Gaming-PC kühlen: Tipps, Wissen und CPU-Luftkühler sowie AiO-Wasserkühler

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Special Antonio Funes - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Gaming-PC kühlen: Tipps, Wissen und CPU-Luftkühler sowie AiO-Wasserkühler
Quelle: Arctic

Vor allem bei heißen Sommertagen zeigt sich, wie gut die Kühlung eines Gaming-PCs ist. Wir geben euch Tipps, wie ihr für eine gute oder auch leise Kühlung sorgen könnt und was ihr dabei beachten solltet. Wir erklären auch genau die Unterschiede zwischen Luft- und Wasserkühlung inklusive zwei Marktübersichten mit CPU-Kühlern auf Luft- und Wasserkühlungsbasis.

In unserem Special geht es um die Kühlung eures Gaming-PCs. Gerade in der Sommerzeit und angesichts des Klimawandels, der wohl immer häufiger für Hitzetage sorgen dürfte, will sicher der ein oder andere seinen PC zum einen effektiv, aber auch leise kühlen und seinem PC aus anderen Gründen als der Optik oder der Leistung das Label "cool" verpassen. Wir erklären euch daher wissenswerte Dinge rund um die Kühlung eines PCs mit einem Schwerpunkt auf die CPU-Kühlung. Denn bei der Kühlung der CPU könnt ihr mit einem neuen CPU-Kühler, aber auch mit anderen, mehr oder anders platzierten Lüftern recht einfach für bessere Temperaturen sorgen. Am Ende des Specials bieten wir zwei Marktübersichten: klassische CPU-Luftkühler in Tower-Bauform sowie All-In-One-Wasserkühler für CPUs.

Ein PC verbraucht beim Spielen je nach Ausstattung etwa 300 bis 500 Watt, starke High-End-Systeme mit übertakteten Komponenten auch mehr. In unserem Stromverbrauchs-Special aus der Vorwoche hatten wir zu dem Thema ja einiges erklärt inklusive der Berechnung von Stromkosten und einer Übersicht mit effizienten Netzteilen.

Da, wo ein PC Rechenarbeit leistet, fällt auch Wärme an, und je mehr Spielepower man haben möchte, desto mehr Energie und somit Wärme kann entstehen. Gerade im Sommer kann es daher vorkommen, dass die Lüftung eines PCs beim Spielen viel Gas geben muss, und wer Pech hat, muss sogar erleben, dass der PC sich vorsichtshalber abschaltet oder zumindest die Taktraten von CPU oder Grafikkarte senkt, um eine Überhitzung zu vermeiden.

PC kühler machen - aber wie?

Was kann man dagegen tun, dass die Bauteile des PCs nicht so warm werden? Viele der Energiespartipps aus dem genannten Strom-Special wirken sich auch auf Wärme aus und sind daher einen Blick wert. Eine der Maßnahmen ist das Absenken von Takt oder Spannung der CPU- und Grafikkarten, wobei das Senken der Taktwerte die einfachere Maßnahme darstellt. Im BIOS oder auch mit Tools lässt sich je nach Mainboard der Standardtakt oder der maximale Boosttakt der CPU senken. Sie arbeitet dann freilich langsamer, aber verbraucht dabei weniger Energie und erzeugt damit auch weniger Abwärme.

Hier hat sich zwischen den Kühlrippen einiges an Staub abgesetzt, was die Effizienz der Kühlung mindern kann. Quelle: Antonio Funes Hier hat sich zwischen den Kühlrippen einiges an Staub abgesetzt, was die Effizienz der Kühlung mindern kann. Bei vielen Grafikkarten ist es per Treibersoftware oder auch mit Tools möglich, Zielwerte für den Takt, den Strombedarf oder die GPU-Temperatur festzulegen. All dies hat zur Folge, dass zumindest bei den Maximalwerten nicht mehr ganz so hohe Taktraten erreicht werden, beziehungsweise dass die Grafikkarte nicht dauerhaft bei hohen Taktwerten arbeitet. Mit einem Tool wie dem MSI-Afterburner lässt sich auch der maximale Boosttakt pauschal verringern. Viele moderne Grafikkarten haben zudem ohnehin zwei Betriebsmodi, die entweder per Tool oder per Wahlschalter direkt an der Grafikkarte gewählt werden: einen leisen Modus mit einem geringeren Takt und einen OC-Modus mit einem höheren Takt. Falls letzterer aktiv ist, kann man mit dem leiseren Modus die Taktwerte verringern. Das Senken der Taktwerte bei CPU und/oder Grafikkarte senkt natürlich die FPS-Werte, die der PC am Ende erreicht - wichtig ist, dass euch für eure Ansprüche genügend FPS übrigbleiben.

Ein weiterer Tipp: Möglicherweise braucht euer PC eine intenstive Reinigung, siehe dazu unser entsprechendes Frühjahrsputz-Special. Denn staubbesetzte Kühler und Lüfter sind weniger effizient. Ebenso kann ein Auffrischen der Wärmeleitpaste etwas bringen, wenn ihr dies seit mehr als zwei Jahren nicht mehr getan habt. Es gibt auch Dinge, die man beachten kann und die nur indirekt mit dem PC zu tun haben. So sollte der PC an einem Ort stehen, der nicht zu viel Sonneneinstrahlung abbekommt. Zudem ist es wichtig, dass es um den PC herum nicht zu eng ist. Der PC muss vor allem von vorne frische Luft heransaugen können, und die warme Luft muss genug Platz haben, um von den aufgewärmten Seitenteilen nach außen sowie an der Rückseite des PCs nach hinten und dabei tendenziell nach oben abzufließen. Ein Gaming-PC hat also nichts in einem Schreibtisch-Fach zu suchen, das passgenau den PC einschließt.

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  1. Seite 1 PC-Kühlung: Allgemeine Tipps und Taktwerte senken
  2. Seite 2 PC-Kühlung: Gehäuse, Belüftung und Lüfter
  3. Seite 3 PC-Kühlung: Luftkühler und Wasserkühlungen
  4. Seite 4 PC-Kühlung: Luft- oder Wasserkühler mit zwei Marktübersichten
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