Hardware auf der Gamescom - Headsets von Creative und Astro-Gaming
Hardware-Check auf der Gamescom: Wir haben uns kommende Lenkräder sowie jede Menge Headsets auf der Kölner Spielemesse angesehen. Unsere Eindrücke zur kommenden Hardware von Logitec, Creative, Turtle Beach oder Plantronics gibt es in diesem Hardware-Special zusammengefasst.
In diesem Artikel
Hardware-Check der Gamescom - Sound-BlasterX-H-Reihe von Creative:
Quelle: Creative
Hardware-Check auf der Gamescom - Sound-BlasterX H3
Auch Creative hatte gleich mehrere Headsets im Gepäck, nämlich gleich eine ganze Serie. Das ist Neuland für die Sound-Blaster-Macher, denn bisher brachten sie nur Einzelmodelle auf den Markt. Die Sound-BlasterX-H-Reihe ist dabei vor allem für PC-Zocker gedacht und bietet drei Varianten. Das kabellose H7 für 169 Euro und das kabelgebundene H5 für 129 Euro sind dabei von der Ausstattung her gleich. Beide bieten 7.1-Sound und eine sehr edle Verarbeitung inklusive Metallbügel. Beim Sound sind gleich zwei Dinge hervorzuheben: Erstens sind die Lautsprecher in den Hörmuscheln nicht gerade angeordnet, sondern leicht schräg, so dass sie parallel zur natürlichen Ohrform liegen. Zweitens: Anders als bei den meisten Gaming-Headsets will man sich nicht auf wuchtige Bässe konzentrieren, sondern ein homogenes Klangbild mit genauso klaren Mitten und Höhen bieten. Hier muss allerdings der Praxistest erst mehr zeigen.
Für In-Ear-Fans veröffentlicht Creative zudem das Sound BlasterX P5. Das konnten wir zwar noch nicht selbst begutachten, es soll aber durch gerippte Ohrstecker einen deutlich besseren Halt bieten als vergleichbare In-Ear-Headsets. Kostenpunkt: 69 Euro. Und einen haben wir noch: Mit dem Sound BlasterX G5 komplettiert eine externe 7.1-Soundkarte das Setup der Reihe. Auch hier muss natürlich der Praxistest erst noch zeigen, inwiefern sich der Klang durch die zwischengeschaltete Karte verbessert. Erscheinen sollen das H5 im September, das P5 im Oktober und das H7 und G5 im November. Nur zum H3 gab es noch keine näheren Angaben, weder zu Preis noch zu Releasedatum. Immerhin wissen wir aber schon, dass ihr bei der Verarbeitung ein paar Abstriche machen müsst, der stabile Metallbügel wich so beispielsweise einem Plastikpendant.
Hardware-Check der Gamescom - Astro Gaming-Headsets:
Astro-Headsets hatten bislang ein Problem: Sie wurden nur in den USA vertrieben und daher nur über den Import zu bekommen – das sorgt natürlich nicht gerade für einen hohen Bekanntheitsgrad. Dabei gehörten die Edel-Headsets zum mit Abstand besten, was der Markt in der letzten Konsolengeneration hergab. Das könnte sich nun ändern, denn ab Herbst könnt ihr Astro-Headsets nun auch hierzulande ganz einfach im Laden kaufen. Praktisch, da gleich mehrere Hardware-Neuheiten bis dahin auf den Markt kommen sollen.
Ausprobieren durften wir die neuen Geräte leider noch nicht, daher fassen wir uns kurz: Drei Neuheiten hatten die US-Amerikaner mit nach Köln gebracht. Erstens: Der ohnehin schon tolle MixAmp verfügt nun über eine Control-Center-Software, mit der ihr am PC kleinste Soundeinstellungen vornehmen könnt, darunter sogar unterschiedliche Live-Stream-Kanäle. Zweitens: Für Astro-Headsets werden künftig Mod-Kits verfügbar sein, mit denen ihr Hörmuscheln, Mikrofone oder Hörmuschel-Plates nach Belieben austauschen könnt. Und drittens: Für die Xbox One gibt es nun einen Amp-Adapter, den ihr direkt an den Controller klemmen könnt. Ihr müsst also für die gröbsten Einstellungen nicht mehr extra am großen MixAmp herumfummeln. Zusätzlich dazu werden gebrandete Special-Editionen des Astro A40 für Halo 5 und Call of Duty: Black Ops 3 erscheinen.
