FFXIV: Endwalker - Gameplay und Endgame
Final Fantasy XIV: Endwalker ist erschienen und lockt die Helden Eorzeas nicht nur mit neuen Jobs und Gebieten, sondern vor allem mit einem Abschluss der Hauptkampagne um Hydaelyn und Zodiark. Wir verraten euch, wie uns das neue Abenteuer in Eorzea bislang gefällt - geben aber noch keine Wertung. Denn dafür ist es einfach noch viel zu früh.
Natürlich darf neben der Geschichte auch das Gameplay nicht zu kurz kommen und auch hier hat das Hauptszenario von Endwalker eine Menge zu bieten. Neben den Dungeons und Prüfungskämpfen müssen wir dabei immer wieder verschiedenste Aufgaben erledigen, um die Handlung voranzubringen. Die Entwickler erfinden das Spiel hier zwar nicht gerade neu, haben sich jedoch eine Menge Mühe gegeben, die Aufgaben abwechslungsreich zu gestalten. Beispielsweise müssen wir einem Fischer dabei helfen, seinen Fang zu verkaufen, was uns nur gelingt, wenn wir die richtigen Dialogoptionen auswählen. An anderer Stelle ist es unsere Aufgabe, heimlich einem Nebenchar zu folgen, ohne von diesem entdeckt zu werden. Dabei nutzen wir geschickt die Umgebung aus und gehen immer wieder in Deckung, damit wir nicht in den Sichtbereich unseres Ziels geraten.
Quelle: buffed
Merkwürdigerweise kommt die Story bei den Loporrits ein wenig ins Stocken.
Besonders unterhaltsam finden wir eine Mission, in der wir uns in bester Solid-Snake-Manier in ein gegnerisches Lager einschleichen, um dort Maschinen außer Gefecht zu setzen und Bomben zu platzieren. Das macht Spaß und bringt Abwechslung ins Geschehen. Langweilige Sammelaufgaben gibt es im Verlauf des Hauptszenarios so gut wie keine mehr - diese bleiben nun den Nebenquests vorbehalten. Glücklicherweise können wir diese auch gerade während unseres ersten Durchlaufs komplett links liegen lassen.
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Im Gegensatz zu den früheren Erweiterungen gibt es auf dem Weg ins Endgame dieses Mal nämlich keine lästigen Level-Lücken mehr. Während des gesamten Hauptszenarios kommen wir nicht ein einziges Mal an den Punkt, an dem wir unsere Stufe erst durch Zufallsinhalte oder andere Aufgaben nachziehen müssen, ehe es weitergeht. Ohne diese Zwangspausen werden wir auch nicht aus der Geschichte gerissen und können diese so noch besser genießen.
Dungeons sind kein Hexenwerk
Unsere Reise durch Endwalker führt uns auch wieder einmal in die Dungeons, die für vier Spieler ausgelegt sind. Hier funktioniert noch alles genauso, wie wir es von Final Fantasy 14 gewohnt sind. Das Ziel ist es also weiterhin, jeweils drei Bosse zu besiegen und zwischenzeitlich ein paar Trashgruppen aufzumischen. Auch wenn sich spielerisch nicht viel getan hat, sind die neuen Dungeons optisch doch hervorragend gelungen und tragen zur herrlich düsteren Atmosphäre der Erweiterung bei.
Quelle: buffed
Die Dungeons und Prüfungen von Endwalker erfinden das Rad nicht neu, sondern bauen auf Bestehendem auf und verfeinern es.
Wer gerade keine menschlichen Mitspieler dafür findet, kann sich auch in Endwalker auf das Trust-System verlassen. Dieses erlaubt es, die Dungeons mit Hilfe der NSC-Gefährten vom Bund der Morgenröte zu erobern. Die Entwickler haben die KI sogar noch einmal verbessert und während unserer Versuche sind uns so gut wie keine nennenswerte Schnitzer oder gar Aussetzer beim Verhalten der virtuellen Mitstreiter aufgefallen. Zwar dauert ein Durchlauf mit dem Trust-System noch immer ein wenig länger, als mit echten Spielern, doch es ist schön zu sehen, dass Square Enix diese Alternative auch weiterhin anbietet.
Das Endgame?
Ja, das Hauptszenario in Endwalker ist großartig. Es ist spannend, wendungsreich und hat uns zu Tränen gerührt. Doch ein MMO muss auch im Endgame überzeugen können, wenn es langfristig erfolgreich sein will. Wer Final Fantasy 14 bereits länger spielt, wird hier keine größeren Überraschungen erleben, denn in diesem Bereich orientiert sich Endwalker ziemlich genau an den vorherigen Erweiterungen.
Egal ob ihr nun mit Leidenschaft Begleiter und Reittiere sammelt oder gerne eure Zweitklassen und Berufe levelt - jeder der gerne farmt, wird hier wieder einmal jede Menge zu tun haben. Wer auf der Suche nach neuen Herausforderungen ist, darf sich an den schweren Versionen der Prüfungskämpfe versuchen, die bereits aus dem Hauptszenario bekannt sind. Dabei wird es natürlich nicht bleiben, denn schon bald wird mit Pandaemonium der erste Raid dieser Erweiterung erscheinen. Dieser wird auch hier in zwei Schwierigkeitsgraden zur Verfügung stehen und auf diese Weise Gelegenheitsspielern und gut eingespielten Gruppen gleichermaßen Beschäftigung bieten.
