Free Fire: Filmkritik zu neuer Action-Komödie mit Brie Larson
Atemlos und in Echtzeit: "Free Fire" bietet einen beinahe 90-minütigen Kugelhagel vor der Kulisse einer abgelegenen Lagerhalle. Mit Brie Larson, Armie Hammer, Cilian Murphy und Sharlto Copley holt sich Regisseur Ben Wheatley zudem prominente Verstärkung in den Cast.
Eine Lagerhalle, 13 irre Typen und eine Tussi: Eine Gruppe irischer Gangster trifft sich nachts für einen Deal in einer abgelegenen Fabrik mit ein paar Waffenhändlern unter der Leitung eines schrägen Südafrikaners. Die Stimmung ist gereizt, nachdem sich die gelieferten Knarren als andere als bestellt herausstellen. Als sich dann auch noch zwei der abgewrackten Helferlein aus privaten Gründen in die Wolle kriegen, eskaliert die Situation. Knarren werden gezogen und bald schon schießt nahezu jeder auf jeden ...
Amüsante Action-Farce über eine runde Stunde aus wilder Ballerei nebst unflätigem Gefluche, die im "Reservoir Dogs"-Stil gänzlich an einem einzigen Schauplatz spielt und sich erfreulicheweise selbst nicht ernst nimmt. Anfänglich gibt es reihenweise leichte Schussverletzungen, bis der Bodycount allmählich steigt. Allerdings geht dem Ganzen spätestens da auch zunehmend die Luft aus.
Fazit
Leichen pflastern ihren Weg: ein prominenter Cast mit sichtlichem Spaß an einem Spiel, das allerdings ein wenig improvisiert wirkt.
