Zu Besuch bei Gog.com - Spielewerkstatt, Community-Gedanke, Gog Galaxy

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Zu Besuch bei Gog.com - Spielewerkstatt, Community-Gedanke, Gog Galaxy
Quelle: PC Games

Gute und alte Spiele zu fairen Preisen? Wir haben die polnischen DRM-Abstinenzler kurz vor ihrem Deutschlandstart besucht. Wir sprachen in diesem Zusammenhang auch mit Marcin Iwiński. Der Mitgründer von CD Projekt Red verrät unter anderem, warum Gog.com nun auch in Deutschland startet.

Extras

Wenn die Akquirierung von Lizenzrechten manchmal Monate in Anspruch nimmt, stellt die Aufbereitung und das Qualitätsmanagement eine noch deutlich aufwendigere Baustelle dar. Die Problematik fängt bereits damit an, dass die Einkaufsabteilung von GOG.com sich zwar die Rechte an einem Titel sichert, aber oft selbst zusehen muss, wie sie an die Disketten oder CD-ROMs der jeweiligen Klassiker kommt - geschweige denn an die Quellcodes. Mal hat man Glück und der damalige Entwickler hat noch eine Sicherheitskopie daheim, mal schauen sie nach den Titeln auf Auktionsseiten wie Ebay oder die überaus freundliche Community von GOG. com hilft ihnen aus.

Manchmal gibt es auch einen Sonderfall wie etwa den Dungeoncrawler Waxworks von Accolade, von dem heute lediglich die 5-1/4-Zoll-Disketten existieren. In Zeiten von BluRay-Laufwerken und digitaler Distribution darf man ziemlich lange nach einem Rechner suchen, der noch die guten alten Floppy-Disks akzeptiert und so stellt alleine die Übertragung der Installationsdateien eine große Hürde dar. Außerdem hat GOG.com den Beim Insomnia-Sale gibt es dicke Rabatte auf viele Titel. Erst wenn ein bestimmte Menge von einem Spiel verkauft wurde, wird das nächste zum Verkauf freigeschaltet. Jack Keane 2: The Fire Within hatte es beim vorletzten Sale richtig schwer, kaum jemand wollte das eher durchschnittliche Adventure kaufen. Wie schön, dass GOG.com bei der nächsten Verkaufsaktion ganze 18.000 Stück loswerden wollte. Zum Glück handelte es sich nur um einen Scherz. Quelle: Gog.com Beim Insomnia-Sale gibt es dicke Rabatte auf viele Titel. Erst wenn ein bestimmte Menge von einem Spiel verkauft wurde, wird das nächste zum Verkauf freigeschaltet. Jack Keane 2: The Fire Within hatte es beim vorletzten Sale richtig schwer, kaum jemand wollte das eher durchschnittliche Adventure kaufen. Wie schön, dass GOG.com bei der nächsten Verkaufsaktion ganze 18.000 Stück loswerden wollte. Zum Glück handelte es sich nur um einen Scherz. Anspruch, dass sie nicht nur das Spiel auf ihrer Plattform verkaufen, sondern auch möglichst viel Bonus-Content für die Kunden bereitstellen. Ein altes Handbuch, in dem etwa die Bedienung einer Maus erklärt wird, ist nicht nur für akribische Sammler von Interesse, sondern für jeden Spieler mit einem leichten Hang zur Nostalgie. Für diese Extras ist Filip Frackiewicz zuständig - er selbst bezeichnet sich schlicht als Archivar.

Seine Aufgabe ist es, egal über welche Wege an die Originalverpackungen der Titel zu kommen und deren Inhalte zu digitalisieren. Dem sympathischen Polen merkt man seine Liebe zu Videospielen an, wenn er zum Beispiel eine leicht vergilbte Schachtel von Discworld in den Händen hält und mit leuchtenden Augen davon schwärmt, wie liebevoll die Covergestaltung des Scheibenwelt- Adventures ist und wie viele tolle Extras in dem Spiel stecken. Auch der Community ist es aufgefallen wie akribisch Judas - wie Frackiewicz im Forum heißt - zu Werke geht und so bekommt er Angebote von Fans, die ihm etwa liebend gerne die Anleitungen von 50 Spielen einscannen oder für ihn bei deutschen Ebay-Auktionen mitbieten. Für ihre Arbeit verlangen die Community-Mitglieder übrigens keinen Cent. Ihnen geht es einfach darum, alte Spiele in ihrer Vollständigkeit für die Nachwelt zu erhalten und in ihren Augen ist GOG.com die beste Plattform dafür.