Quelle: buffed
Weicht in Alt-Sharlayan mal vom Weg ab und stromert durch die Gärten - wunderschön!
Auch für die weitere Zukunft hat Square Enix eine Menge neuen Content versprochen. Neben mehr spielerischen Inhalten, wie etwa Dungeons und Raids, wird bereits mit Patch 6.1 eine komplett neue Geschichte für das Hauptszenario beginnen. Ob diese jedoch wieder zehn Jahre überdauern wird, steht aktuell noch in den Sternen. Außerdem sind ein neuer PvP-Modus geplant, sowie das Inselparadies. Über diesen mysteriösen Einzelspieler-Inhalt, ist bis auf den Namen im Augenblick jedoch noch nicht viel bekannt. Ihr seht schon: Hier sind noch sehr viele Fragen offen, deren Antworten wir erst zu einem späteren Zeitpunkt berücksichtigen und bewerten können.
Die Serverprobleme
Quelle: buffed
Serverprobleme - die sind leider immer noch nicht im Griff. Hauptsächlich aber ist das dem weltweiten Mangel an Hardware geschuldet.
Endwalker macht durch und durch Spaß und es könnte alles so schön sein, wäre da nicht dieses eine Problem: die Server. Diese haben unter dem enormen Spieleransturm nämlich ordentlich zu leiden und ächzen derart, dass wir zur Primetime oftmals mehrere Stunden in den Warteschlangen verbringen müssen, ehe wir die Welt überhaupt betreten dürfen. Wer nicht gerade im Homeoffice sitzt und sich so bereits nachmittags einloggen kann, guckt hier leider in die Röhre und dürfte von der Erweiterung bisher noch nicht viel gesehen haben. Dazu kommen Verbindungsabbrüche, die uns gelegentlich ohne Vorwarnung aus dem Spiel direkt in die Warteschlangen zurückkegeln.
Zwar hat Produzent und Direktor Naoki Yoshida bereits mehrfach Stellung dazu bezogen und einige Wochen freie Spielzeit spendiert, doch macht dies das eigentliche Problem nicht besser. Hier bleibt nur abzuwarten, wann Square Enix trotz des weltweiten Halbleitermangels neue Server an den Start bringen kann.
Unser erstes Fazit
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Zeit für ein erstes Fazit! Lassen wir die Serverprobleme einmal außen vor, können wir jetzt bereits sagen, dass dem Team um Naoki Yoshida mit Endwalker etwas ganz Großes gelungen ist. Das lang erwartete Finale der Geschichte ist hervorragend in Szene gesetzt und reißt uns immer wieder aufs Neue mit.
Spielerisch erfindet sich Final Fantasy 14 zwar nicht neu, doch das ist auch überhaupt nicht nötig. Die Erweiterung baut auf dem auf, was bereits in der Vergangenheit gut funktioniert hat und erweitert die bekannten Systeme hier und da durch kleine Feinheiten. Nun können wir gespannt in die Zukunft blicken und abwarten, was Square Enix mit den kommenden Updates für uns parat hält. Wir bleiben auf jeden Fall dabei, sodass wir euch auch bald schon eine abschließende Wertung präsentieren können.

Am Wochende ist bereits ab 14 Uhr Schicht im Schacht und eine Warteschlange jenseits der 6000 ist zu erwarten, Abends über 8000.
Da man in etwa 800 Plätze pro Stunde gewinnt wartet man also ab ca 15 uhr schon für 3-4 Stunden, ab 18 Uhr dann 6 und mehr... am Wochenende ist Nahcmittags schon mit 8 Stunden zu rechen...
Problem dabei, die Stabilität ist so schlecht das man aus den Warteschlangen auch rausfliegt und den Platz nur zurück bekommt wenn man SOFORT wieder ins Spiel einloggt, ansonsten gehts von vorne los... heißt man muss Stundenlang der Warteschlange live zugucken um ne echt echance zu haben zu spielen, oder man loggt eben früher ein und hält das Spiel am laufen...
Das führt aber eben auch dazu das der PC komplett blockiert ist vom Spiel, was anderes zocken während FF14 im Hintergrund läuft geht quasi nicht...
Der Super-Gau kommt dann erst noch... die Quoten sind recht hoch das man vor allem Abends mal einfach so aus dem Spiel fliegt, gerne mal mitten in nem Dungeon. Zack sitzt man in der Warteschleife und der Tag ist gelaufen.
Für ein Addon das 35 euro kostet und noch obendrein mindestens 12 euro abokosten pro Monat ist das ne echte sauerei... achja, es ist auf recht lange Sicht nicht auf Besserung zu hoffen. Nötig wäre ein Hardwareupgrade das man bei Square Enix nicht machen will... weil die nötige Hardware aktuell eben recht teuer ist (verfügbar ist sie für solch große tiere) heißt das Motto Gewinn maximierung auf kosten der Kunden. Und da im Januar und Februar jeweils noch updates nachgeschoben werden mit neuen Itemleveln, wird die Spielerzahl so schnell auch nicht abebben.
Wer einer normalen Arbeit nachgeht und Abends nach Hause kommt, kann sich das Spiel zur Zeit abschminken.
Ich hatte !heute! mal Lust mir das Spiel über die Trialversion anzuschauen... wegen Serverauslastung ist der Download deaktiviert. Nicht einmal eine Registrierung ist möglich ;)