Half-Life 2
Quelle: Valve
Bemerkenswert ist, wie die Designer bei Valve mit Farbe umgehen: Als Sie ans Ende der Kanalisation gelangen, erblicken Sie sprichwörtlich Licht am Ende des Tunnels - alles darum herum verschwimmt im Schimmer, der aus der Öffnung dringt. Draußen funkelt hell das Wasser, es ist ein klarer Tag. Im nächsten Level-Abschnitt steht die Sonne tiefer am Horizont: Die Farbtöne werden rötlich, die Schatten länger, Ihr Staunen vermutlich größer.
Selbst unwichtige Stellen im Spiel schauen aus wie solche, die von Grafikern mit einem Hang zum Perfektionismus erstellt wurden: Da entdecken Sie auf einem gefallenen Baumstumpf mitten in der Prärie feines Bump-Mapping, das die Rinde plastisch wirken lässt; durch die halb demolierte Decke einer baufälligen Hütte rieselt Staub, vom Sonnenlicht sichtbar gemacht. In einem dunklen Hinterzimmer - Ihr Aufenthalt dauert höchstens wenige Sekunden - ist der Boden mit Texturen überzogen, die sich andere Ego-Shooter für den Raum aufheben würden, in dem der Endkampf stattfindet - wo auch immer Sie sich bewegen, stets ist die Grafik ein Blickfang.
Mehr als Spielerei: Physik
Quelle: Valve
Recht früh treffen Sie in City 17 auf einen Kinderspielplatz, der auch zwei Schaukeln enthält. Die schwanken bei Benutzung auffallend realistisch hin und her, sogar deren Seile verheddern sich physikalisch nachvollziehbar zur Seite. Man kann das als subtilen Hinweis der Entwickler verstehen, denn in Half-Life 2 werden Sie wieder zum Kind: Sie werden sich freuen, wenn Gegenstände durch die Gegend kullern; werden andächtig staunen, wenn eine Pappschachtel an den Rändern reißt und sich auf wundersame Weise entfaltet; werden vielleicht irre lachen, wenn die Inneneinrichtung einer Wohnung unter lautem Gepolter in ihre Einzelteile zerfällt. Man fühlt sich ob der fortschrittlichen, in dieser Qualität bislang nicht erlebten Physik-Engine tatsächlich wie jemand, der gerade die einfachsten mechanischen Vorgänge neu entdeckt.
Da kommt die Gravity-Gun, übersetzt könnte man Gravitationsmanipulator dazu sagen, gerade recht. Im witzigsten Tutorial der Spielegeschichte lernen Sie den Umgang mit dem Gerät: Auf einer futuristischen Müllhalde spielen Sie mit einem Roboterhund Ball - nur dass der Ball ein zentnerschwerer Fels ist, der Kisten beim Aufprall zerschmettert und mit menschlichen Körpern bestimmt nicht anders verfährt. Doch mit der Gravity-Gun saugen Sie selbst schwere Objekte mühelos heran, um sie mit einem Linksklick wieder nach vorne zu schleudern, bis sie krachend auseinander brechen und die Level-Architektur erschüttern.
Sie werden sich dabei ertappen, trotz ausreichend Munition häufig mit der Gravity-Gun zu hantieren. Statt mit dem Maschinengewehr zu ballern, reißen Sie lieber die Heizung aus ihrer Fassung, um selbige als Schutzschild gegen heranzischende Projektile zu nutzen. Statt eine Granate zu werfen, katapultieren Sie Explosionsfässer in die Gegnermenge. Statt mit der Brechstange auf Headcrabs einzuprügeln, feuern Sie Gravitationsstöße ab, die die Aliens zu herumplumpsenden Gummibällen degradieren. Und wenn Sie immer noch denken, eine Kettensäge wäre cooler, dann greifen Sie sich einfach eine der umherschwirrenden Sägedrohnen - wer damit durchs Feindgebiet marschiert, will nie wieder eine Black & Decker. Bei diesem Spielzeug vergisst man schnell, dass Gordon eigentlich die Welt retten soll.
Schlusswort
Quelle: Valve
Die Gravity-Gun stiehlt sämtlichen anderen Waffen im Spiel die Show - und Half-Life 2 der Konkurrenz. Scheinbar mühelos verrückt Valves Wunderwerk die Grenze des Machbaren nach oben, grafisch genauso wie spielerisch. Für Computerspieler wird Half-Life 2 damit zur Allgemeinbildung.

Alyx is nicht kleiners tochter^^
Wär auch komisch sie ähneln sich gar net^^
MfG
also ich find das game sehr gut vor allem für den preis(hab knapp 40€ bezahlt)krieg ich n sehr guten singleplayer und multiplayer spielerlebnis..);.
natürlich gibts kritikpunkte wie zb. das lineare leveldesign und die dürftige story aber die tolle grafik sowie die wahnsinns physik machen dies meiner meinung nach wieder wett. ich bin jetzt so in der mitte vom game und langeweile kam noch nicht auf . doom 3 war meiner meinung nach deutlich unflexibler und langweiliger. also daumen hoch!
aber 96% sin vielleicht dochn bissl zu hoch hätte so 92 gegeben. diablo2 , baldures gate2 und vampire haben mich zu der zeit mehr an den bildschirm gefesselt...
cya
Wer aber stumpfsinnig einen kerl mit zwei Knarren in bullettime um die Ecke fliegen sehen will der sollte HL2 nicht spielen, oder wer in jede dunkle ecke ne granate reinwirft nur weil er schon weiss das da ein zombie sitzt und vor langeweile einfach schon den spiel verlauf kennt sollte HL2 nicht spielen sondern doom3.
Fazit von mir: wenn ich durch HL2 Kapitel laufe ist es mir nicht wichtig das ich beim ersten versuch lebendig durch die strasse komme, sondern bleibe lieber stehen und schau mir das gigantische spiel an wenn ein riesen Strider durch die Strasse läuft und menschen aufspiesst und sie in dieser realen Physik durch die luft schleudert. Bin nunmal ein genieser und schaue sehr wohl (vielleicht manchmal auch zu viel) auf die Grafik und die Physik...
in diesem Sinne :D