Gaming-PC zusammenstellen: Vier PCs von 1080 bis 1820 Euro

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Gaming-PC zusammenstellen: Vier PCs von 1080 bis 1820 Euro
Quelle: Xilence

Selbst ein starker Gaming-PC muss keine 2000 Euro kosten - dies zeigen unsere fünf Beispiel-PCs von 610 bis 1820 Euro. Obendrauf gibt es allgemeine Tipps.

Mittelklasse-PCs für 1070 und 1085 Euro

Wir kommen nun zu vier weiteren PCs von 1080 bis 1820 Euro - mehr als 2000 Euro auszugeben ist aktuell nicht wirklich sinnvoll, außer man ist bereit, für ein wenig Mehrleistung deutliche Aufpreise zu zahlen. Doch dazu später mehr, denn wir starten zuerst mit zwei Mittelklasse-PCs. Der erste PC nutzt den AMD Ryzen 5 7600X3D, der dank seines besonderen Caches für Spiele extrem gut geeignet ist und dabei auch noch wenig Strom benötigt.

Seine lediglich sechs Kerne stören nur, falls ihr neben Gaming noch bestimmte andere Anwendungen nutzt, die von einer hohen Zahl an Kernen profitieren. Der Partner der CPU ist eine AMD Radeon RX 9060 XT mit 16GB Video-RAM-Aufrüstpotenzial gibt es vor allem bei der Grafikkarte, da CPU und RAM auch für deutlich stärkere GPUs ausreichen. Wer mehr Budget zur Verfügung hat, kann also beispielsweise direkt eine Nvidia GeForce RTX 5070 (plus 180 Euro) oder die nochmal etwas bessere AMD Radeon RX 9070 (plus 230 Euro) nehmen, wobei der Nvidia-Bolide nur 12GB Video-RAM bietet.

Einsparen kann man zum Beispiel beim Gehäuse, wo auch ein simples Modell für 30 Euro ausreicht, so lange nur genug Platz für den CPU-Kühler (16,0 cm hoch) und die Grafikkarte (22,0 cm lang) vorhanden ist. Ebenso könnte euch auch der Ryzen 5 9600X für 190 Euro als CPU ausreichen. So sieht unser AMD-PC im Detail aus, daneben steht auch bereits unser zweiter Mitteklasse-PC mit Intel-Basis, zu dem wir unter der Tabelle noch einige Tipps haben:

Komponente Mittelklasse AMD-Basis für 1085 Euro     Mittelklasse Intel-Basis für 1090 Euro  
Prozessor AMD Ryzen 5 7600X3D (6 Kerne, 12 Threads) 260 Euro   Intel Core Ultra 245KF (14 Kerne und Threads) 220 Euro
Mainboard ASRock B850M Pro-A 130 Euro   ASRock B860M-X 105 Euro
Arbeitsspeicher 2x16GB TeamGroup T-Force VULCAN DDR5-5600, CL36 90 Euro   2x16GB Patriot Viper VENOM, DDR5-5600, CL36 85 Euro
Grafikkarte PowerColor Reaper RX 9060 XT 16GB 360 Euro   INNO3D Geforce RTX 5060 Ti Twin X2 16GB 430 Euro
SSD Crucial P3 Plus SSD 2000GB, M.2 100 Euro   Kioxia Exceria Plus G3, 2000GB, M.2 105 Euro
Gehäuse Xilence Xilent Breeze X7 X712, Glasfenster 60 Euro   Sharkoon VS9 RGB Black, Glasfenster 60 Euro
Netzteil MSI MAG A550BN, 550 Watt 60 Euro   be quiet! System Power 11, 550 Watt 60 Euro
CPU-Kühler Xilence M704 25 Euro   LC-Power Aera Serie LC-CC-120-B4 25 Euro
  Gesamtpreis 1085 Euro   Gesamtpreis 1070 Euro

Genau wie beim AMD-PC könnt ihr auch den zweiten Mittelklasse-PC mit einer Nvidia GeForce RTX 5070 oder AMD Radeon RX 9070 aufwerten - die Aufpreise betragen 110 respektive 160 Euro. Einsparpotenzial gibt es bei der Grafikkarte, wo ihr auch eine AMD Radeon RX 9060 XT (16B) nehmen könnt, sowie beim Gehäuse. Für beide Mittelklasse-PCs lassen sich auch noch gut 40 Euro sparen, wenn ihr mit 1000GB bei der SSD auskommt.

