Floodland im Test: Technologie & Wachstum

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Test Christian Fussy - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Floodland im Test: Technologie & Wachstum
Quelle: Vile Monarch

Nach der Klimakatastrophe ist vor dem Wiederaufbau: Wir haben uns mit dem PC Survival-Strategiespiel Floodland zum Anführer der Menschheit erkoren.

Unbeständigkeit ist in sämtlichen Bereichen ein Faktor. Zwar gibt es auch erneuerbare Ressourcen in Floodland, unendlich viel Material lässt sich jedoch nicht aus derselben Quelle erwirtschaften. Krisen, Diebstahl oder der Wegfall eines wichtigen Rohstoffs lösen nicht selten eine Kettenreaktion aus, die uns als Oberhaupt immer tiefer in die Bredouille reißt. Wir rennen mit dem Ausbau unseres Lagers und unserem technologischen Fortschritt eigentlich sowieso immer den Nöten unserer Gefolgschaft hinterher. Wer von Mikromanagement und ständig neuen Brandherden schnell frustriert ist, könnte von Floodland und seinen Bewohnern schon bald die Schnauze voll haben. Glücklicherweise lässt sich der Schwierigkeitsgrad zu Beginn des Spiels anpassen, sodass wir uns auch erst einmal mit den zahlreichen Mechaniken vertraut machen können, bevor wir von Aufgaben überwältigt werden.

Fortschritt mit Hindernissen

Relativ früh können wir eine Forschungsstation errichten, mit der wir die nötigen Punkte für das Freischalten neuer Technologien erwirtschaften können. Das Technologiesystem ist in einzelne Bäume aufgeteilt, mit denen wir unser Volk in den diversen Aspekten des Überlebenskampfes weiterentwickeln können. Dabei müssen wir darauf achten, in allen Disziplinen möglichst gleich schnell voranzukommen. So ermöglicht uns zum Beispiel die Technologie "Taucheranzug" im Erkundungs-Baum, versunkene Ruinen nach Schätzen und Rohstoffen zu durchsuchen.

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Freischalten können wir sie aber erst, wenn wir im Wachstums-Baum Recyclinganlagen freigeschaltet haben. Das ist wenig intuitiv und bei der Fülle an verschiedenen Technologien auch ganz schön unübersichtlich. Vor allem in den ersten Spieldurchgängen findet man sich in den verschiedenen Bäumen noch kaum zurecht. Floodland im Test: Hurra, die Welt geht unter (5) Quelle: PC Games Floodland im Test: Hurra, die Welt geht unter (5)

Überhaupt verliert man in Floodland recht schnell den Überblick darüber, was in der Gemeinde gerade unserer Zuwendung bedarf. Wenn man bemerkt, dass ein Rohstoff komplett abgebaut wurde oder an einem wichtigen Produktionsschritt Arbeitskräfte benötigt werden, ist es meistens schon zu spät, weil einfach viel zu viel gleichzeitig passiert.

Auch die Möglichkeit, das Geschehen jederzeit anhalten und beschleunigen zu können, hilft da nur bedingt. Die einzelnen Bauwerke sind auch nur schwer voneinander zu unterscheiden. Sobald für ein Gebäude ein Upgrade entwickelt war, mussten wir häufig erst einmal auf die Suche gehen, wo wir das Teil eigentlich genau platziert hatten. Floodland im Test: Hurra, die Welt geht unter (7) Quelle: PC Games Floodland im Test: Hurra, die Welt geht unter (7)

Der Grafikstil ist zwar stimmig, die Designs der einzelnen Hütten heben sich allerdings weder in Form noch Farbe groß voneinander ab.

Da viele Arbeits- und Freizeitstätten in der Nähe von Wohngebieten platziert werden müssen, um effektiv zu sein, wird aus dem Startgebiet schon bald ein richtiges Ballungszentrum, in dem sich die Gebäude nur so aneinanderreihen. Das erschwert zusätzlich den Durchblick.

