PCs zu Weihnachten: Sechs Gaming-PC zum Selbstbau ab 650€ inklusive allgemeinen Tipps zu PC-Konfigurationen

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PCs zu Weihnachten: Sechs Gaming-PC zum Selbstbau ab 650€ inklusive allgemeinen Tipps zu PC-Konfigurationen
Quelle: PC Games Hardware

Zu Weihnachten bietet sich eine Gelegenheit, einen neuen PC für Spiele zusammenzustellen und sich vielleicht auch schon die ein oder andere Komponente zu wünschen. Wir machen sechs Vorschläge für PC-Konfigurationen, die in ihrem Preisbereich eine jeweils gute Gaming-Power bieten. Außerdem geben wir auch einige Tipps rund um das Zusammenstellen von PCs und verwandte Themen.

PC-Zusammenstellungen zu Weihnachten

In den letzten zwei Wochen hatten wir für Euch Hardware-Geschenkeideen für Gamer zu Weihnachten unter 200 Euro sowie unsere Vorschläge für Geschenke über 200 Euro in jeweils einem eigenen Special aufbereitet. Kurz vor Weihnachten kümmern wir uns heute noch um das Thema Konfigurationen für moderne Gaming-PC.

Denn manch einer hat einen PC, mit dem neue Titel in der gewünschten Auflösung nicht mehr flüssig laufen, oder möchte nach einer längeren Pause wieder ins PC-Gaming einsteigen, oder ist vielleicht sogar kompletter Neuling im PC-Gamingsektor.

Wir haben daher sechs Vorschläge für Gamer-PCs zwischen 650 und 1700 Euro für euch zusammengestellt, die als Beispiele für Hardware-Zusammenstellungen mit einem ordentlichen Preis-Leistungs-Verhältnis dienen sollen. Natürlich sind die Konfigurationen auch Anhaltspunkte, falls ihr lediglich einen vorhandenen PC aufrüsten wollt. Zuvor besprechen wir aber einige Themen rund um Selbstbau-PCs mit einigen allgemeinen Tipps zu den einzelnen Komponenten.

Komplett-PC oder Eigenbau?

In unserem Special dreht sich alles um Eigenbau-PCs. Doch was spricht gegen einen Komplett-PC? Hier gibt es einige Dinge zu nennen. Zum einen sind solche PCs sehr oft teurer als vergleichbare selbst zusammengestellte PCs. Die hat damit zu tun, dass diese PCs oft einen Preis haben, der über lange Zeit stabil bleibt. Die PCs werden dabei zu bestimmten Einkaufspreisen der Hardware kalkuliert und dann in Massen produziert, ohne dass auf mögliche Preisänderungen von einzelnen Komponenten im Einzelhandel Rücksicht genommen wird.

Blick in ein AeroCool Mechatron-Gehäuse, in dem die Hardware-Komponenten noch fehlen. Quelle: Aerocool Blick in ein AeroCool Mechatron-Gehäuse, in dem die Hardware-Komponenten noch fehlen. Dies führt dazu, da die Preise von Einzelteilen im Laufe des Zeit in der Regel entweder stabil beliben oder sinken, dass der PC-Preis irgendwann deutlich höher sein kann als wenn Ihr euch vergleichbare Bauteile selbst besorgt. Beim Eigenbau profitiert ihr also von sinkenden Hardware-Preisen. Es gibt aber freilich auch PC-Anbieter, die die Bauteile ihrer PCs sehr kurzfristig besorgen und daher sehr ordentliche Preis anbieten können. Es bleibt dann aber ein zweiter Nachteil von Komplett-PC: ihr könnt sehr oft nicht oder nur in einem sehr kleinen Rahmen entscheiden, welche genauen Komponenten in den PC kommen. Mainboard und Netzteil sind beispielsweise in solchen PCs oft eher aus dem Einsteigerbereich, die Grafikkarte nicht selten eine sehr günstige Variante ohne leise Kühlung. Beim Eigenbau könnt ihr bewusst ein paar Euro mehr ausgeben, dafür aber auch einen lohnenden Qualitätsvorteil bekommen. Wer trotzdem, vielleicht auch wegen guter Garantie- und Serviceangebote, auf einen Komplett-PC zurückgreifen will, der kann sich zumindest an unseren später folgenden Vorschlägen für PCs orientieren, welche CPUs und Grafikkarten sowie sonstige Ausstattung er für sein Budget erwarten kann. Wer sich nur den Zusammenbau nicht zutraut: bei einigen Onlineshops könnt ihr die Einzelteile günstig einkaufen und als Serviceleistung für in der Regel 100 Euro den PC-Zusammenbau mit in den Warenkorb legen.

