Gaming-PCs zu Weihnachten: Einsteiger-PCs für 650 Euro

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Gaming-PCs zu Weihnachten: Einsteiger-PCs für 650 Euro
Quelle: PC Games Hardware

Zu Weihnachten bietet sich eine Gelegenheit, einen neuen PC für Spiele zusammenzustellen und sich vielleicht auch schon die ein oder andere Komponente zu wünschen. Wir machen sechs Vorschläge für PC-Konfigurationen, die in ihrem Preisbereich eine jeweils gute Gaming-Power bieten. Außerdem geben wir auch einige Tipps rund um das Zusammenstellen von PCs und verwandte Themen.

Einsteiger-PCs für 650 Euro

Wir beginnen mit zwei PCs für 650 Euro, deren Komponenten ihr unten in der Tabelle genauer unter die Lupe nehmen könnt. Der eine PC basiert auf einer Intel-, der andere auf einer AMD-CPU.

Beide PCs bieten acht Gigabyte DDR4-RAM, wobei wir nur einen Riegel verwenden, euch aber die Option auf einen späteren Kauf eines zweiten Riegels offenlassen, durch den Dual-Channel ermöglicht wird.

16 Gigabyte RAM wären für den Einsteiger-PC nicht unbedingt ein Vorteil, zumal man dann an anderer Stelle sparen müsste. Wichtiger ist uns eine SSD gepaart mit einer Festplatte und eine gute Grafikkarte. Da Intel-CPUs seit einer Weile teurer geworden sind, haben wir beim AMD-PC etwas mehr Spielraum und gönnen ihm anstelle einer AMD RX 570 die schnellere AMD RX 580 sowie statt 240 Gigabyte die doppelte Menge SSD-Speicherplatz, Dort finden auch einige Spiele mehr als auf einer 240GB-SSD Platz - eine SSD kann bei einigen Spielen für eine deutlich schnellere Ladezeit sorgen. Auch das Gehäuse ist ein wenig teurer. Wer will, der kann freilich auch CPU, Mainboard, RAM und Grafikkarte von unseren AMD-PC mit den restlichen Komponenten unseres Intel-PCs kombinieren - heraus kommt ein Einsteiger-PC mit einem AMD-Sechskerner und einer AMD RX 580 für nur noch etwa 600 Euro. Die beiden Netzteile sind übrigens beide eher aus dem Einsteigersektor, taugen aber auch für stärkere Grafikkarten, falls man aufrüsten möchte.

Komponente Vorschlag Intel-PC 650 Euro Preis ab   Vorschlag AMD-PC 650 Euro Preis ab
Prozessor (CPU) Intel Core i5-8400 (6x 2,8 GHz, 6T) 220 Euro   AMD Ryzen 5 1600X (6x 3,2 GHz, 12T) 140 Euro
CPU-Kühler mitgelieferter Kühler der CPU 0 Euro   mitgelieferter Kühler der CPU 0 Euro
Arbeitsspeicher Crucial CT8G4DFS824A 1x8GB DDR4 50 Euro   Crucial CT8G4DFS824A 1x8GB DDR4 50 Euro
Mainboard MI B360M Bazooka Plus 75 Euro   Gigabyte GA-AX370-Gaming 3 75 Euro
Grafikkarte Power Color RX 570 Red Dragon V2 150 Euro   XFX Radeon RX 580 GTS XXX Edition 190 Euro
SSD PNY CS900 240GB 35 Euro   Patriot Burst 480GB 60 Euro
Festplatte Toshiba P300 High-Performance 1TB 40 Euro   Seagate BarraCuda Compute 1TB 40 Euro
Gehäuse Sharkoon VG4-W 35 Euro   LC-Power 988B Red Typhoon 50 Euro
Netzteil Xilence Performance C 550W 45 Euro   be quiet! System Power 9 500W 50 Euro
  Summe 650 Euro     650 Euro

Hinweis: Das T bei den CPU-Infos steht für die Anzahl an Threads, die der Prozessor verwalten kann.