Spielewerkstatt

Nachdem die Spiele im Archiv von GOG.com gelandet sind, kann die Qualitätsmanagementabteilung mit ihrer Arbeit beginnen. Die wichtigste Aufgabe von Marcin Paczynski und seinem Team ist es, die alten Klassiker für heutige PCs lauffähig zu machen. Ob DirectX in der Versionsnummer 5.2 oder ein Spiel für Windows 3.1, bislang konnte die Abteilung alle Titel erfolgreich aufbereiten. Doch für die Kriterien von GOG.com reicht es nicht aus, dass ein Spiel auf einem Windows- 7-Rechner lediglich startet. Damit ein Titel auf der Plattform verkauft wird, muss er von Anfang bis Ende reibungslos funktionieren - sonst darf der Kunde ohne Wenn und Aber das Spiel zurückgeben. Insbesondere stark In der QA-Abteilung werden die alten Spiele zuerst zerlegt und dann wieder zusammengesetzt. Der Aufwand ist nötig, damit die oft mehr als 20 Jahre alten Titeln auf modernen PCs reibungslos laufen. Quelle: PC Games In der QA-Abteilung werden die alten Spiele zuerst zerlegt und dann wieder zusammengesetzt. Der Aufwand ist nötig, damit die oft mehr als 20 Jahre alten Titeln auf modernen PCs reibungslos laufen. verbuggte Spiele wie etwa Das Schwarze Auge: Die Schicksalsklinge von 1994 macht der QA-Abteilung zu Schaffen. Wie das Remake von vor zwei Jahren, erschien das Rollenspielepos damals mit lauter unschönen Fehlern, die sogar soweit gingen, dass der Kopierschutz nicht nur Raubkopierer daran hinderte, im Spiel weiterzukommen.

Zudem haben heutige PCs mit dem altbackenen Speichermanagement des Spiels zu kämpfen und so musste Paczynski und sein Team dafür sorgen, dass auch der letzte Bosskampf nicht stets zu einem ärgerlichen Crash führt. Paczynski beschreibt die Arbeit seiner Abteilung mit den Worten "Zerlegen" und "Aufbauen". Nach Möglichkeit besorgen sie sich den Quellcode des jeweiligen Titels, überprüfen dann, ob es etwa Konflikte mit bestimmten Treibern oder mit dem Speichermanagement geben könnte und setzten anschließend das Spiel wieder zusammen. Danach werden die Titel noch zumindest einmal durchgespielt und dabei auf Bugs getestet. Falls noch Fehler im Spiel stecken, wird der Titel wieder zerlegt und die Arbeit beginnt von vorne. Bei einigen Spielen dauert das Prozedere nur wenige Tage oder Wochen, in anderen Fällen mehrere Monate.
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Gog-Galaxy? Was ist das?

Schade: Obwohl wir bereits die Alpha-Version von GOG Galaxy ausprobieren konnten, dürfen wir noch keine Screenshots ausn der Clientsoftware veröffentlichen. Quelle: Gog.com Schade: Obwohl wir bereits die Alpha-Version von GOG Galaxy ausprobieren konnten, dürfen wir noch keine Screenshots ausn der Clientsoftware veröffentlichen. Der optionale Client soll euch in Zukunft das Spielen von GOG-Titeln vereinfachen und sogar Multiplayer-Partien mit Steam-Spielern ermöglichen. Achievements, Cloudsaving, Big Picture Mode: Die größte Downloadplattform Steam punktet neben der riesigen Auswahl von mehr als 11.000 Spielen vor allem mit ihrer komfortablen Client-Software. Auch GOG.com möchte für seine Kunden ähnliches anbieten und wird demnächst mit GOG Galaxy eine Software anbieten, die es mit der Konkurrenz aufnehmen kann und obendrein vollkommen optional bleibt. In der Closed-Beta-Fassung beinhaltet das Programm etwa Achievements, Leaderboards und eine Cross-Play-Funktion. Letzteres bedeutet (leider) nicht, dass PC-Spieler gegen Konsolen-Zocker antreten können, sondern lediglich die Möglichkeit, GOG-Titel mit Steam-Spielern zusammenzuspielen. Allerdings müssen die Entwickler eine sogenannte API (Application Programming Interface, auf Deutsch: Programmierschnittstelle) in ihr Spiel einbauen, damit die Crossplay-Funktion gewährleistet werden kann. Zurzeit beinhaltet nur ein Titel jene Möglichkeit, nämlich The Witcher Adventure Game. Ob andere Entwickler abseits von CD Projekt die API unterstützen werden, steht noch in den Sternen.
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Community geht vor

