Hardspace: Shipbreaker im Test - Seite 2

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Test David Benke - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Hardspace: Shipbreaker im Test - Seite 2
Quelle: Focus Entertainment

Nach zwei Jahren Early Access ist endlich die finale Version 1.0 von Hardspace: Shipbreaker erschienen. Was die Weltraum-Simulation kann, lest ihr im Test.

Völlig losgelöst von der Erde

Zu Beginn ist die Physik gleichzeitig aber auch euer ärgster Widersacher. Ihr bewegt euch ja schließlich immer noch in der Schwerelosigkeit, habt also einen 360-Grad-Bewegungsradius. Das heißt, ihr treibt manchmal wild rotierend durchs Vakuum, während ihr doch eigentlich nur ein Stück Metall durchsäbeln wolltet. Dann müsst ihr euch mit euren Schubdüsen erst wieder richtig in Position bringen. Oder ihr hängt mit verdrehtem Kopf vor dem Bildschirm, als würdet ihr gerade versuchen, ein Hochkant-Video im Querformat anzuschauen.

Habt ihr die anfangs etwas fummelige Steuerung aber schließlich gemeistert, dann entfaltet Hardspace: Shipbreaker seinen ganz besonderen Reiz und versetzt euch in einen wunderschönen, fast meditativen Flow: Ihr schwebt durch euer Dock, macht so euer Ding und vergesst ein wenig den Trubel der Welt um euch herum. Die Schrottsammlerei ist ungemein entspannend und entschleunigend. Dazu trägt auch der geniale Soundtrack bei, der gitarrenlastige Americana-Musik mit futuristischen Synth-Elementen mischt und sich sogar dynamisch dem Spielgeschehen anpasst - beispielsweise, wenn ihr euch den Kopf anschlagt.

Der Ernst des (Ab-)Lebens

Der Greifhaken ist ein elementares Spielelement. Ohne ihn geht gar nichts. Quelle: PC Games Der Greifhaken ist ein elementares Spielelement. Ohne ihn geht gar nichts. Ewig hält diese idyllische Harmonie aber nicht an, denn irgendwann kommt die unsanfte Erkenntnis: Das war bis hierher ja nur das entspannte Tutorial! Ihr hattet also die ganze Zeit Welpenschutz. Sobald die Stützräder ab sind, gestaltet sich Hardspace: Shipbreaker plötzlich merklich anspruchsvoller und konfrontiert euch mit einer stetig steigenden Lernkurve.

Ihr erfahrt etwa, dass ihr nicht unendlich lange an einem Schiffswrack herumtüdeln dürft, sondern nur 15 Minuten pro Schicht habt, um möglichst viel Arbeit erledigt zu bekommen. Also besser flott ran ans Werk! Außerdem müsst ihr jederzeit eure Gesundheit, euren Anzugzustand sowie eure Treib- und Sauerstoffversorgung im Blick behalten. Gerade die Atemnot nervt ein wenig, weil man alle paar Minuten eine neue 0²-Kartusche braucht und dafür seine Arbeit unterbrechen muss.

Mit dem Scanner könnt ihr euch den Aufbau eines Schiffes näher anschauen. Quelle: PC Games Mit dem Scanner könnt ihr euch den Aufbau eines Schiffes näher anschauen. Ihr findet zwar manchmal Consumables in den Trümmern versteckt, meistens müsst ihr aber zu einem nahegelegenen Shop-Terminal fliegen und da händisch Nachschub kaufen, auf eigene Kosten versteht sich.

In Hardspace: Shipbreaker bekommt ihr nahezu alles in Rechnung gestellt, eure immensen Schulden kommen ja nicht von irgendwoher: Wenn ihr versehentlich ein Stück Carbon verbrennt, statt es zu recyceln, wird euch der Materialwert vom Lohn abgezogen. Ihr müsst täglich Miete für eure Ausrüstung blechen.

Ja, sogar euer eigener Tod kostet bares Geld! Dann erstellt die LYNX Corporation nämlich einen Klon von euch, der für sie weiterschuftet!

Dead in Space

Und dieser Klonprozess kann echt häufig vorkommen, denn das Leben als Shipbreaker ist meist ein gefährliches und kurzes: Ihr rast mit zu viel Karacho gegen einen Stahlträger? Tot. Ihr wurdet versehentlich von einer der Recycling-Maschinen eingesaugt? Wieder tot. Ihr habt vergessen, den Treibstofftank eines Schiffswracks zu leeren, sodass der unter eurem Schneidbrenner in die Luft geht? Nun, ihr kennt ja sicher die Antwort.

Im Standard-Schwierigkeitsgrad ist euer Ableben immerhin kein Problem. Dank des EverWork-Körperersatz-Programms bekommt ihr unendlich oft einen neuen Körper spendiert. Auf den höheren Stufen sind eure Respawns aber auch mal auf knappe 30 Stück begrenzt oder es herrscht sogar Permadeath. Wenn ihr also einmal draufgeht, ist jeglicher Kampagnenfortschritt futsch.

