Half-Life 2
Quelle: Valve
Warum City 17 fest im Griff der so genannten Combine ist, das versuchen Sie im Spiel herauszufinden. Im Laufe der 14 Episoden nähern Sie sich allmählich einem Turm, platziert im Zentrum der Stadt und so hoch, dass seine Spitze in die Wolken ragt. Der Weg zum finalen Gebäude dauert für Geübte knapp 20 Stunden, Einsteiger planen einen längeren Aufenthalt ein, weil gerade spätere Missionen im Schwierigkeitsgrad anziehen. Was nicht heißt, dass Speicherfrust à la Far Cry (dt.) droht: Ihren Spielstand sichern Sie in jedem der drei Schwierigkeitsstufen zu jeder Zeit. Wenn Sie mehr über die Story erfahren wollen, empfiehlt sich die Lektüre des Extrakastens "Mysteriöse Mosaiksteinchen" auf diesen Seiten.
Figuren wie echte Menschen
Quelle: Valve
Im Unterschlupf angekommen, nehmen Sie als stiller Beobachter an Story-Sequenzen teil. Während Dr. Kleiner und Alyx in ausgesprochen gut intonierter Sprachausgabe reden, bewegen Sie sich frei im Raum. Stets haben Sie die volle Kontrolle, auch wenn NPCs Anweisungen erteilen, deren Ausführung das nächste Skript bewirkt. So sollen Sie etwa beim Test einer neuen Teleportationstechnologie das Versuchskaninchen spielen: "Steck das Stromkabel ein!", heißt es da. Sie stehen vor dem brummenden Generator, alle Gesichter sind auf Sie gerichtet. Weiter geht es erst, wenn Sie das Kabel vom Boden aufklauben und in die dafür vorgesehene Öffnung drücken.
Wie Half-Life 2 solche Sequenzen ins eigentliche Spiel integriert, ist mustergültig - von der Dialogführung und humoristischen Pointen bis zur Gestik und Mimik stimmt alles. Hier waren talentierte Drehbuchschreiber im Einsatz, zusammen mit detailverliebten Grafikern: Wenn die Figuren reden, arbeiten erstaunlich viele Gesichtsmuskeln. Eine in Falten gelegte Stirn bedeutet Zweifel, zusammengekniffene Augen und verschränkte Arme zeugen von Widerstand - Pixel werden zu scheinbar lebendigen Menschen. Selbst Brillengläser reflektieren das Licht im Raum!
Nicht ganz so perfekt wie die Zwischensequenzen gelingt das Beam-Experiment von Dr. Kleiner: Gordon landet direkt in der Höhle des Löwen, von Combine-Soldaten umringt. Der Weg zurück erweist sich als wahre Odyssee: Sie hetzen mit den Verfolgern dicht an den Fersen durch Hinterhöfe der Stadt, flüchten in die von Aliens verseuchte Kanalisation und düsen mit einem getunten Jetski hinaus aufs Land, während ein Helikopter Minen abwirft, die im Wasser liegen bleiben, bevor sie dumpf explodieren - ein tödlicher Slalom folgt! Das sind Abenteuer, die auch ein James Bond erlebt.
Meisterhaftes Level-Design
Quelle: Valve
Ob Innen- oder Außenlevel, mit jeder Umgebung ist Valve ein Kunstwerk gelungen. Beim Durchlaufen von City 17 fühlt man sich, als würde man durch einen Nachbau von Prag schlendern: Im einen Viertel stehen braune Betonbauten mit verdreckten Schloten, woanders beeindrucken mittelalterlich verzierte Häuserfassaden hinter täuschend echt wirkenden Bäumen. Und keine Textur gleicht der nächsten, jedes Fleckchen ist einzigartig. Selbst die Fenster der Wohnblöcke unterscheiden sich voneinander: Hinter einigen sind die Vorhänge zugezogen, von anderen blättert der Putz. Konkurrent STALKER wird das realistische Erscheinungsbild der osteuropäisch angehauchten City 17 zähneknirschend zur Kenntnis nehmen.
Die Entwickler malen nicht nur Freiluftgebiete, sondern verstehen sich auch im Umgang mit Innenräumen. Manche Levels lassen die von Doom 3 im Vergleich aussehen wie das Pac-Man-Labyrinth: In einem Gefängnis ziehen sich rostige Gitter neben zertrümmerten Treppen entlang; schmutzige Wände schimmern blass im depressiven Glühlampenlicht; schiefe Säulen werfen gespenstische Schatten über den gefliesten Boden, dem man das Nichtvorhandensein einer Putzfrau förmlich ansieht. Ungemütlicher kann man ein heruntergekommenes Hochsicherheitsgebäude nicht auf den Bildschirm bringen.

Alyx is nicht kleiners tochter^^
Wär auch komisch sie ähneln sich gar net^^
MfG
also ich find das game sehr gut vor allem für den preis(hab knapp 40€ bezahlt)krieg ich n sehr guten singleplayer und multiplayer spielerlebnis..);.
natürlich gibts kritikpunkte wie zb. das lineare leveldesign und die dürftige story aber die tolle grafik sowie die wahnsinns physik machen dies meiner meinung nach wieder wett. ich bin jetzt so in der mitte vom game und langeweile kam noch nicht auf . doom 3 war meiner meinung nach deutlich unflexibler und langweiliger. also daumen hoch!
aber 96% sin vielleicht dochn bissl zu hoch hätte so 92 gegeben. diablo2 , baldures gate2 und vampire haben mich zu der zeit mehr an den bildschirm gefesselt...
cya
Wer aber stumpfsinnig einen kerl mit zwei Knarren in bullettime um die Ecke fliegen sehen will der sollte HL2 nicht spielen, oder wer in jede dunkle ecke ne granate reinwirft nur weil er schon weiss das da ein zombie sitzt und vor langeweile einfach schon den spiel verlauf kennt sollte HL2 nicht spielen sondern doom3.
Fazit von mir: wenn ich durch HL2 Kapitel laufe ist es mir nicht wichtig das ich beim ersten versuch lebendig durch die strasse komme, sondern bleibe lieber stehen und schau mir das gigantische spiel an wenn ein riesen Strider durch die Strasse läuft und menschen aufspiesst und sie in dieser realen Physik durch die luft schleudert. Bin nunmal ein genieser und schaue sehr wohl (vielleicht manchmal auch zu viel) auf die Grafik und die Physik...
in diesem Sinne :D