Sobald ein Spiel vollständig restauriert ist, fängt die Arbeit von Tomasz Nalewajk an. Seine Abteilung ist für die Webseite zuständig. Damit insbesondere die alten Titel auf der Plattform richtig zur Geltung kommen, macht GOG.com für viele Klassiker neue Artworks und stellt außerdem Screenshots auf die Shop-Seite. Am wichtigsten ist aber die Community für Nalewajk. Auf GOG.com sollen Spiele nicht nur wegen der schönen Artworks und Screenshots verkauft werden, sondern man möchte gezielt auf die Wünsche der Kunden eingehen. Zum Glück kennt er und sein Team die Zielgruppe dank der Community- Arbeit wie seine Westentasche. Vor allem die vielen Sammlernaturen, die ihre digitalen Spielebibliotheken vervollständigen möchten, sind ihm mit den Jahren ans Herz gewachsen. Zum Beispiel stehen die LucasArts-Spiele seit dem Start von GOG.com ganz oben auf der Most-Wanted-Liste der Community.

Mit den jüngst erschienenen Star Wars-Spielen und Grim Fandango Remastered ist Nalewajk zwar dem Wunsch der Kunden ein gutes Stück näher gekommen, doch fehlen noch spätere LucasArts-Adventures wie Vollgas oder The Dig im Sortiment. Insgesamt konnten die Verantwortlichen bei GOG.com bislang auf über 700.000 der insgesamt über 3,5 Millionen Anfragen eingehen. Doch jede Woche trudeln rund 20.000 neue Wünsche ein - Sisyphos lässt grüßen! Die Angestellten von GOG. com stört das aber überhaupt nicht, ganz im Gegenteil: Sie geben gerne ihr bestes, um möglichst viele Gamer zufrieden zu stellen - und das können wir nach unserem Besuch nur unterschreiben.

Bildergalerie

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  1. Seite 1 Zu Besuch bei Gog.com - Lizenzgewirr und Bedeutung von DRM
  2. Seite 2 Zu Besuch bei Gog.com - Spielewerkstatt, Community-Gedanke, Gog Galaxy
  3. Seite 3 Zu Besuch bei Gog.com - Interview mit Marcin Iwiński
    • Kommentare (56)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von doomkeeper Mitglied
        Zitat von Wut-Gamer
        Nein, es geht ums KÖNNEN, nicht ums DÜRFEN. Deswegen zitiere ich nochmal meinen Lieblingspost in diesem Thread:
        Da wir uns in einem legalem Forum bewegen müssen wir über die legalen Umstände diskutieren.
        Wie du darüber denkst spielt eigentlich keine große Rolle. Wichtig sind die AGBs die man zustimmt.

        Zitat
        Wenn ich mein Spiel verkaufen will, frage ich doch nicht um Erlaubnis! Es ist mir völlig egal, ob ich das "darf" oder nicht. Weder bin ich ein Kind noch ist Valve (oder GoG) meine Mutter.
        Wenn du die Nutzungsrechte akzeptierst dann akzeptierst du die Bedingungen unter denen du dieses Produkt nutzt etc.
        Wieder ist hier deine Meinung unwichtig :P

        Klingt böse ist aber so. Es gab mal ne Zeit da habe ich über diese Nutzungsrechte auch lange überlegt aber ich habe mich damit schon längst abgefunden und konsumiere einfach nur alles was ich möchte.
        Wenn es eine Änderung geben wird dann wirds eben eine geben - mir wayne. Ich habe nie das Gefühl gehabt dass mir die Spiele jederzeit weggenommen werden könnten etc.