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    • Kommentare (6)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Loosa Senior Community Officer
        Dass Forenbeiträge aufgenommen werden ist 'ne super Idee. Umso mehr, wenn keiner mehr Briefe schreibt.
        Aber ich fände es wirklich das Mindeste an Höflichkeit, dann auch darüber informiert zu werden. Wenn man plötzlich in tausendfacher Auflage im Print erscheint. Und sich, Leserbriefecke, vielleicht über den Beitrag amüsiert wird. [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] ?
        Nicht jeder Forennutzer kauft das Heft. Und hier wird nicht geschrieben um gedruckt zu werden.

        Das im passenden Thread öffentlich als Replik posten wäre dann das i-Tüpfelchen.

        /edit: fehlende Smileys, welche die Aussage eines Beitrags verzerren, sind aber ein Problem. Mehr Lacher für die Ecke - auf Kosten des Schreibers? Hm. :|
      • Von Loosa Senior Community Officer
        Dass Forenbeiträge aufgenommen werden ist 'ne super Idee. Umso mehr, wenn keiner mehr Briefe schreibt.
        Aber ich fände es wirklich das Mindeste an Höflichkeit, dann auch darüber informiert zu werden. Wenn man plötzlich in tausendfacher Auflage im Print erscheint. Und sich, Leserbriefecke, vielleicht über den Beitrag amüsiert wird. [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] ?
        Nicht jeder Forennutzer kauft das Heft. Und hier wird nicht geschrieben um gedruckt zu werden.

        Das im passenden Thread öffentlich als Replik posten wäre dann das i-Tüpfelchen.

        /edit: fehlende Smileys, welche die Aussage eines Beitrags verzerren, sind aber ein Problem. Mehr Lacher für die Ecke - auf Kosten des Schreibers? Hm. :|
      • Von MrFob Nerd
        Zitat von Loosa
        Frage am Rande, weil ich gerade die Leserbriefecke vom letzten Monat gelesen hatte. Da wurde der der Beitrag von [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] zitiert. Wird man über die Aufnahme in die Leserbriefe eigentlich informiert?

        Ich fänd's toll, wenn, nach Erscheinen der Ausgabe, die Antworten der Ecke auf Beiträge als Forenposts auftauchen könnten. Nicht als Aufforderung zur weiteren Diskussion, aber als weiteren Teil des Gesprächs. It's all connected.
        Also ich bin auch erst in der Ausgabe druebergestolpert (hab die zufaellig gerade gehabt weil ich in Deutschland war letzten Monat). Aber naja, das is ja schon ok, steht jetzt ja glaube ich auch in den Forenregeln drin, dass sie das eventuell nehmen.

        Eher gestoert hat mich, dass smileys und dergleichen halt nicht mit uebernommen werden und dadurch zum Beispiel mein doch nicht ganz so ernst gemeinter Post hier im Heft ziemlich aggro rueberkam. Aber whateva. ?‍♂️
      • Von Loosa Senior Community Officer
        Frage am Rande, weil ich gerade die Leserbriefecke vom letzten Monat gelesen hatte. Da wurde der der Beitrag von [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] zitiert. Wird man über die Aufnahme in die Leserbriefe eigentlich informiert?

        Ich fänd's toll, wenn, nach Erscheinen der Ausgabe, die Antworten der Ecke auf Beiträge als Forenposts auftauchen könnten. Nicht als Aufforderung zur weiteren Diskussion, aber als weiteren Teil des Gesprächs. It's all connected.
      • Von MrFob Nerd
        Zitat von David Benke
        So schlimm? Die Szenen des Testvideos stammen natürlich größtenteils aus den eher früheren Spielstunden, man will den Leuten ja auch nicht zu viel vorwegnehmen, Story-Twists oder Ähnliches verraten. Ich hatte aber eigentlich das Gefühl, recht ordentliche Arbeit zu machen. Bin also offen für fachmännisches Feedback :-D

        Zur Story: Die 30 Stunden sind ein grober Richtwert für die Dauer der Kampagne, nicht das Erreichen des Maximallevels. Das sind ja nochmal zwei verschiedene Paar Schuh.
        Haha, nene, alles gut. Shipbreaker ist nur auch so ein Spiel was uebelst mein Perfektionisten-OCD triggert. Drum hab ich im Video gleich schon bei 0:27 schon "was schnibbelt der denn da rum" vor mich hingebrabbelt.
        Als du dann noch versucht hast einen schmelzenden Reaktor durch irgendwelche Innenraeume zu bugsieren musste ich einen Kommentar ablassen. :D Nichts fuer ungut. ;)

        RE 30 Stunden: Achso ja, hab ich dann falsch aufgefasst. Stimmt, mit der Story war ich auch nach ca. 30 Stunden durch.
      • Von David Benke Autor
        Zitat von MrFob
        Wer auch immer da "spielt" baut ja am laufenden Band nur Scheisse. :-D
        So wird das jedenfalls nix mit dem Schuldenabbau. ;)
        So schlimm? Die Szenen des Testvideos stammen natürlich größtenteils aus den eher früheren Spielstunden, man will den Leuten ja auch nicht zu viel vorwegnehmen, Story-Twists oder Ähnliches verraten. Ich hatte aber eigentlich das Gefühl, recht ordentliche Arbeit zu machen. Bin also offen für fachmännisches Feedback :D

        Zur Story: Die 30 Stunden sind ein grober Richtwert für die Dauer der Kampagne, nicht das Erreichen des Maximallevels. Das sind ja nochmal zwei verschiedene Paar Schuh.
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