Arbeitsspeicher für PCs: Alles Wissenswerte zu RAM (Takt, Latanzen, Bauarten und mehr) plus Marktübersicht
RAM für PCs und Laptops lässt sich RAM in Form von praktischen Riegeln sehr leicht selbst einbauen. Doch was muss man beachten? Welche Bauarten gibt es, was bedeuten die Takt- und Latenzwerte? Wir klären diese und andere Frage und bieten euch auch noch eine Übersicht mit aktuellen DDR4- und DDR5-RAM-Kits mit 16GB Kapazität.
Rund um das Thema Arbeitsspeicher herrscht bei manch einem Nutzer noch Unklarheit. Mittlerweile ist DDR5-RAM dabei, zum Standard zu werden. Beim Sockel AMD AM5 ist es sogar zwingend erforderlich. Bei Intels Sockel 1700 ist es zwar vorgesehen, aber keine Pflicht. Denn es gibt auch passende Mainboards, die DDR4-RAM-Slots bieten. Wir geben euch Tipps, welches RAM für euren vorhandenen oder neuen PC oder eine geplante CPU-Mainboard-Aufrüstung geeignet ist. Wir klären euch auch allgemein über Fragen zu RAM auf: Was ist überhaupt RAM? Was hat es mit den Taktwerten, Latenzen, Bauarten und mehr auf sich? Zudem haben wir eine Übersicht mit aktuell gut verfügbaren DDR4- und DDR5-RAM-Riegeln vorbereitet, und zwar mit einer Kit-Kapazität von 16GB.
Was genau ist RAM?
Redet man bei einem PC von RAM, meint man den Hauptspeicher oder auch Arbeitsspeicher. Dies ist quasi das Kurzzeitgedächtnis eines PCs, welches die von Festplatte oder SSD geladenen Daten sowie auch Daten, die das System auf Basis von laufenden Programmen erstellt hat, für die CPU bereithält. Diese Aufgabe erfüllt RAM besonders schnell, was der Hauptunterschied zu den Speicherlaufwerken wie Festplatten, SSDs, USB-Speichersticks, Speicherkarten oder - die Älteren erinnern sich - Disketten ist.
Die Abkürzung RAM bedeutet Random Access Memory, was wortwörtlich so viel bedeutet wie "Speicher mit zufälligem Zugriff". Das Wort trifft zwar die Funktion nicht wirklich, hatte sich aber schon frühzeitig so sehr etabliert, dass Umbenennungsversuche fehlschlugen.
Mit Zufall hat das Speichern von Daten im RAM nämlich nichts zu tun. Passender wäre es, dass man von einem wahlfreien Zugriff spricht. Denn ein Programm beziehungsweise Prozessor kann bei RAM auf die einzelnen Speicherzellen einzeln, also nach freier Wahl zugreifen und muss dies nicht in Sequenzen oder blockweise tun.
Das direkte, adressierte Schreiben und Lesen von Daten ist allerdings inzwischen auch bei einigen Festspeicher-Komponenten üblich und daher kein Alleinstellungsmerkmal mehr von RAM.
Quelle: Gigabyte
Die vier vertikal verlaufenden Bauteile in der rechten oberen Hälfte sind die RAM-Slots, hier bei einem Gigabyte B650M DS3H.
Auch ein zweites Kriterium, um RAM genauer zu definieren, trifft zwar auf das RAM in PCs, Laptops und anderen Geräten fast immer zu - aber eben nur fast. Was wir meinen ist, dass der Speicher "flüchtig" ist.
Das bedeutet, dass die Daten verloren gehen, sobald das Gerät abgeschaltet wird, in dem sich der RAM befindet. Denn es gibt auch RAM-Arten, die ihre Daten trotzdem behalten. Dabei geht es aber nie um die Art von Speicher, den wir bei PCs oder Laptops als RAM bezeichnen.
RAM: Das Kurzzeitgedächtnis des PCs
Trotzdem bleibt bei modernen PCs oder auch Smartphones, Tablets, Laptops und anderen Geräten als wichtigste Eigenschaft von RAM die Tatsache, dass es im verwendeten Gerät als besonders schneller Speicher verwendet wird, damit die CPU die Daten mit einer minimalen Verzögerung nutzen kann.
Nur dank schnellem Arbeitsspeicher sind CPUs so leistungsfähig, wie sie heutzutage sind. Auch Gaming ist nur dank RAM möglich. Denn müsste die CPU in Echtzeit zum Beispiel auf eine Festplatte zugreifen, wären moderne Anwendungen und Spiele undenkbar. Auf Grafikkarten ist eigenes RAM in Form von Chips verlötet, damit die GPU besonders schnell und unabhängig von der CPU agieren kann.