        Bei Cloudgaming & Always Online sind mir meine Rechte wiederrum nicht mehr egal weil dort die Gefahr viel extremer. Auch bei den ersten Origin-Spionage Skandalen und den entsprechenden AGB Klauseln
        habe ich diese Platform nicht mal mit dem A*sch angeschaut. Uplay hats ebenfalls mit Always Online versucht und da sind mir meine Rechte nicht egal gewesen weil es einfach bei solchen dubiosen Methoden einfach 0 Mehrwert gibt.

        Bei Accounts erkenne ich hier und da gewisse Vorteile sowas zu akzeptieren aber nicht bei den Dingen die EA und Ubisoft aufzwingen wollten.

        Zitat
        Und wenn der Anbieter mir nicht vertraut, dass ich keine illegalen Kopien erstelle, warum sollte ich ihm dann trauen, dass er mir nicht den Zugang zu meinem Account verwährt, mit meinen Daten gewissenhaft umgeht usw.?
        Der Anbieter tut nur alles in seiner Macht um dich an diese Rechte zu binden die du akzeptierst. Die Möglichkeit besteht eben dass du eine Kopie heimlich anfertigen und dennoch dein Originalspiel verkaufen kannst.
        Somit wären 2 Spiele im Umlauf obwohl nur eins davon existieren dürfte. Lieber gehen die Publisher auf eine Nummer sicher und sperren diese Möglichkeit als ein Risiko einzugehen dass jemand seine Spiele dupliziert.

        Ein Hersteller wird dir nie den Zugang zu deinem Account verwehren wenn du dich an die Regeln hälst. Und wenn man damit nicht einverstanden ist dann spielt man einfach nicht mit und finanziert diese Branche nicht
        mit seinem Geld. Du aber scheinst trotzdem alles kaufen / spielen zu wollen und gleichzeitig aber trotzdem alles in Frage zu stellen. Klar kannst du das so machen aber erreichen wirst du damit nix.

        Wenn ich mit etwas nicht klarkomme dann höre ich damit auf. Wenn du Steam & Co. benutzt dann weißt du aber schon dass du weiterhin alles unterstützt oder?

        Zitat
        GoG vertraut mir, deshalb vertraue ich auch ihnen und deshalb kaufe ich dort ein.
        Gog ist nur ein alternatives Geschäftsmodell welches deinen Geschmack eher trifft als Steam o.ä.
        Warten wir mal ab in welche Richtung sich GoG entwickeln wird.

        Jede gute Alternative ist natürlich erwünscht
      • Von doomkeeper Mitglied
        Zitat von Wut-Gamer
        Nein, es geht ums KÖNNEN, nicht ums DÜRFEN. Deswegen zitiere ich nochmal meinen Lieblingspost in diesem Thread:
        Da wir uns in einem legalem Forum bewegen müssen wir über die legalen Umstände diskutieren.
        Wie du darüber denkst spielt eigentlich keine große Rolle. Wichtig sind die AGBs die man zustimmt.

        Zitat
        Wenn ich mein Spiel verkaufen will, frage ich doch nicht um Erlaubnis! Es ist mir völlig egal, ob ich das "darf" oder nicht. Weder bin ich ein Kind noch ist Valve (oder GoG) meine Mutter.
        Wenn du die Nutzungsrechte akzeptierst dann akzeptierst du die Bedingungen unter denen du dieses Produkt nutzt etc.
        Wieder ist hier deine Meinung unwichtig :P

        Klingt böse ist aber so. Es gab mal ne Zeit da habe ich über diese Nutzungsrechte auch lange überlegt aber ich habe mich damit schon längst abgefunden und konsumiere einfach nur alles was ich möchte.
        Wenn es eine Änderung geben wird dann wirds eben eine geben - mir wayne. Ich habe nie das Gefühl gehabt dass mir die Spiele jederzeit weggenommen werden könnten etc.

        Bei Cloudgaming & Always Online sind mir meine Rechte wiederrum nicht mehr egal weil dort die Gefahr viel extremer. Auch bei den ersten Origin-Spionage Skandalen und den entsprechenden AGB Klauseln
        habe ich diese Platform nicht mal mit dem A*sch angeschaut. Uplay hats ebenfalls mit Always Online versucht und da sind mir meine Rechte nicht egal gewesen weil es einfach bei solchen dubiosen Methoden einfach 0 Mehrwert gibt.

        Bei Accounts erkenne ich hier und da gewisse Vorteile sowas zu akzeptieren aber nicht bei den Dingen die EA und Ubisoft aufzwingen wollten.