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  1. Seite 1 Gaming-PCs zu Weihnachten: Komplett-PC oder Eigenbau
  2. Seite 2 Gaming-PCs zu Weihnachten: Aufrüsten oder Neukauf
  3. Seite 3 Gaming-PCs zu Weihnachten: Details vs Auflösung und Hinweise zu unseren PCs
  4. Seite 4 Gaming-PCs zu Weihnachten: Einsteiger-PCs für 650 Euro
  5. Seite 5 Gaming-PCs zu Weihnachten: Mittelklasse-PCs für 1050 Euro
  6. Seite 6 Gaming-PCs zu Weihnachten: Einsteiger-PCs für 1650 bis 1700 Euro
    • Kommentare (4)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Herbboy Mitglied
        Zitat von mike-der-spalter
        Servus,

        ich weiß, der Autor kann nichts dafür, aber gerade die AMD-Zusammenstellungen passen in einigen Bereichen gar nicht.

        So ist generell der RAM zu langsam, Zen+ unterstützt offiziell 2933er RAM, der Ryzen 1600 ist in allen Anwendungsgebieten langsamer als sein nur wenig teurer Nachfolger 2600, bei den Mainboards wurde durch die Bank der alte Chipsatz verwendet.
        welche Vorteile bietet denn der neue Chipsatz?

        Beim RAM ist ja das "Problem" mit Dual/Single-Rank, Dual läuft bei gleichem Takt schneller als Single, aber ich glaub Dual UND hoher Takt ist selten und relativ teuer. Beim Ryzen 1600 vermute ich, dass der 2600er einfach nur die 650€-Schallmauer durchbrochen hätte. Sind halt ca 15-20€ mehr für den Ryzen 5 2000.
      • Von Herbboy Mitglied
        Zitat von mike-der-spalter
        Servus,

        ich weiß, der Autor kann nichts dafür, aber gerade die AMD-Zusammenstellungen passen in einigen Bereichen gar nicht.

        So ist generell der RAM zu langsam, Zen+ unterstützt offiziell 2933er RAM, der Ryzen 1600 ist in allen Anwendungsgebieten langsamer als sein nur wenig teurer Nachfolger 2600, bei den Mainboards wurde durch die Bank der alte Chipsatz verwendet.
        welche Vorteile bietet denn der neue Chipsatz?

        Beim RAM ist ja das "Problem" mit Dual/Single-Rank, Dual läuft bei gleichem Takt schneller als Single, aber ich glaub Dual UND hoher Takt ist selten und relativ teuer. Beim Ryzen 1600 vermute ich, dass der 2600er einfach nur die 650€-Schallmauer durchbrochen hätte. Sind halt ca 15-20€ mehr für den Ryzen 5 2000.
      • Von Maiernator Hobby-Spieler/in
        Aktuell ist es echt nicht schlecht nen neuen Rechner zusammenzubauen, leider fehlt mir das Geld :/
      • Von Wut-Gamer Spiele-Kenner/in
        Ich begrüße die Überlegungen zur Monitorauflösung. Für typische Schreibtischmonitore der 21-24"-Klasse ist Full-HD teilweise schon übertrieben (allerdings gibts kaum noch was Kleineres) und größere Monitore sind zum Spielen nicht unbedingt besser, mitunter sogar schlechter (Übersicht geht verloren). Hier sollte sich jeder bewusst machen, dass die höhere Auflösung der Grafikkarte erheblich mehr abverlangt und an der Stelle dann im Zweifel auch deutlich mehr ausgegeben werden muss.
      • Von mike-der-spalter Mitglied
        Servus,

        ich weiß, der Autor kann nichts dafür, aber gerade die AMD-Zusammenstellungen passen in einigen Bereichen gar nicht.

        So ist generell der RAM zu langsam, Zen+ unterstützt offiziell 2933er RAM, der Ryzen 1600 ist in allen Anwendungsgebieten langsamer als sein nur wenig teurer Nachfolger 2600, bei den Mainboards wurde durch die Bank der alte Chipsatz verwendet.
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