In unserem Special geht es um die Formen von RAM, die man in Computer oder Laptops einbauen kann, also Arbeitsspeicher in Riegel-Form. Auf spezielle andere RAM-Arten, egal ob es um CPU-Cache oder verlötete RAM-Module zum Beispiel bei SoCs, die in Smartphones und Tablets verwendet werden, oder andere Sorten geht, werden wir nicht eingehen.

Ach hab ich dich schon mal gefragt ob du (immer) nach der QVL gehst?
In der QVL stehen so sachen wie welchen RAM, Power Supply, welche Platten (auch M.2) vom Mainboard erkannt wird! Gehts du auch danach?
Ich gehe nicht nach der QVL, da ich seit Jahren nie Probleme hatte. Du kannst aber höchstens mal reinschauen, ob bestimmte Riegel NICHT kompatibel sind und die dann meiden. Aber Probleme sind seit einigen Jahren meiner Erfahrung nach etwas enorm exotisches.
Ach hab ich dich schon mal gefragt ob du (immer) nach der QVL gehst?
In der QVL stehen so sachen wie welchen RAM, Power Supply, welche Platten (auch M.2) vom Mainboard erkannt wird! Gehts du auch danach?
Die ASUS TUF Sachen sind die genau so hochwertig wie die ROG Sachen? (Sind ja beide von ASUS!) Es gibt ja eine ROG-Graka von ASUS und eine TUF-Graka! Zu welcher würdest du eher Greifen und warum?
Son scheiss egentlich dachte ich an die ASUS B650E-F/E! Evtl. könntest du mir die Unterschiede zu beiden Board nennen? (Also wenn man beide vergleicht!)
B650E-E 2x PCIe 5.0 x16 ----- 4x M.2 (2x PCIe 5.0, 2x PCIe 4.0), 7 Lüfteranschlüsse plus 1x WaKü-Pumpe
B650E-F 1x PCIe 5.0 x16 ----- 3x M.2 (1x PCIe 5.0, 2x PCIe 4.0), 6 Lüfteranschlüsse plus 1x WaKü-Pumpe
Der Rest ist irrelevant, und wenn du einfach nur eine Grafikkarte plus 2-3 M.2-SSDs einbauen willst, dazu nicht mehr als 6 Lüfter, macht das teurere Board keinen Sinn.
ROG ist bei Asus die Gamer-Serie, das steht für "Republic of Gamers". Die TUF-Reihe ist idR die günstigere, das kann aber auch mal nur die pure Optik oder Gaming-Features betreffen, zB bei Mainboard mehr Beleuchtung-Optionen und ein detallierteres Übertakter-BIOS. Bei Grafikkarten kann es sein, dass die ROG die bessere und somit leisere Kühlung haben.
Ob Du aber eine Asus-Grafikkarte mit einem Mainboard von Asus, MSI, Gigabyte oder ASRock verbindest, ist egal.
Die ASUS TUF Sachen sind die genau so hochwertig wie die ROG Sachen? (Sind ja beide von ASUS!) Es gibt ja eine ROG-Graka von ASUS und eine TUF-Graka! Zu welcher würdest du eher Greifen und warum?
Son scheiss egentlich dachte ich an die ASUS B650E-F/E! Evtl. könntest du mir die Unterschiede zu beiden Board nennen? (Also wenn man beide vergleicht!)
Aber ich weiß noch nicht ob ich Kingston nehme!?
Was hällsten du von G.Skill (ohne RGB, Licht, ...!)?
Und btw.: wenn ich deinem Link folge, kann man doch bei "Konfiguration" wählen, entweder das: "AMD EXPO Certified" oder das "Intel XMP". Ich will ja ein AMD/Ryzen System haben muss ich da "AMD EXPO Certified" auswählen oder ist das egal?
Die Mainboards für den Sockel AM5 sind halt alle recht teuer - wenn das einzig Wichtige ist, dass du 2x M.2 haben willst, kannst du jedes nehmen - das haben nämlich alle erhältlichen Modelle. Und RGB: Das haben auch viele, aber das kann man ja abschalten. Ich würde jetzt nicht ein Mainboard ausschließen, nur weil es RGB hat.
Ohne RGB und mit 2x M.2 auf PCIe 4.0-Basis gibt es zB das Gigabyte B650M DS3H für 175€ oder das MSI MAG B650M Mortar WIFi oder Asus TUF Gaming B650-Plus WIFI für jeweils 225 Euro, wo du dann auch WLAN schon mit dabei hast.
Für die Grafikkarte ist das Mainboard egal, die sind ja genormt. Du musst nur beim Gehäuse ggf. aufpassen, ob eine lange Karte passt oder nicht.