        Zitat
        Und wenn der Anbieter mir nicht vertraut, dass ich keine illegalen Kopien erstelle, warum sollte ich ihm dann trauen, dass er mir nicht den Zugang zu meinem Account verwährt, mit meinen Daten gewissenhaft umgeht usw.?
        Der Anbieter tut nur alles in seiner Macht um dich an diese Rechte zu binden die du akzeptierst. Die Möglichkeit besteht eben dass du eine Kopie heimlich anfertigen und dennoch dein Originalspiel verkaufen kannst.
        Somit wären 2 Spiele im Umlauf obwohl nur eins davon existieren dürfte. Lieber gehen die Publisher auf eine Nummer sicher und sperren diese Möglichkeit als ein Risiko einzugehen dass jemand seine Spiele dupliziert.

        Ein Hersteller wird dir nie den Zugang zu deinem Account verwehren wenn du dich an die Regeln hälst. Und wenn man damit nicht einverstanden ist dann spielt man einfach nicht mit und finanziert diese Branche nicht
        mit seinem Geld. Du aber scheinst trotzdem alles kaufen / spielen zu wollen und gleichzeitig aber trotzdem alles in Frage zu stellen. Klar kannst du das so machen aber erreichen wirst du damit nix.

        Wenn ich mit etwas nicht klarkomme dann höre ich damit auf. Wenn du Steam & Co. benutzt dann weißt du aber schon dass du weiterhin alles unterstützt oder?

        Zitat
        GoG vertraut mir, deshalb vertraue ich auch ihnen und deshalb kaufe ich dort ein.
        Gog ist nur ein alternatives Geschäftsmodell welches deinen Geschmack eher trifft als Steam o.ä.
        Warten wir mal ab in welche Richtung sich GoG entwickeln wird.

        Jede gute Alternative ist natürlich erwünscht
      • Von Wut-Gamer Spiele-Kenner/in
        Zitat von doomkeeper
        Das ist aber nicht die Basis dieser Diskussion. Es geht ums dürfen oder nicht dürfen.
        Dass man ohne einen "Zwang" es machen könnte steht außer Frage. Nur wäre das eigentlich illegal und würde gegen die Nutzungsrechte verstoßen.

        Wer sagt denn dass du nicht vll eine sicherheitskopie erstellt hast und dannach erst das Spiel verkaufst? Somit wäre sogar ein Duplikat von dieser Software unterwegs und das würde nicht mehr unter einer Sicherheitskopie fallen.
        Nein, es geht ums KÖNNEN, nicht ums DÜRFEN. Deswegen zitiere ich nochmal meinen Lieblingspost in diesem Thread:
        Zitat von shaboo
        Du kannst sie verschenken, uploaden oder verkaufen. Und zwar völlig unabhängig davon, ob all das im Einzelfall irgendwie sinnvoll, legal oder moralisch in Ordnung ist.
        Wenn ich mein Spiel verkaufen will, frage ich doch nicht um Erlaubnis! Es ist mir völlig egal, ob ich das "darf" oder nicht. Weder bin ich ein Kind noch ist Valve (oder GoG) meine Mutter.
        Und wenn der Anbieter mir nicht vertraut, dass ich keine illegalen Kopien erstelle, warum sollte ich ihm dann trauen, dass er mir nicht den Zugang zu meinem Account verwährt, mit meinen Daten gewissenhaft umgeht usw.?
        GoG vertraut mir, deshalb vertraue ich auch ihnen und deshalb kaufe ich dort ein.
      • Von doomkeeper Mitglied
        Zitat von Wut-Gamer
        Schön, wie du vorgibst auf mein Argument einzugehen und dann KEINEN der relevanten Punkte aufgreifst. Aber ich schrieb ja selbst, dass wir diesen Teil der Diskussion besser ausklammern sollten.
        Ich habe viel mehr unter diesem Absatz geschrieben nur möchtest du es anscheinend nicht lesen.

        Zitat
        Durcheinander? Früher war der PC-Markt doch viel überschaubarer als heute. Als Entwickler hat man mit Hilfe eines der weniger Publisher ein Spiel auf CD/DVD in die Läden gebracht und als Kunde ging man ins Geschäft und hat es gekauft. Heute ist der Markt ein einziger Dschungel aus Geschäftsmodellen und Vertriebswegen in dem sich speziell der Kunde hoffnungslos verirren kann. Ich kann heute nur jedem davon abraten PC-Spiele zu kaufen, wenn er nicht genau weiß, was er tut!