Asus Dual GeForce RTX 5070 OC Quelle: Asus Asus Dual GeForce RTX 5070 OC

Oberklasse und Top-PC für 1580 und 1820 Euro

Für unsere zwei Top-PCs gehen wir nicht über die 2000-Euro-Grenze hinaus, wir bleiben mit dem besseren der zwei PCs sogar unter 1900 Euro. Um dies zu erklären, starten wir auch zuerst mit unserem Top-PC für 1820 Euro. Dass wir als Empfehlung keinen PC nennen, der deutlich mehr kostet, hat zwei Gründe: Die CPU, ein Ryzen 7 9800X3D, ist das höchste der Gefühle für Gamer. Nur der Ryzen 9 9950X3D ist schneller, aber lediglich um ein Prozent bei gleichzeitig 200 Euro Aufpreis. Lediglich wer spezielle Anwendungen befeuern muss, braucht mehr als einen Ryzen 7 9800X3D.

Punkt Zwei: Die Grafikkarte. Zwar ist eine Nvidia GeForce RTX 5080 um 15 Prozent schneller als die AMD Radeon RX 9070 XT. Allerdings liegt das Preis-Plus bei irrsinnigen 400 Euro, also über 60 Prozent mehr. Auch die RTX 5070 Ti ist keine Option: Sie ist vergleichbar schnell wie die RTX 9070 XT, kostet aber 130 Euro mehr. Nur wer extremer Anhänger von Nvidias KI-Upscaling DLSS und den damit verbundenen Annehmlichkeiten ist, greift oberhalb von 600 Euro zu Nvidia. Dies sind unsere zwei Oberklasse beziehungsweise Top-PCs:

Komponente Oberklasse Intel-Basis für 1580 Euro     Top-Klasse AMD-Basis für 1820 Euro  
Prozessor Intel Core Ultra 7 265KF (20 Kerne und Threads) 280 Euro   AMD Ryzen 7 9800X3D (8 Kerne, 16 Threads) 450 Euro
Mainboard Gigabyte Z890 Eagle WIFI7 210 Euro   MSI Pro B850M-P WIFI 160 Euro
Arbeitsspeicher 2x16GB Patriot Viper VENOM, DDR5-6400, CL32 90 Euro   2x16GB Kingston Fury Beast, DDR5-5600, CL36 95 Euro
Grafikkarte Sapphire Pulse Radeon RX 9070 590 Euro   Asus Prime Radeon RX 9070 XT OC 670 Euro
SSD Lexar NQ790, 4000GB, M.2 210 Euro   Lexar NM790, 4000GB, M.2 225 Euro
Gehäuse Corsair 3000D Airflow, Glasfenster 70 Euro   Endorfy Regnum 400 Air, Glasfenster 85 Euro
Netzteil Corsair Rme Series 2025, 650W 80 Euro   Arctic Freezer 36 Black 105 Euro
CPU-Kühler Endorfy Fortis 5 Black 50 Euro   LC-Power Aera Serie LC-CC-120-B4 30 Euro
  Gesamtpreis 1580 Euro   Gesamtpreis 1820 Euro

Was das Einsparpotenzial angeht, so kommt für den Top-PC natürlich auch die Non-XT-Version der RX 9070 in Frage, für den Intel-PC wiederum kann auch die GeForce RTX 5070 eine Wahl sein, wobei diese wie schon erwähnt nur 12GB Video-RAM hat. CPU-seitig ist der Ryzen 7 7800X3D für unseren Top-PC eine günstigere, aber auch langsamere Wahl. Beim Intel-PC wiederum ist der Core Ultra 5 254KF aus dem Mittelklasse-PC eine Option. Außerdem könnt ihr sparen, wenn ihr auf eine Übertaktung verzichtet - da man die K- und KF-CPUs mit einem Z790-Mainboard nämlich übertakten kann, haben wir für den Intel-PC ein entsprechendes, aber auch teures Mainboard sowie einen besonders guten Kühler eingerechnet. Für beide PCs gilt, dass ihr 100 Euro sparen könnt, wenn euch 2000GB als Speicherplatz für die SSD ausreichen.

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  1. Seite 1 Gaming-PC zusammenstellen: Sockel und Mainboard-Größen
  2. Seite 2 Gaming-PC zusammenstellen: CPU, GPU, SSDs und unser Budget-PC
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