Geforce Experience vs. AMD Raptr - One-Click-Optimierung High-End, Ultra HD
Geforce Experience vs. AMD Raptr - Nvidia und AMD bieten Software zu ihren Grafikkarten an, die Video- und Streaming- Tools sowie andere Werkzeuge beinhaltet. Dazu kommt eine Ein-Klick-Optimierung, die wir für euch genauer unter die Lupe nehmen. Anhand von drei unterschiedliche Hardware-Systemen testen wir die Software an den Spielen The Witcher 3 und Project Cars.
In diesem Artikel
One-Click-Optimierung beim High-End-System in Ultra-HD
Ein letztes Mal Ein-Klick, noch einmal High-End, nun aber mit einem auf 4,5 GHz übertakteten Intel Core i7-4790K, 16 Gigabyte Hauptspeicher und einem Ultra-HD-Bildschirm. Außerdem haben wir die Radeon R9 290X durch ein 8-Gigabyte-Modell ausgetauscht. Die GTX 980 bleibt die Gleiche. Letzteres mag vielleicht unfair erscheinen, jedoch benötigen beide Spiele auch in Ultra-HD nicht einmal die vollen 4 Gigabyte Videospeicher. Zudem setzt die Raptr-App auf aus der Community stammende Leistungsdaten – von 8-Gigabyte-Radeons dürfte es nur wenige geben, eventuell ist der Wechsel auf die Sapphire R9 290X/8G daher sogar ein kleines Handicap. Auf brandneue Grafikkarten wie die R9 390X, Fury X oder GTX 980 Ti verzichten wir genau aus diesem Grund, denn auch Nvidias Geforce Experience benötigte zumindest in der Vergangenheit eine gewisse Zeit, bis die Einstellungen passten.
Quelle: PC Games
Benchmarks: One-Click-Optimization - High-End-System, Ultra HD
High-End, Ultra-HD - Geforce Experience
Quelle: PC Games
Sowohl die Geforce Experience als auch Raptr setzen für The Witcher 3 alle Optionen unnötigerweise auf die niedrigste Stufe oder schalten sie ganz ab, was in einem unschönen Gesamtbild mit einem extrem stark abfallenden Detailgrad und Frameraten von teilweise deutlich über 50 Fps resultiert. Hier wären mehr Bilder pro Sekunde drin.
In Project Cars sind die Einstellungen prinzipiell in Ordnung, auch wenn vielleicht noch eine Prise mehr optischer Glanz drin gewesen wäre. Im Falle des schicken Rennspiels, das besonders in Ultra HD auch mit diesen leicht reduzierten Einstellungen fantastisch aussieht, geben wir aber tendenziell eher hohen Bildraten den Vorzug. Das sorgt für ein besseres Geschwindigkeitsgefühl und eine direktere Eingabe. Außerdem halten wir, wie schon erwähnt, ein gewisses Leistungspolster in Project Cars generell für sinnvoll. Von daher werten wir das Ergebnis positiv. In The Witcher 3 versagt die Geforce Experience allerdings. Trotz unserer potenten Hardware setzt das Programm alle Einstellungen auf die niedrigste Stufe – das ist definitiv unnötig, eine Mischung aus hohen und mittleren Settings liefe flüssig, die Texturen ließen sich sogar ohne merklichen Leistungsverlust auf Ultra stellen. Zwar bietet Nvidias Oberfläche die Möglichkeit, diese Einstellungen mit einem Schieberegler zu erhöhen, dies erfordert aber wiederum Herumprobiererei, was die One-Click-Optimierung dann doch etwas ad absurdum führt.
High-End, Ultra-HD - Raptr
Trotz exotischer Grafikkarte passen die Einstellungen für Project Cars sehr gut, das Bild sieht gut aus und bleibt dabei flüssig, die Details wurden sinnvoll reduziert. In The Witcher 3 hat Raptr interessanterweise die gleichen Probleme wie die Geforce Experience: Alle Einstellungen werden auf die niedrigste Stufe gesetzt. Die eingangs angesprochene Zeit, bis die Einstellungen passen, ist hier wie dort in Ultra HD offenbar noch nicht verstrichen.
Quelle: PC Games
Auswirkungen auf die Einstellungen - High-End Ultra HD