        Das digitale Zeitalter bringt nunmal neue Modelle mit sich und das lässt sich eben früher oder später nicht vermeiden.
        Aber wer hat diese Modelle & Co. schön eingeführt und wer hat diese Modelle unterstützt? Valve hat es mit Steam aufjedenfall nicht getan.

        In dieser Hinsicht ist der Konsolenmarkt nicht viel anders mit seinen DLCs.

        Zitat
        Nun ja, wenn man bedenkt das 50% Steam-Rabatt meistens dem normalen Retail-Preis entspricht (weil Steam auch für uralte Titel noch den Einführungspreis verlangt), sind die so krass auch wieder nicht...
        Nicht Steam verlangt es sondern die Publisher die diesen Preis angesetzt haben.
        Klar gibts auch einige Beispiele da kann ich selber nur noch mit dem Kopf schütteln wie z.b. Vampire Bloodlines. Bei solchen Spielen wartet man halt auf große Sales und schlägt für unter 5€ zu.
        Auch Klassiker sind viel Geld wert.. Nur weil sie alt sind heißt es nicht automatisch dass sie nix mehr kosten dürfen.

        Beide Märkte sind wichtig aber der digitale hat nunmal einige große Vorteile gegenüber dem langsamen Retailmarkt.

        Ich glaube nicht, aber ehrlich gesagt weiß ich es nicht sicher. Mangels Interesse habe ich mich noch nie genauer informiert. Fest steht: wenn ich es wollte, könnte mich niemand daran hindern und das reicht mir.
        Das ist aber nicht die Basis dieser Diskussion. Es geht ums dürfen oder nicht dürfen.
        Dass man ohne einen "Zwang" es machen könnte steht außer Frage. Nur wäre das eigentlich illegal und würde gegen die Nutzungsrechte verstoßen.

        Wer sagt denn dass du nicht vll eine sicherheitskopie erstellt hast und dannach erst das Spiel verkaufst? Somit wäre sogar ein Duplikat von dieser Software unterwegs und das würde nicht mehr unter einer Sicherheitskopie fallen.
      • Von Wut-Gamer Spiele-Kenner/in
        Zitat von doomkeeper
        Bei GoG gibts keine Verkaufspolitik so viel ich weiß.
        Ach so, du meinst "Weiterverkaufspolitik". dann schreib das doch. Natürlich hat GoG eine Verkaufspolitik, die verkaufen ja Sachen...

        Zitat von doomkeeper
        Natürlich hat sich der PC Markt gut entwickelt und der PC ist spätestens mit dem Release von SteamOS so attraktiv wie noch nie zuvor.
        Schön, wie du vorgibst auf mein Argument einzugehen und dann KEINEN der relevanten Punkte aufgreifst. Aber ich schrieb ja selbst, dass wir diesen Teil der Diskussion besser ausklammern sollten.

        Zitat von doomkeeper
        Wäre der PC Markt so durcheinander wie vor über 10 Jahren gewesen dann hätte vielleicht der ein oder andere ein eigenes erfolgreiches Süppchen gekocht, aber wir sind PC Gamer und es ist wichtig dass der gesamte Markt
        erfolg hat und nicht nur einige wenige ausgewählte.
        Durcheinander? Früher war der PC-Markt doch viel überschaubarer als heute. Als Entwickler hat man mit Hilfe eines der weniger Publisher ein Spiel auf CD/DVD in die Läden gebracht und als Kunde ging man ins Geschäft und hat es gekauft. Heute ist der Markt ein einziger Dschungel aus Geschäftsmodellen und Vertriebswegen in dem sich speziell der Kunde hoffnungslos verirren kann. Ich kann heute nur jedem davon abraten PC-Spiele zu kaufen, wenn er nicht genau weiß, was er tut!

        Zitat von doomkeeper
        Solch krasse Sales gibts bis heute nicht Retail..
        Nun ja, wenn man bedenkt das 50% Steam-Rabatt meistens dem normalen Retail-Preis entspricht (weil Steam auch für uralte Titel noch den Einführungspreis verlangt), sind die so krass auch wieder nicht...