Wir teilen uns das Meer

Mit so vielen Leuten auf einem Haufen ist es logisch, dass es in unserer Kommune auch leicht zu Reibereien zwischen den Bewohnern kommen kann. Insbesondere, wenn diese grundverschiedene Ansichten haben, wie das Zusammenleben in der Gesellschaft geregelt werden sollte.

Im Laufe des Spiels treffen wir immer wieder auf Überlebende, die wir in unser Lager aufnehmen können. Zwar können wir ihnen die Hilfe auch verweigern, weil jede zusätzliche Arbeitskraft hilft, ist das aber nicht zu empfehlen. Manche dieser Überlebenden gehören bereits einem anderen Clan an und verfügen damit über unterschiedliche Bonusfähigkeiten und Ansichten als der Rest der Bevölkerung.

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  1. Seite 1 Floodland im Test: Szenario & Gameplay
  2. Seite 2 Floodland im Test: Technologie & Wachstum
  3. Seite 3 Floodland im Test: Gesetzgebung & Worldbuilding
  4. Seite 4 Floodland im Test: Story, Technik & Fazit
    • Kommentare (1)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Haehnchen81 Hobby-Spieler/in
        Zu viele Mängel wie es scheint... eigentlich find ich die Grundidee toll. Klingt in der ersten Hälfte des Testvideos auch gut, doch dann fängt es an... dies nicht durchdacht, das macht kein Sinn, zu viel Mikromanagement das aufgrund der unübersichtlichkeit nicht zu managen ist. Schwaches UI, technische Mängel auch noch... Das Fazit "gut gemeint" passt wohl ganz gut.

        Aber da ist wohl einfach vieles nicht zu Ende gedacht worden, oder es gingen die Zeit und Mittel aus es entsprechend zu polieren.

        Hab auch nen lets play gesehen, mit zunehmender Spieldauer scheint das Spiel aus allen nähten zu platzen und nichts ist mehr zu zu managen, alles ist extrem unübersichtlich nach einer Weile und beim lets play kam dann auch schnell das Gefühl auf das alles eher nervig als motivierend oder spaßig wurde. Das darf einem Videospiel aber nicht passieren.

        Der technische Zustand der auch in dem von mir geschauten lets play mehr als nur ab und zu zum tragen kam, rechtfertig den Preis von 30 euro so auch nicht.

        Wenn man ehrlich ist hätte das Spiel so nicht erscheinen dürfen. Wobei das ja mittlerweile der neue Standard ist.
      • Von Haehnchen81 Hobby-Spieler/in
        Zu viele Mängel wie es scheint... eigentlich find ich die Grundidee toll. Klingt in der ersten Hälfte des Testvideos auch gut, doch dann fängt es an... dies nicht durchdacht, das macht kein Sinn, zu viel Mikromanagement das aufgrund der unübersichtlichkeit nicht zu managen ist. Schwaches UI, technische Mängel auch noch... Das Fazit "gut gemeint" passt wohl ganz gut.

        Aber da ist wohl einfach vieles nicht zu Ende gedacht worden, oder es gingen die Zeit und Mittel aus es entsprechend zu polieren.

        Hab auch nen lets play gesehen, mit zunehmender Spieldauer scheint das Spiel aus allen nähten zu platzen und nichts ist mehr zu zu managen, alles ist extrem unübersichtlich nach einer Weile und beim lets play kam dann auch schnell das Gefühl auf das alles eher nervig als motivierend oder spaßig wurde. Das darf einem Videospiel aber nicht passieren.

        Der technische Zustand der auch in dem von mir geschauten lets play mehr als nur ab und zu zum tragen kam, rechtfertig den Preis von 30 euro so auch nicht.

        Wenn man ehrlich ist hätte das Spiel so nicht erscheinen dürfen. Wobei das ja mittlerweile der neue Standard ist.
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