Kurz-Review: Gambit

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Kurz-Review: Gambit

Colin Firth und Cameron Diaz spielen die Hauptrollen in "Gambit", einer verschmitzten Komödie, für die die Coen-Brüder das Drehbuch schrieben. Aber kann das Stück die Zuschauer bei Laune halten - und funktioniert es überhaupt im Deutschen?

Der Kunstkurator (Colin Firth) eines überheblichen Konzernleiters hat die Schnauze von dem miesen Benehmen seines Chefs voll und will diesen reinlegen: Er platziert die Fälschung eines Gemäldes von Monet, nach dem das Großmaul schon lange sucht, in einem Trailer in Texas und heuert ein Rodeogirl (Cameron Diaz) an, um als dessen Besitzerin aufzutreten. Doch der Plan läuft aus dem Ruder.

Die Coen-Brüder schrieben das Drehbuch zu diesem freien Remake des Komödienklassikers Das Mädchen aus der Cherry-Bar von 1966, und bauten dabei ein paar fröhliche Reminiszenzen an diesen ein. Vielleicht hätten sie auch die Regie übernehmen sollen, denn der Plot böte viel mehr Raum für pointierten Dialogwitz und subtilen Humor. Doch den verschenkt der Film, um sich in einer Aneinanderreihung von Gags zu versuchen, die eher müde daherkommen. Zudem geht der Spaß mit den im Originalton zum Tragen kommenden Slangs in der deutschen Synchro leider unter.

Fazit: Leidlich amüsant, aber dabei teilweise zu bemüht. Colin Firth und Alan Rickman wirken hier verschenkt.

Gambit startet am Donnerstag, den 20. Juni, in den deutschen Kinos.

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