Gaming-Mäuse: Ergonomie, dpi und mehr plus Marktübersicht für die optimale Gaming-Maus

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Gaming-Mäuse: Ergonomie, dpi und mehr plus Marktübersicht für die optimale Gaming-Maus
Quelle: Razer 

Zur Auswahl einer geeigneten Gaming-Maus geben wir euch Tipps zu Themen wie Ergonomie, dpi-Wert und mehr. Zudem gibt es eine Marktübersicht mit 50 Mäusen.

Es gibt unzählige Mäuse auf dem Markt, und selbst wenn man die Modelle ausklammert, die sich nicht das Label "Gaming" ankreiden, bleibt die Auswahl unübersichtlich. Wegen der großen Vielfalt und der enormen Erfahrung, die selbst kleinere Produzenten seit etlichen Jahren sammeln konnten, ist es fast unmöglich, bestimmte Mäuse als klaren Kauftipp zu klassifizieren.

Allein der bekannte Peripheriehersteller Logitech hat beispielsweise über 100 Maus-Modelle seit dem Jahr 2020 auf den Markt gebracht, von denen wir mehr als 40 auch als klare Gaming-Mäuse einstufen wollen. Eine ordentliche Gaming-Maus muss aber nicht mehr als etwa 30 Euro kosten - vor allem bei einem Sonderangebot oder Restpostenverkauf. Doch worauf solltet ihr achten, wenn ihr eine neue Maus sucht? Wir geben euch Tipps zur Ergonomie, der Tastenanzahl, dem Thema DPI-Wert sowie Makros und RGB-Features. Zum Schluss haben wir zudem noch 30 kabelgebundene und 20 kabellose Mäuse für eine Marktübersicht herausgesucht.

Die Maus im Griff

Der aus unserer Sicht wichtigste Faktor wird gerne unterschätzt - nämlich die Ergonomie einer Maus. Dabei geht es um die Länge, Breite und Höhe einer Maus sowie auch um die Frage, ob sie eher flach oder buckelig beschaffen ist. Eine sehr kurze Maus kann für große Hände unangenehm zu bedienen sein, wenn man seine Hand gerne komplett auf die Maus legt. Eine sehr lange Maus wiederum könnte für kleinere Hände unbrauchbar sein, wenn ihr zu der Sorte Gamer gehört, die den Handballen gerne hinter der Maus auf dem Mauspad belassen. Ihr müsst also einschätzen, wie groß eure Hand ist und wie ihr sie am liebsten auf der Maus positioniert.

Im Laufe der Zeit haben sich drei Begriffe entwickelt, um verschiedene Griffarten halbwegs gut beschreiben zu können. Beim Fingertip-Griff berühren nur die Finger die Maus. Die zweite Variante ist der Palm-Griff - hierbei ist die Hand flach auf der Maus. Die dritte Griffart ist der Claw-Griff, bei der die Finger wie Klauen angewinkelt sind - daher auch der Name, denn Claw bedeutet Klaue. In allen Fällen kann der Handballen auch hinter der Maus auf dem Mauspad liegen oder aber auf der Maus liegen (beziehungsweise beim Fingertip-Griff über dem Maus-Hinterteil schweben). Einige Hersteller umschreiben bestimmte Modelle mit einer besonders guten Eignung für bestimmte Griffarten. Am Ende ist es aber am besten, wenn ihr eine Maus vor dem Kauf einmal im wahrsten Sinne des Wortes in die Finger bekommen könnt und testet, ob sie für euch angenehm ist. Denn die am besten bewertete Maus könnte für euch individuell wegen ihrer unpassenden Form ein Totalausfall sein, und umgekehrt könnte eine No-Name-Maus mit meist schlechten Ergonomiewertungen ausgerechnet der passende Deckel auf euren Topf sein.

Sharkoon Skiller SGM1 Quelle: Sharkoon Sharkoon Skiller SGM1 mit 5 Seitentasten

Zusatztasten

Viele Gaming-Mäuse bieten neben den zwei oben liegenden Haupttasten links, zum Teil auch links und rechts Seitentasten, die ihr frei belegen könnt. Außerdem ist oftmals auch das Mausrad eine Zusatztaste, wenn man sie nach unten drückt - manche Mäuse haben sogar ein nach links und rechts drückbares Mausrad, wobei ihr beide Drückbewegungen ebenfalls frei belegen könnt. Zusätzlich gibt es in der Regel meist eine Taste, mit der ihr zwischen DPI-Profilen umschalten könnt - dazu später mehr. Diese Taste ist aber nicht frei belegbar, und es kann passieren, dass es sich dabei um eine von zwei Seitentasten handelt, sodass bei zwei vorhandenen Seitentasten nur eine frei belegbare Taste habt. Vor allem für Spieler von Online-Rollenspielen sind Mäuse gedacht, die an der Seite sechs oder sogar 12 Tasten haben. Diese meist als MMO-Mäuse vermarkteten Nager haben sich aber nur mäßig durchgesetzt - wohl auch, da sehr viel Übung gefragt ist, um die Tastenbedienung sinnvoll zu verinnerlichen. Es gibt derzeit etwa fünf kabellose und eine kabelgebundene Maus mit 12 Seitentasten, die nennenswert häufig im Handel zu finden sind.

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