Gaming-PCs zu Weihnachten: Einsteiger-PCs für 1650 bis 1700 Euro

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Gaming-PCs zu Weihnachten: Einsteiger-PCs für 1650 bis 1700 Euro
Quelle: PC Games Hardware

Zu Weihnachten bietet sich eine Gelegenheit, einen neuen PC für Spiele zusammenzustellen und sich vielleicht auch schon die ein oder andere Komponente zu wünschen. Wir machen sechs Vorschläge für PC-Konfigurationen, die in ihrem Preisbereich eine jeweils gute Gaming-Power bieten. Außerdem geben wir auch einige Tipps rund um das Zusammenstellen von PCs und verwandte Themen.

Oberklasse-PCs für 1650 bis 1700 Euro

Wir gönnen uns nun mehr als 50 Prozent Aufpreis im Vergleich zu den beiden vorigen PCs - einen großen Teil davon verantworten die beiden neuen RTX-Grafikkarten von Nvidia, denn schon die GeForce RTX 2070 kostet bereits das doppelte der GTX 1060 aus unserem Mittelklasse-PC.

Dafür ist sie aber auch etwas stärker als eine GeForce GTX 1080, die es mittlerweile kaum mehr im Handel gibt, und wenn dann zu höheren Preisen als das RTX-Modell. Gleiches gilt für die GeForce GTX 1080 Ti. Die Nvidia GeForce RTX 2080 in unserem AMD-PC ist etwas stärker und mittlerweile auch günstiger als der Top-Bolide der 1000er-Generation. Beim Prozessor haben wir bei Intel den Core i7-9700K ausgewählt - dieser hat acht Kerne, aber auch nur acht Threads - schon der Ryzen 5 aus unserem Einsteiger-PC kann 12 Threads verwalten. Dies kann auch die Alternative zum Core i7-9700K, der Core i7-8700K, der etwas mehr kostet und nur sechs Kerne hat, dafür aber 12 Threads verwalten kann. Kühler und Mainboard sind bei unserem Intel-Setting wie beim AMD-PC auf Übertakten ausgelegt. Wer nicht übertakten will, der kann - wie schon zuvor - für beide Komponenten günstigere Varianten wählen. Selbstverständlich eignen sich unsere beiden PCs auch für weniger starke Grafikkarten - mit einer Nvidia GeForce GTX 1070 bestückt könnten die PCs um 200 bis 350 Euro günstiger sein. Ebenso könntet ihr bei den CPUs zu einer CPU aus unseren Mittelklasse-PCs greifen, die auch schon sehr stark sind und für einige Jahre ausreichen werden - vor allem der AMD Ryzen 5 2600X dank seiner 12 Threads, die er verwalten kann.

Komponente Vorschlag Intel-PC 1640 Euro Preis ab   Vorschlag AMD-PC 1710 Euro Preis ab
Prozessor (CPU) Intel Core i7-9700K (8x 3,6 GHz, 8T) 430 Euro   AMD Ryzen 7 2700X (8x 3,7 GHz, 16T) 320 Euro
CPU-Kühler be Quiet! Dark Rock 4 60 Euro   Cooler Master MasterAir MA610P 60 Euro
Arbeitsspeicher Corsair Vengeance LPX DDR4-3200 135 Euro   Crucial Ballistix Tactical DDR4-2666 125 Euro
Mainboard MSI Z370 Krait Gaming 160 Euro   ASRock X370 Taichi 175 Euro
Grafikkarte Gainward RTX 2070 Phoenix GS 510 Euro   MSI RTX 2080 Aero 8G 690 Euro
SSD Samsung 970 EVO NVMe M.2 500GB 110 Euro   Intel SSD 760p 512GB M.2 120 Euro
Festplatte Toshiba DT01ACA 3TB 70 Euro   Toshiba High Performance 3TB 70 Euro
Gehäuse Fractal Design Define C 80 Euro   Corsair Carbide Series 300R 80 Euro
Netzteil be Quiet! Straight Power 11 CM 450W 85 Euro   be Quiet! Pure Power 11 CM 500W 70 Euro
  Summe 1640 Euro     1710 Euro

Hinweis: Das T bei den CPU-Infos steht für die Anzahl an Threads, die der Prozessor verwalten kann. Aus Platzgründen haben wir beim Arbeitsspeicher nicht hinzugeschrieben, dass es sich um zwei Riegel zu je acht Gigabyte handelt.

