Ungeahnt abgemahnt - die Folgen illegaler Downloads
Geheimakte Tunguska ist, für ein Adventure, mit einem vergleichsweise hohen Umfang ausgestattet. Hinsichtlich des beachtlichen Preis-Leistungs-Verhältnisses stimmen Raubkopien umso trauriger.
Vor einigen Monaten schien es zu funktionieren, sich tot zu stellen. Das wäre heute keine gute Idee, meint der in Hamburg ansässige Rechtsanwalt Dr. Alexander Wachs: "Es drohen einstweilige Verfügungen, deren Kosten schnell mehrere Tausend Euro betragen können."
Die einstweilige Verfügung bedeutet die Einleitung eines gerichtlichen Eilverfahrens, dessen vierstellige Kosten das Potenzial bergen, Existenzen zu gefährden. Um das zu vermeiden, ist der Biss in den sauren Apfel vermutlich unumgänglich. Die Mehrheit dürfte vorher immerhin gut gegessen haben. "Wer aktuell nicht reagiert, der zahlt sehr viel Geld", warnt Dr. Wachs.
Die Frage nach dem geeigneten Vorgehen treibt in einschlägigen Foren mitunter absurde Blüten. Ein User klinkte sich beispielsweise in eine Diskussion ein und verkündete, dass er gerade Besuch von "den Grünen" gehabt habe. Die hätten alles mitgenommen. "Packt bloß eure Sachen weg!", riet er abschließend. Es entstand Panik. "Jetzt hab ich wirklich Angst!", schrieb ein anderer.
Später räumte der Unruhestifter ein, dass er gescherzt hatte. Die Angelegenheit mit der Polizei, der Beschlagnahme des Rechners - erfunden, um zu provozieren. Tatsächlich scheint die Chance klein, dass derlei Geschütze auffahren. Dr. Wachs sagt: "Die Anzahl der wegen Urheberrechtsverletzungen durchgeführten Hausdurchsuchungen ist eher gering, zumindest bei wenigen Dateien und nicht gewerblichem Hintergrund." Vom Letztgenannten ist laut Richtlinie 2004/48/EG im Erwägungsgrund 14 auszugehen, wenn die Handlungen "zwecks Erlangung eines unmittelbaren oder mittelbaren wirtschaftlichen oder kommerziellen Vorteils vorgenommen werden" - was beispielsweise zutreffen könnte, böte jemand pausenlos eine Vielzahl an copyrightgeschützten Files zum Herunterladen an.
Bleibt noch die Frage, wie es weitergeht. Die Antwort: Der Anschlussinhaber haftet. Ungeachtet des Umstandes, dass sich ein Fremder ins W-LAN eingeklinkt hat. Dass man Besuch hatte, der unbeaufsichtigt am Rechner saß und sich mit E-Mule, Bearshare & Co. austobte. Oder dass die eigenen Kinder aus Unwissenheit gehandelt haben. All das kann man stecken lassen.
ansonsten find ich's schon nich schlecht, dass man bei raubkopien mal ein bischen mitmischt. finde diese sache mit dem 30-tage-legal-benutzen auch nich schlecht (tu es selber nicht, weiß nich mal ob's das wirklich gibt, aber ich hab gehört, dass es legal sein soll, die spiele für 30 tage zu behalten). das gibt den programmierern den anreiz, langwierigere spiele zu programmieren...
Ein gutes Spiel wie Starcraft 2 ist Pflichtkauf , weil es das Geld wert ist .
Aber wenn ich sehe das Spiele die mittlerweile nur 4 Stunden dauern und nen miesen MP part haben und dafür 50 euro muss man auch nicht spielen.Bei der Filmindustrie ist das ein bisschen anders bzw bei der Musikindustrie , wenn ich sehe das ein paar durchs singen oder bisl Schauspielern 30 Millionen verdienen (macht mittlweile 10 bis 20 % des Filmetas aus dann verstehe ich net warum ich ein so hohen Preis zahlen soll um den Total übertriebenen Lebensstandart zu finanzieren und zusehen wie die sich dann über die kleinen Leute lsutig machen ihre dicken villen an den Stränden bauen damit die normal Bürger nicht dran kommen Tiere schlachten weil sie es sich leisten können und daraus Pelze machen lassen , dann bin ich lieber PIrat aber wie gesagt ich warte bis es im TV läuft :)
http://www.heise.de/newsticker/Keine-Akteneinsicht-fuer-die-Musikindustrie-bei-Filesharing--/meldung/105888
Nebenbei was für die Musik Industrie gilt , gilt auch für die Videospiele und Filmindustrie.
Wenn ich so ne Klage kriegen würde sollen die es mal versuchen als Student hat man genug Leute die sich mit dem Zeug auskennen :) .
