billigeren Gamerheadsets macht hier auch
Quelle: Logitech
Logitech G35
gelegentliches Musikhören durchaus Spaß – in jedem Falle stimmen Preis und Leistung. Das Logitech G35 für 85 Euro hat ebenfalls einen guten Klang, ist aber mehr auf Gaming ausgelegt und besitzt als USB-Headset einen eigenen Soundchip mit einem gut funktionierenden Surroundsound bis hin zu 7.1. Es sind zudem austauschbare Kopfbügelpolster zur Größenanpassung dabei, des weiteren kann man über Tasten an den Hörmuscheln unter anderem die Lautstärke oder Surroundeinstellungen bedienen, aber auch als Schnellzugriff auf eine "Spielerei", die das Morphen der eigenen Stimme ermöglichst – wer will kann also zum Beispiel bei einem Online-Rollenspiel passend zu seinem Charakter mit einer deutlich tieferen oder auch höheren Stimme ertönen, wenn er mit anderen Spielern über sein Mikrofon kommuniziert.
Headsets über 100 Euro
Hier wäre das Sennheiser PC 350 zu nennen. Das analoge Headset für etwa 125 Euro hat zwar einen sehr guten Klang, der Preis ist aber im Grunde genommen ein wenig zu hoch für
Quelle: sennheiser.com
Sennheiser PC 350
die Leistung. In dieser Preisklasse gibt es allerdings keine echten Alternativen mit Klinkenanschluss. Für Gamer mit einem wirklich großen Portemonnaie ist das Beyerdynamic MMX 300 ein Kandidat. Etwa 300 Euro kostet das gute Teil – der Sound ist in der Tat herausragend, absolut klare Höhen und Mitten, auch ein druckvoller und klarer Bass, der aber eher zurückhaltend ist und nicht, wie es bei vielen Gamerheadsets ist, mit eigentlich übertriebenem Bass den Sound bombastischer macht, als er eigentlich ist. Man sollte allerdings auch über eine halbwegs gute Soundkarte verfügen, da das analoge MMX300 für billigen oder Onboardsound eigentlich zu schade ist.
So, also von der PCGames hätte ich endlich mal was anderes sehen wollen.
Erstens ist das PC350 von Sennheiser nicht mehr aktuell, es gibt mittlerweile des 360iger, welches tatsächlich besser klingt und seinem Preis "gerechter" wird, aber um es nochmal für diejenigen die es dank PC Zeitschriften nicht besser wissen noch mal ganz deutlich zu machen:
Kopfhörer haben einen wesentlich besseren Klang als Headsets für den gleichen Preis. Das fehlende Micro ersetzt man durch ein Clipmicro von z.B. Zalman, da ist die Stimme sehr klar und das Ding kostet weniger als 5 Euro.
Lasst euch von den Herstellern nicht immer so tief in den Geldbeutel greifen!
Das MMX300 ist nebenbei zwar ein tolles Teil mit Klasse klang, aber der DT880 vom gleichen Hersteller klingt MINDESTENS genauso gut, und kostet viel weniger.
Allerdings Vorsicht walten lassen! Der Satz so teure Geräte seien zu schade für nur Onboard Sound ist eine unheimliche Untertreibung.
Wenn ihr allen ernstes plant so teure KH zu kaufen solltet ihr nicht nur ne 1A Soundkarte besitzen, sondern eigentlich auch noch einen Kopfhörer-verstärker (viele Menschen wissen nichtmal das es sowas gibt, da bei AVRs und teuren Soundkarten bereits billig Teile davon eingebaut sind ohne das es großartig erwähnt wird, sind aber auch meist nicht alzu prickelnd). Der macht den Sound übrigens nicht nur lauter. ;)
Aber lassen wir das mal und nehmen an ihr seit im Besitzt einer normalen X-Fi (Music, Gamer, Titanium), habt keinen KHV und wollt dennoch gleich in den Hochpreisigen Markt einsteigen,... dann empfehle ich euch den Denon AH-D2000!
Im Hi-Fi Forum konnten bei meinem letzten Besuch viele der alten Hasen seinen Namen schon nicht mehr hören, da, obwohl er keiner der "großen Drei" war (Beyerd. DT880, Senn 650 u. AKG 750) diese in der Popularität bei der Kaufberatung überflügelt hatte. Im Grunde wurde er nur deshalb nicht als "großer Vierte" mit aufgenommen, da er für das Gebotene, welches "nur" auf dem gleichen Level anzusiedeln war wie das Dreigestirn, beinahe 100 Euro mehr gekostet hat.
Mittlerweile kostet ehr jedoch genauso viel wie einer der großen Drei. Warum er aber damals schon so beliebt war hat 4 Gründe: Die perfekte Spieletauglichkeit, die perfekte Filmtauglichkeit, er bildet jedes Musikgenre beinahe Gleichwertig ab (Techno klingt ebensogut wie z.B. Klassik, solche Allround KH's gibts auch in der Hochpreisigen Klasse selten) und der Bass, welcher zwar ein tropfen weniger Präzise war als der seiner Mittstreiter, jedoch wesentlich eindrucksvoller daherkommt. Dennoch ist er kein schlecht abgestimmtes Bassmonster, im Gegenteil.
Jedenfalls sprechen für ihn:
- Er braucht keinen KHV um gut zu klingen, auch wenn ein solcher nochmal die letzten 20% aus ihm rauskitzeln kann.
- Er ist wie schon gesagt dank seiner Abstimmung für Spiele und Filme prädestiniert.
- Und natürlich das unheimliche Hörvergnügen.
Einstellungen für ihn an einer X-Fi sollten wie folgt lauten:
-CMSS-3D: AUS!!!! (gibt viele die das als Klangverbesserung für ihre Boxen missbrauchen, hier aber ein absolutes no-go)
-Crystalizer: bei schlechtem Tonmaterial je nach Vorliebe, ansonsten gehört der definitiv aus!
-EQ: unberührt lassen!
-Lautsprecher: Kopfhörer
-Bass: Bass Boost aktivieren, Frequenz-Abschaltung von 40 bis 60 Hz je nach vorliebe frei wählen, Pegel auf 6-9dB setzen, auch hier je nach vorliebe.
Für BFBC2 benutze ich z.B. einen Pegel von 9 dB und eine Frequenzabschaltung bei 50Hz, bei Musik stelle ich den Pegel jedoch meist auf 5-max.!!!8dB.
Tatsache ist jedoch, dass ich den Bass Boost bei Musik die sich nicht auf Bass stüzt, den Bass Boost meist ausgeschaltet habe.
Wenn man nicht ganz so teuer einsteigen möchte kann man sich mal im Hi-Fi forum umsehen.
Was ich an meinem Razer Megalodon so liebe: Ich hab das Headset oft ne Stunde auf dem Kopf, ohne dass dabei iwas läuft, sondern einfach, weil es sich toll anfüllt...
lol
:-D
Und was ist mit dem Tragekompfort?
Was ich an meinem Razer Megalodon so liebe: Ich hab das Headset oft ne Stunde auf dem Kopf, ohne dass dabei iwas läuft, sondern einfach, weil es sich toll anfüllt...