Gaming-PC zusammenstellen: Tipps und fünf Beispiel-PCs von 600 bis 1800 Euro

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Gaming-PC zusammenstellen: Tipps und fünf Beispiel-PCs von 600 bis 1800 Euro
Quelle: Xilence

Selbst ein starker Gaming-PC muss keine 2000 Euro kosten - dies zeigen unsere fünf Beispiel-PCs von 610 bis 1820 Euro. Obendrauf gibt es allgemeine Tipps.

In unserem Special bieten wir euch fünf PC-Zusammenstellungen von 610 bis 1820 Euro als Beispiele dafür, was ihr mit verschiedenen Budgets in Sachen Gaming-Power erwarten könnt. Wir haben aber auch für einzelne Komponenten einige allgemeine Tipps parat, die ihr beim Zusammenstellen eines PC beachten solltet. Denn natürlich müsst ihr euch nicht Eins-zu-Eins an unsere vier Beispiel-PCs halten.

Bei vier der fünf PCs werden wir auf die modernen Sockel von AMD und Intel setzen, nämlich die Sockel AM5 und 1851. Für unseren Budget-PC wiederum nehmen wir eine CPU für den Sockel Intel 1700 und nennen als Alternative auch einen AMD-Prozessor für den Sockel AM4. Beide Sockel sind allerdings inzwischen in die Tage gekommen, vor allem der schon über acht Jahre alte Sockel AM4, weswegen wir diese beiden Sockel nur noch für kleine Budgets empfehlen wollen. Mit den Sockeln sind wir direkt beim ersten allgemeinen Thema angelangt.

Mainboards: Sockel, Chipsätze und Bauformate

Wenn man von Sockel redet, meint man in der Regel eine ganze Plattform - der Sockel AMD AM4 bietet beispielweise CPUs wie die Ryzen-Reihen mit 1000er- bis 5000er-Modellnamen, wobei die erste Ziffer die Generation der CPU-Reihe anzeigt. Die Ryzen 5000er-Modelle sind also die neueren Prozessoren. Zusammen mit den CPU-Familien kommen zudem immer passende Mainboards auf den Markt. Auf diesen Mainboards ist der eigentliche Sockel, also der Slot, in den die CPU eingelegt und fixiert wird. Dieser Sockel passt rein mechanisch nur zu kompatiblen CPUs. Aktuell sind die beiden für Gamer interessanten Sockel AMD AM5 und Intel 1851 sowie für Budget-PCs wie gesagt die Sockel AM4 und 1700.

Bei den Mainboards gibt es wiederum verschiedene Chipsätze, die bestimmte Basis-Fähigkeiten sowie CPU-Eignungen festlegen. Ein bestimmter Chipsatz ist immer nur für genau einen Sockel im Handel zu haben. Beim Sockel AMD AM5 sind aktuell zum Beispiel die Chipsätze B850 und X870 zu nennen, beim Sockel Intel 1851 wiederum B860 und Z890. Ihr seht, dass von den Namen her nicht klar zu sehen ist, ob es nun um AMD oder Intel geht. Wenn ihr euch einen PC zusammenstellt, solltet ihr daher bei der Suche nach einem Mainboard unbedingt auf der Shop-Website bereits nach dem zur CPU passenden Sockel filtern.

be quiet! Pure Power 13-Serie Quelle: PCGH be quiet! Pure Power 13-Serie Ein weiteres Mainboard-Thema ist dessen Größe. Hierfür gibt es Normen, damit die Hersteller zum einen mehrere Größen anbieten können, dabei aber zum anderen bestimmte Maximalmaße einhalten. Zudem sind an fest definierten Punkten Löcher vorhanden, um ein Mainboard mit Hilfe von Schrauben an der Halteebene des PC-Gehäuses zu fixieren. Die Normen nennt man auch Formfaktoren - relevant sind derzeit von klein nach groß: Mini-ITX, µATX (auch Mikro-ATX), ATX und E-ATX. Die folgende Grafik zeigt die Größenverhältnisse:

Formfaktoren Mainboards Quelle: Antonio Funes Formfaktoren Mainboards, in Schwarz angedeutet das Backpanel. Bei Gehäusen werden die gleichen Bezeichnungen verwendet - in ein ATX-Gehäuse passen also Mainboards mit dem ATX-Formfaktor oder auch kleinere Modelle. In ein µATX-Gehäuse passen ATX-Mainboards aber nicht hinein. Da alle Mainboards, egal wie groß sie sind, im festgelegten Bereich das Anschlusspanel für die später hinten am Gehäuse zugänglichen externen Anschlüsse haben, sind die größeren Formfaktoren also einfach nur nach unten und/oder nach rechts hin gesehen länger als die kleineren Formfaktoren. µATX-Mainboards sind meist etwas günstiger sind als vergleichbare ATX-Modelle, dafür haben letztere mehr Onboard-Anschlüsse und Slots. Mini-ITX-Mainboards hingegen sind vergleichsweise teuer und sollten nur dann zum Einsatz kommen, wenn ihr unbedingt ein sehr kleines Gehäuse verwenden wollt. E-ATX wiederum bietet für einen Spiele-PC keine Vorteile und würde ein recht üppiges Gehäuse verlangen. Wir setzen daher auf µATX und ATX.

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  1. Seite 1 Gaming-PC zusammenstellen: Sockel und Mainboard-Größen
  2. Seite 2 Gaming-PC zusammenstellen: CPU, GPU, SSDs und unser Budget-PC
  3. Seite 3 Gaming-PC zusammenstellen: Vier PCs von 1080 bis 1820 Euro
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