Nein aber normal dürfen die das nicht mehr auch wenn ein Straftat sein sollte , man kann aus der IP adresse nicht den Namen des verantwortlich rausfinden nur eine IP die keine Aussage Kraft hat daher wenn allein 2 Leute im Haus wohnen und beide würden sagen ich war das nicht mürde die Industrie nur sinnlos Geld in das Juristische system der Kanzleien hauen , wie schon gesagt die wollen nur Angst machen und darauf Geld verdienen zu einer Anklage würde es nie kommen ,weil die wissen das sie mit der IP adresse und den restlichen Daten nicht gewinnen können.
Aber ehrlich ich lade mir mittlerweile auch nix mehr aus dem Netz , wenn ich nen Spiel haben will leihe ich es mir aus ( die meisten Spiele kriegt man schon in 2 Tagen durch), bei Filmen geht man auch in die Videothek und guckt sich den einmal an naja und wenn man den haben will kriegt man das heute auch ohne Internet hin ohne p2p netzwerke un ich sage mal ich zahle pro Tag nur 50 cent also 50 cent bis 1 euro sollte jeder haben.
zuerst muss ich mal erwähnen, dass ich den artikel wirklich sehr interessant finde und der inhalt auf mich typisch deutsch wirkt.
nun aber habe ich mir auch mal einige gedanken zu dem thema gemacht und und möchte euch an meinen geistigen ergüssen teilhaben lassen.
der schutz von urheberrechtilichem material ist absolut in ordnung und notwendig, jedoch ist die art und weise, wie dieses in deutschland gehandhabt absolut falsch. wie sionon bereits erwähnte gibt es häufig wirlich nur schwarz und weiss, dass es bei filesharing und internetsicherheit aber eine grauzone gibt, darüber WILL man sich scheinbar keine gedanken machen.
ich bin kein befürworter des filesharing urheberrechtlich geschützer daten, jedoch gibt es nun einmal auch die möglich beim filesharing an dateien zu geraten, die gar nicht diejenigen sind, die sie zu sein scheinen. wenn ich mir beispielsweise eine freie linux-distribution oder openoffice per filesharing "herunterladen" würde und letztendlich feststellen müsste, dass ich in wirklichkeit das spiel xy heruntergeladen habe, hätte ich nach deutschem recht sicherlich eine straftat begangen, da ich während des runterladens der auch gleichzetig bereits heruntergeladene teile wieder hochlade. um dieses zu vermeiden, müssten wir sicherlich alle hellseher sein. sicherlich gibt es die möglichkeit des leechens, wobei man nur herunter-, aber nicht hochläd, was aber dem filesharing-gedanken widerspricht und das FS sicherlich auf dauer tötet. aber was wäre denn wenn ich eine datei erstellen würde, die nur nullen enthält, sie nach einem bekannten spiel benennen würde und zum upload freigeben würde ?
zum thema internetsicherheit würde ich anführen, dass sicherlich jeder nutzer auf ein hohes maß an sicherheit wert legt, dass jedoch aber selbst softwareriesen wie bspw. microsoft, die einen noch höheren bedarf an sicherheit haben dürften, schon oft genug ziel von hackern wurden. wie soll ich als einzelperson denn sicherstellen (sicherheit betrifft nicht nur das wlan), dass mich niemand hackt und meine online zugangsdaten herausfindet. dieser jemand (sofern beim gleichen anbieter wie ich) könnte sich dann mit meinen daten an seinem computer in meinem namen anmelden. die gespeicherte ip würde dann auf mich verweisen, OHNE dass ich wissentlich eingeloggt war. solange benutzer nicht die sturktur und funktion des betriebssystems und der software kennen, wie sollten sie denn dann ihren pc sicher machen? ferner werden andauernd sicherheitslücken in betriebssystemen gefunden, für die der anwender nunmal nichts kann, denn der pc läuft ohne betriebssystem nunmal nur recht eingeschränkt ^^. viele würden es nicht einmal merken, wenn jemand auf ihren pc zugreift. man könnte also sagen, dass sie mit ihrem pc nicht umgehen können. IRONIE: würde es eien führerschein für pc's geben, hätten ihn sicherlich nur sehr wenige leute, aber dann könnte man den lappen kassieren, wenn jemand mist baut. wer nicht autofahren kann, darf vom gesetz her ja auch nicht fahren ^^
spass bei seite und ein paar abschließende worte:
die provider sagen uns, dass wir für die sicherheit unserer pc's verantwortlich sind und das BKA fordert online-durchsuchungen vermeintlicher terroristen ... paradox, paradoxer, deutschland ...
so weit ...
@sionon zum thema verbreitung von fersehserien: http://www.internetrecht-...