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  1. Seite 1 Gaming-PCs zu Weihnachten: Komplett-PC oder Eigenbau
  2. Seite 2 Gaming-PCs zu Weihnachten: Aufrüsten oder Neukauf
  3. Seite 3 Gaming-PCs zu Weihnachten: Details vs Auflösung und Hinweise zu unseren PCs
  4. Seite 4 Gaming-PCs zu Weihnachten: Einsteiger-PCs für 650 Euro
  5. Seite 5 Gaming-PCs zu Weihnachten: Mittelklasse-PCs für 1050 Euro
  6. Seite 6 Gaming-PCs zu Weihnachten: Einsteiger-PCs für 1650 bis 1700 Euro
    • Kommentare (4)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Herbboy Mitglied
        Zitat von mike-der-spalter
        Servus,

        ich weiß, der Autor kann nichts dafür, aber gerade die AMD-Zusammenstellungen passen in einigen Bereichen gar nicht.

        So ist generell der RAM zu langsam, Zen+ unterstützt offiziell 2933er RAM, der Ryzen 1600 ist in allen Anwendungsgebieten langsamer als sein nur wenig teurer Nachfolger 2600, bei den Mainboards wurde durch die Bank der alte Chipsatz verwendet.
        welche Vorteile bietet denn der neue Chipsatz?

        Beim RAM ist ja das "Problem" mit Dual/Single-Rank, Dual läuft bei gleichem Takt schneller als Single, aber ich glaub Dual UND hoher Takt ist selten und relativ teuer. Beim Ryzen 1600 vermute ich, dass der 2600er einfach nur die 650€-Schallmauer durchbrochen hätte. Sind halt ca 15-20€ mehr für den Ryzen 5 2000.
      • Von Herbboy Mitglied
        Zitat von mike-der-spalter
        Servus,

        ich weiß, der Autor kann nichts dafür, aber gerade die AMD-Zusammenstellungen passen in einigen Bereichen gar nicht.

        So ist generell der RAM zu langsam, Zen+ unterstützt offiziell 2933er RAM, der Ryzen 1600 ist in allen Anwendungsgebieten langsamer als sein nur wenig teurer Nachfolger 2600, bei den Mainboards wurde durch die Bank der alte Chipsatz verwendet.
        welche Vorteile bietet denn der neue Chipsatz?

        Beim RAM ist ja das "Problem" mit Dual/Single-Rank, Dual läuft bei gleichem Takt schneller als Single, aber ich glaub Dual UND hoher Takt ist selten und relativ teuer. Beim Ryzen 1600 vermute ich, dass der 2600er einfach nur die 650€-Schallmauer durchbrochen hätte. Sind halt ca 15-20€ mehr für den Ryzen 5 2000.
      • Von Maiernator Hobby-Spieler/in
        Aktuell ist es echt nicht schlecht nen neuen Rechner zusammenzubauen, leider fehlt mir das Geld :/
      • Von Wut-Gamer Spiele-Kenner/in
        Ich begrüße die Überlegungen zur Monitorauflösung. Für typische Schreibtischmonitore der 21-24"-Klasse ist Full-HD teilweise schon übertrieben (allerdings gibts kaum noch was Kleineres) und größere Monitore sind zum Spielen nicht unbedingt besser, mitunter sogar schlechter (Übersicht geht verloren). Hier sollte sich jeder bewusst machen, dass die höhere Auflösung der Grafikkarte erheblich mehr abverlangt und an der Stelle dann im Zweifel auch deutlich mehr ausgegeben werden muss.
      • Von mike-der-spalter Mitglied
        Servus,

        ich weiß, der Autor kann nichts dafür, aber gerade die AMD-Zusammenstellungen passen in einigen Bereichen gar nicht.

        So ist generell der RAM zu langsam, Zen+ unterstützt offiziell 2933er RAM, der Ryzen 1600 ist in allen Anwendungsgebieten langsamer als sein nur wenig teurer Nachfolger 2600, bei den Mainboards wurde durch die Bank der alte Chipsatz verwendet.
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