Meta Horizon Worlds: Das Metaverse gibt's bald nicht mehr in VR

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News Jonas Herrmann - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Meta Horizon Worlds: Das Metaverse gibt's bald nicht mehr in VR
Quelle: Alternate, Meta

Meta hat das Ende der VR-Version von Horizon Worlds angekündigt. Das Metaverse ist damit wohl endgültig Geschichte.

Der Meta-Chef Mark Zuckerberg war von seiner Idee so überzeugt, dass er gleich das ganze Unternehmen von "Facebook" in "Meta" umbenannte. Jetzt, knapp fünf Jahre später, wird dem Metaverse der Stecker gezogen. Ab Sommer wird Horizon Worlds dann nur noch auf Mobilgeräten angeboten.

Meta schließt das Metaverse

Zuckerbergs Meta gehört bis heute zu den Konzernen, die am meisten in VR investieren, und tatsächlich hat man sich mit den Quest-Brillen die Position als Marktführer sichern können. Dennoch sieht die Realität anders aus, als man sie sich 2021 wohl noch vorgestellt hat. Damals präsentierte der Meta-Chef selbst eine Art virtuelle Welt, die nicht zuletzt nach Ready Player One klang.

Leute sollten sich dort vernetzen und gemeinsam in VR spannende Welten entdecken oder auch einfach nur abhängen. VR hat es bis heute nicht so richtig aus der Nische herausgeschafft und einfach zum "Abhängen" sind die Brillen auch einfach immer noch zu klobig und unbequem. Zudem scheinen die gebotenen Inhalte nur bedingt attraktiv.

Nun hat Meta in einer Mitteilung das Ende von Meta Horizon Worlds in VR angekündigt. Ab dem 31. März 2026 werden die App und passende Events nicht mehr im Store auf der Quest angezeigt. Horizon Central, die Events Arena, Kaiju und Bobber Bay werden zudem nicht mehr in VR verfügbar sein. Andere Welten sollen bis zum 15. Juni 2026 in VR verfügbar bleiben.

Danach wird die Horizon-Worlds-App dann endgültig von der Quest entfernt. Alle Welten, die für Mobilgeräte angepasst wurden, können danach in der Mobile-App weiter erkundet werden. Am 31. März werden zudem Horizon-spezifische Vorteile wie Meta Credits, Avatare oder digitale Kleidungsstücke aus dem Abo-Modell Meta Horizon Plus entfernt.

Die Beta von Meta Horizon Hyperscape Capture wird schon am 24. März aus Horizon Worlds entfernt. Existierende Aufnahmen bleiben in der App verfügbar und es können auch neue angelegt werden. Diese können aber nicht mehr geteilt werden.

Habt ihr Meta Horizon Worlds mal ausprobiert und besitzt ihr eine Meta Quest? Nutzt gerne unsere Kommentarfunktion. Beachtet aber bitte die Forenregeln und die allgemeine Netiquette. Solltet ihr noch keinen Account haben, könnt ihr euch hier registrieren. Unsere Video-Inhalte findet ihr übrigens bei YouTube, Instagram und Tiktok.

Quelle: Meta

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    • Kommentare (3)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von McDrake Mitglied
        Man hat doch bei Covid bemerkt, dass VR keine Alternative zum "normalen" Business sein kein.

        Im Betrieb (Pflege), hatten zu jener Zeit Teamsitzungen über Zoom, oder was es damals gab.
        Inzwischen wäre das wohl TEAMS. Vier Leute im Betrieb, weil Dienst, Rest zu Hause am Handy oder PC mit Kamera. Zu Hause alles auf Bildschirm, im Betrieb auf Beamer.
        Jeder sah jeden in "Richtig" (Ohne DLSSR5 :P )

        Wie behonkt wäre das ganze mit VR?
        Kosten wären immens und Reaktionen im Gesicht nicht erkennbar (wichtig bei Diskussionen)
      • Von McDrake Mitglied
        Man hat doch bei Covid bemerkt, dass VR keine Alternative zum "normalen" Business sein kein.

        Im Betrieb (Pflege), hatten zu jener Zeit Teamsitzungen über Zoom, oder was es damals gab.
        Inzwischen wäre das wohl TEAMS. Vier Leute im Betrieb, weil Dienst, Rest zu Hause am Handy oder PC mit Kamera. Zu Hause alles auf Bildschirm, im Betrieb auf Beamer.
        Jeder sah jeden in "Richtig" (Ohne DLSSR5 :P )

        Wie behonkt wäre das ganze mit VR?
        Kosten wären immens und Reaktionen im Gesicht nicht erkennbar (wichtig bei Diskussionen)
      • Von Orkhammer Hobby-Spieler/in
        Eigentlich gab es das Metaverse in VR nie wirklich.
        Hat man das Metaverse schon vor Beginn scheitern sehen, wurde man teils als rückwärtsgerichtet bezeichnet. Schließlich hätte man das auch über den ersten Weltraumflug, die Mondlandung, die Durchbrechnung der Schallmauer und ähnliches gesagt. Das ist aber was anderes, denn hier ging es in erster Linie um Kommerzialisierung von Beginn an und nicht wie bei anderen Errungenschaften, dass diese dann erst später damit einher ging.
        Apple hat schon mit ihrer Vision (Pro) vorher die Reißleine gezogen. Hat auch nicht geklappt. Zu teuer, alles zu umständlich. Hatte immer das Bild vor Augen, dass künftig in Vorstandssitzungen jeder der Damen und Herren so ein Teil auf dem Kopf haben, denn nur diese Herrschaften könnten sich das leisten.
      • Von Ikarooz Anwärter/in
        Meta hat es auch verdammt schlecht umgesetzt, ich verstehe nicht was sie sich dabei gedacht haben; die Präsentationen alleine waren bereits zum Fremdschämen.
        Für's Quatschen mit Leuten reicht noch immer VRChat und ähnliches; besonders die VRChat-Alternativen sind zwar meist sehr schwer zugänglich und teils auch schmuddelig, dahinter findet man aber doch sehr enthusiastische Communities mit ziemlich genialen Ideen. Aber kommerzialisieren lässt sich so etwas schlecht, daher wird das noch eine Weile underground bleiben.
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