        Zitat von doomkeeper
        Betonung liegt auf "könntest". Darfst du aber eigentlich nicht ne?
        Ich glaube nicht, aber ehrlich gesagt weiß ich es nicht sicher. Mangels Interesse habe ich mich noch nie genauer informiert. Fest steht: wenn ich es wollte, könnte mich niemand daran hindern und das reicht mir.
      • Von shaboo Spiele-Enthusiast/in
        Diese mittlerweile recht kleinkarierte Wiederverkaufsdiskussion bringt niemanden weiter, denn es ist weder für mich noch für Wut-Gamer noch - behaupte ich mal kühn - für die ganzen leidenschaftlichen GOG-Kunden der zentrale Punkt. Wut-Gamer schrieb es bereits:

        "Die Möglichkeit des Weiterverkaufs ist dabei aber nur einer, und nicht mal der entscheidende Aspekt. Viel wichtiger ist im selben Zusammenhang, dass ich bei der fortgesetzten Nutzung des erworbenen Spiels nicht vom guten Willen und der Erreichbarkeit des Verkäufers abhängig sein möchte. Ich habe nichts dagegen, wenn er Server u.ä. für Mehrspielerpartien optional anbietet und diese nutze ich i.d.R. auch gerne, aber ich möchte nicht darauf angewiesen sein."

        Das ist genau das, worum es geht. Gerade eben - und zwar durch reinen Zufall und nicht nach gezielter Suche - erst gelesen:

        Steam-Gifts - Länderabhängige Aktivierungseinschränkungen - News - GameStar.de

        http://www.golem.de/news/...

        "... Eines von mehreren weiteren Problemen durch die neuen Regelungen ist, dass es Kunden von Steam bei Reisen in ein anderes Land passieren kann, dass sie ohne VPN unter Umständen während des Aufenthalts nicht auf ihre eigenen Spiele in ihrer Bibliothek zugreifen können. Es gibt Hinweise darauf, dass die neuen Regeln rückwirkend für alle seit Dezember 2014 gekauften Geschenke gelten. ..."

        Und lästige Kleinigkeiten wie Kommunikation und Transparenz hat man bei Valve/Steam ja sowieso noch nie für irgendwie wichtig gehalten:

        "... Wie genau die neuen Regeln gestaltet sind, ist derzeit nicht klar. Die Änderungen sind vor allem durch Berichte über Probleme auf Reddit.com herausgekommen. Valve hat sich bislang nur auf seiner Supportseite geäußert, aber dabei Unklarheiten gelassen - obwohl das Unternehmen erst vor ein paar Tagen angekündigt hatte, künftig offener und klarer mit der Community zu kommunizieren. ..."

        Letztlich kann man bei Steam jederzeit ganz nach Belieben schalten und walten und muss dabei Maßnahmen jeglicher Art auch weder ankündigen oder begründen oder rechtfertigen noch bestätigen oder dementieren, wobei sich Änderungen der Geschäftspolitik oder der AGBs ja nicht nur auf zukünftige Spiele beziehen, sondern schlimmstenfalls auch auf all die, die Du schon seit Jahren in Deiner Bibliothek hast (wie zuletzt das Entfernen von Songs aus einem GTA-Titel per Patch, selbst bei vor etlichen Jahren gekauften Exemplaren). Die obigen Links sind ja nur ein aktuelles Beispiel für Gängelungen und Verkomplizierungen aller Art, die man mit Steam zwangsweise in Kauf nehmen muss. Wem all das egal ist, nur weil Steam einerseits von Valve und Valve nun mal grundsätzlich toll ist und weil einem andererseits ständig mit der SALE-Karotte vor der Nase herumgewedelt wird, der kann das ja gerne tun, sollte aber andere nicht durch ein kollektives "WIR" zwangsvereinnahmen.

        ICH würde im Gegenzug auf jeglichen DRM-Verzicht (auch dann, wenn der Weiterverkauf, d.h. die Übertragung auf einen anderen Account, weiterhin nicht möglich sein sollte) auch sofort auf jegliche Sales verzichten und mich mit den ganz normalen Preissenkungen begnügen, wie sie früher üblich waren. ANDERE wären dazu vielleicht nicht bereit, aber ein WIR gibt es in diesem Zusammenhang nicht.
      Direkt zum Diskussionsende
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