E3 - Die Hardwareneuheiten der Messe Teil 2

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E3 - Die Hardwareneuheiten der Messe Teil 2
Quelle: Steelseries

Die E3 in Los Anlages ist in erster Linie eine Spielemesse, auf der jedoch auch Hardware und Peripheriegeräte präsentiert werden. Wir fassen zusammen, was es rund um den PC diesbezüglich zu sehen gab. Auch die angekündigte 4k-fähige Xbox kommt nicht zu kurz.

Alienware

Der Gaminghardware-Ableger von Dell feiert sein 20-jähriges Jubiläum und stellte auf der E3 unter anderem ein Spielenotebook vor, welches ein OLED-Display verwendet. Bei Smartphones und Tablets ist die neue Displaytechnik bereits etwas weiter verbreitet, doch die Kosten für OLED nehmen stark zu, je größer das Display ist.

Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass das Alienware 13 OLED Notebook - wie der Name schon vermuten lässt - eine kleine Bildschirmdiagonale von nur 13 Zoll besitzt. Allerdings bietet das Touchscreen-Display des Notebooks dabei eine vergleichsweise sehr hohe Auflösung von 2560 mal 1400 Pixeln Die Hardware im Inneren besteht je nach Konfiguration aus einem mobilen Core i5 oder Core i7 der Skylake-Familie sowie einer Nvidia GTX 960m oder 965m.

Alienware Aurora Quelle: Dell Alienware Aurora Die Power der beiden Grafikkarten liegt zwar unterhalb einer Desktop-GTX 960, aber für ein Notebook dieser Größe ist die Leistung trotzdem sehr ordentlich, auch wenn durch die hohe Auflösung die Framerate (Bilder pro Sekunde) in Spielen im Vergleich zu einer Full-HD-Auflösung natürlich leidet. Ein weiteres Alienware-Produkt auf der E3 war eine neue Version des Mini-PCs Alpha, den es vermutlich wie den Vorgänger ohne separate Grafikkarte, aber auch mit einer Grafikkarte wie der Nvidia GTX 960 (gegebenenfalls nur die mobile Version oder leicht angepasste Mini-GTX 960) geben wird. Er ist besonders kompakt gebaut und ähnelt einer Konsole - wenn man so will, handelt es sich also um einen als Steam Machine nutzbaren Mini-PC. Ohne zusätzliche Grafikkarte wird interne CPU-Grafik der verwendeten Skylake-CPUs aber nicht für neuere Spieletitel auf höheren Detailstufen ausreichen, teilweise wird es selbst bei minimalen Details schwierig sein, ein akzeptables Spielefeeling zu entwickeln. Auch neue Versionen von bereits bekannten Desktop-PCs wurden von Alienware vorgestellt. Zum einen der futuristisch anmutende Area-51, welcher eine ungewöhnliche eher als Dreieck konzipierte Form aufweist. Komponenten wie Grafikkarten und Laufwerke liegen eher diagonal im Gehäuse. Vom Design her ähnlich, aber mit deutlich klassischerer Gehäuseform ist der Alienware Aurora, bei dem als CPUs ein Intel Core i3, Core i5 oder Core i7 sowie als Grafikkarten eine Nvidia GTX 950, GTX 970 oder auch die neue Top-Karte GTX 1080 verwendet wird.

Die neuen Alienware Area-51-Modelle sind wiederum ausschließlich mit Core i7 der neuesten Broadwell-Generation für den Enthusiastensockel 2011-3 zu haben - daher ist schon die günstigste Variante des Area-51 mit der Einsteigergrafikkarte AMD R7 370 teurer als der zweitteuerste Alienware Aurora mit einem Core i7 und einer Nvidia GTX 970.

Steelseries Siberia P300 Quelle: Steelseries Steelseries Siberia P300 Weitere Grafikkarten, die im Alienware Area-51 je nach Modellwahl verwendet werden, sind die Nvidia GTX 970 und GTX 1080.

Steelseries

Mit Headsets der Siberia-Serie hatte Steelseries in den letzten Jahren Erfolg - nicht zuletzt aus diesem Grund sind drei Headsets präsentiert worden, sie ebenfalls mit dem Seriennamen Siberia angeboten werden. Es handelt sich um die kabelgebundenen Modelle Siberia 100 und 300 sowie das kabellose Siberia 800. Alle drei Headsets gibt es in zwei Varianten: für Xbox One und PC oder für Playstation 4 und PC. Ein X vor der Modellnummer, zum Beispiel Siberia X300, steht für die Xbox-One-Version, ein P wie beim Sibearia P300 entsprechend für die Playstation 4-Modelle. Somit sind es strenggenommen sechs Headsets, die Steelseries auf der E3 zeigte. Des Weiteren präsentierte Steelseries mit dem Stratus XL ein Bluetooth-Gamepad, welches vom Design her an die Xbox-Controller angelehnt ist, allerdings sind D-Pad (Steuerkreuz) und linker Analogstick vertauscht, so wie man es auch bei den Playstation-Controllern gewohnt ist: beide Analogsticks sitzen also mittig unten auf dem Controller, das D-Pad links oben.

Steelseries Stratus XL Quelle: Steelseries Steelseries Stratus XL Zudem sind die vier Hauptbuttons zwar mit den Xbox-Buchstaben A, B, X und Y markiert, aber nicht farblich hervorgehoben. Weitere Infos und Links zu den Headsets und dem Controller findet ihr auch auf der E3-Infowebsite von Steelseries.

Thrustmaster

Der Peripheriehersteller Thrustmaster kündigte auf der E3 eine neue Joystick-Kombination speziell für Flug- und Weltraumsimulationsfans an. Der Thrustmaster T.16000M FCS Hotas entstand unter anderem durch eine Zusammenarbeit mit Frontier, den Entwicklern der beliebten Weltraum-Simulation Elite Dangerous, und bedient dabei eine preisliche Mittelklasse. Der Joystick soll also für eine breite Masse gut bezahlbar sein. Er besteht dabei aus dem eigentlichen Joystick, dem T.16000M FCS Flightcontrol, und einer separaten Einheit mit Schubreglern und für die Waffensteuerung gedachten Funktionen, dem TWCS (Thrustmaster Weapon Control System). Unter anderem stehen beim Joystick 16 Buttons und ein Trigger zur Verfügung, der eigentliche Joystick ist auch um seine eigene Achse drehbar. Kompatibel ist der Thrustmaster T.16000M FCS Hotas mit PCs, für Konsolen ist vorerst keine Kompatibilität vorgesehen. Der bereits länger erhältliche Joystick T.16000M, der äußerlich bis auf das farbliche Design identisch zum T.16000M FCS ist, kostet derzeit etwa 50 Euro. Als Preis für das T.16000 FCS HOTAS-System hat Thrustmaster 130 Euro als Preisempfehlung bekanntgeben.

AMD und Nvdia

Auch AMD und Nvidia waren auf der E3 vertreten. Vor allem auf Seiten von AMD ist die bald erscheinende neue 480er-Grafikkartenreihe interessant. Hierzu werden wir nächste Woche ein ausführliches Special vorbereiten. Nvidia hatte natürlich die neuen Modelle GTX 1070 und GTX 1080 mit im Gepäck. Zu beiden Grafikkarten hatten wir ja bereits ausführliche Features veröffentlicht, hier zur GTX 1080 sowie hier über die GTX 1070.

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