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  1. Seite 1 Gaming-PCs zu Weihnachten: Komplett-PC oder Eigenbau
  2. Seite 2 Gaming-PCs zu Weihnachten: Aufrüsten oder Neukauf
  3. Seite 3 Gaming-PCs zu Weihnachten: Details vs Auflösung und Hinweise zu unseren PCs
  4. Seite 4 Gaming-PCs zu Weihnachten: Einsteiger-PCs für 650 Euro
  5. Seite 5 Gaming-PCs zu Weihnachten: Mittelklasse-PCs für 1050 Euro
  6. Seite 6 Gaming-PCs zu Weihnachten: Einsteiger-PCs für 1650 bis 1700 Euro
    • Kommentare (4)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Herbboy Mitglied
        Zitat von mike-der-spalter
        Servus,

        ich weiß, der Autor kann nichts dafür, aber gerade die AMD-Zusammenstellungen passen in einigen Bereichen gar nicht.

        So ist generell der RAM zu langsam, Zen+ unterstützt offiziell 2933er RAM, der Ryzen 1600 ist in allen Anwendungsgebieten langsamer als sein nur wenig teurer Nachfolger 2600, bei den Mainboards wurde durch die Bank der alte Chipsatz verwendet.
        welche Vorteile bietet denn der neue Chipsatz?

        Beim RAM ist ja das "Problem" mit Dual/Single-Rank, Dual läuft bei gleichem Takt schneller als Single, aber ich glaub Dual UND hoher Takt ist selten und relativ teuer. Beim Ryzen 1600 vermute ich, dass der 2600er einfach nur die 650€-Schallmauer durchbrochen hätte. Sind halt ca 15-20€ mehr für den Ryzen 5 2000.
      • Von Herbboy Mitglied
        Zitat von mike-der-spalter
        Servus,

        ich weiß, der Autor kann nichts dafür, aber gerade die AMD-Zusammenstellungen passen in einigen Bereichen gar nicht.

        So ist generell der RAM zu langsam, Zen+ unterstützt offiziell 2933er RAM, der Ryzen 1600 ist in allen Anwendungsgebieten langsamer als sein nur wenig teurer Nachfolger 2600, bei den Mainboards wurde durch die Bank der alte Chipsatz verwendet.
        welche Vorteile bietet denn der neue Chipsatz?

        Beim RAM ist ja das "Problem" mit Dual/Single-Rank, Dual läuft bei gleichem Takt schneller als Single, aber ich glaub Dual UND hoher Takt ist selten und relativ teuer. Beim Ryzen 1600 vermute ich, dass der 2600er einfach nur die 650€-Schallmauer durchbrochen hätte. Sind halt ca 15-20€ mehr für den Ryzen 5 2000.
      • Von Maiernator Hobby-Spieler/in
        Aktuell ist es echt nicht schlecht nen neuen Rechner zusammenzubauen, leider fehlt mir das Geld :/
      • Von Wut-Gamer Spiele-Kenner/in
        Ich begrüße die Überlegungen zur Monitorauflösung. Für typische Schreibtischmonitore der 21-24"-Klasse ist Full-HD teilweise schon übertrieben (allerdings gibts kaum noch was Kleineres) und größere Monitore sind zum Spielen nicht unbedingt besser, mitunter sogar schlechter (Übersicht geht verloren). Hier sollte sich jeder bewusst machen, dass die höhere Auflösung der Grafikkarte erheblich mehr abverlangt und an der Stelle dann im Zweifel auch deutlich mehr ausgegeben werden muss.
      • Von mike-der-spalter Mitglied
        Servus,

        ich weiß, der Autor kann nichts dafür, aber gerade die AMD-Zusammenstellungen passen in einigen Bereichen gar nicht.

        So ist generell der RAM zu langsam, Zen+ unterstützt offiziell 2933er RAM, der Ryzen 1600 ist in allen Anwendungsgebieten langsamer als sein nur wenig teurer Nachfolger 2600, bei den Mainboards wurde durch die Bank der alte Chipsatz verwendet.
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