Far Cry Historie: ​Vom Inselparadies bis in die Steinzeit - Die Ubisoft-Serie im Rückblick

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Far Cry Historie: ​Vom Inselparadies bis in die Steinzeit - Die Ubisoft-Serie im Rückblick
Quelle: Ubisoft

Die Geschichte von Far Cry: Anlässlich der Ankündigung von Far Cry 5 blicken wir in diesem Special nochmals auf die wichtigsten Ableger der Ubisoft-Reihe zurück. Egal ob tropische Insel, trockene Steppe oder knallharte Steinzeit, die Shooter-Serie bietet immer tolle Spielwelten, sehr action- und abwechslungsreiches Gameplay sowie (seit Teil 3) einzigartige Charaktere. Wir sind bereit für den fünften Teil!

Mit Far Cry liefert das deutsche Entwicklerstudio Crytek ein spielerisches und atmosphärisches Meisterwerk ab. Gleichzeitig startet Ubisoft damit 2004 eine der erfolgreichsten Spieleserien der Gegenwart. Während der Erstling noch bei Crytek entsteht, wechselt Ubisoft für den Nachfolger das Entwicklerstudio. Fortan zeichnet Ubisoft Montreal für den Shooter verantwortlich. Wir blicken im Zuge der Ankündigung von Far Cry 5 auf die actionreiche Spielereihe zurück und erläutern die einzelnen Ableger. Dabei wechseln die Schauplätze von tropischen Inselparadiesen über die afrikanische Savanne bis hin zum Himalaya-Gebirge oder gar der Steinzeit. Für den fünften Hauptableger der Serie verlegt Ubisoft den Schauplatz erstmalig in die USA. Alle Infos zu Far Cry 5 findet ihr bei uns auf pcgames.de.

Zur Ubisoft-Reihe gehören seit dem dritten Teil immer auch völlig durchgeknallte Charaktere. Egal ob Vaas in Far Cry 3 oder auch der Diktator Pagan Min aus Kyrat, die Fieslinge sorgen für eine dichte Atmosphäre in den Hauptgeschichten. Eines haben alle Hauptableger der Serie gemeinsam: Die Spielwelt ist der heimliche Star. So bieten die tropischen Inseln, das Hochgebirge in Kyrat oder auch die Steinzeitwelt von Far Cry Primal jede Menge Raum zum Entdecken. Die teils knackigen Gefechte lassen sich meist auf verschiedenen Wegen angehen. In unserem Video-Special zum zehnjährigen Geburtstag der Spielereihe aus dem Jahr 2014 seht ihr einen Rückblick auf die ersten drei Ableger sowie den katastrophalen Far Cry-Spielfilm von Uwe Boll. Obdrein gehen wir auch kurz auf die Spinoffs Far Cry Instincts und Far Cry Vengeance ein. Für dieses Special spielen die Konsolen-Ableger allerdings keine Rolle.

10 Jahre Far Cry im Videospecial

Far Cry - Cryteks Meisterwerk

Mit Far Cry setzt Entwickler Crytek 2004 nicht nur in Sachen Grafik einen ersten Meilenstein. Das Spiel bietet eine clevere Gegner-KI sowie ein weitläufiges und ausgeklügeltes Level-Design, das verschiedene Lösungswege in den Missionen erlaubt. Viele Spieler spendieren damals sicherlich ihren PCs eine neue Grafikkarte, um Far Cry in herausragender Optik spielen zu dürfen. Das Spiel bietet ein riesiges Inselparadies mit bildhübschen Stränden und einer fantastischen Fauna. Dabei sind die hanebüchene Story und die anfangs fehlende Quicksave-Funktion durchaus zu verschmerzen. Cryteks Start in die Shooter-Zukunft ließ ordentlich aufhorchen und setzte mit dem farbenprächtigen Shooter-Bombast einen neuen Standard. Die kompletten Stärken und Schwäches des Crytek-Erstlings lest ihr übrigens nochmals in unserem Test zu Far Cry.

Far Cry 2 - Afrikanische Steppe

In Far Cry 2 wechselt nicht nur das Setting des Spiels, sondern auch der Entwickler! Statt Crytek verlagerte Publisher Ubisoft die Entwicklung ins hauseigene Studio Ubisoft Montreal. Der Spieler begibt sich in die Savanne eines fiktiven afrikanischen Staates. Es herrscht Bürgerkrieg zwischen der UFLL (United Front for Liberation and Labour) und der APR (Alliance for Popular Resistance). Ziel für den Spieler ist es, den illegal agierenden US-Waffenhändler Schakal zu erledigen. Leider kann Far Cry 2 nicht an die spielerische Frische des Erstlings anknüpfen. Nebenmissionen verkommen zur Langeweile durch immer gleiche Aufträge. Die Fahrten zwischen den Missionsorten dauern zu lange und werden unnötig durch immer gleiche Gefechte unterbrochen. Auch der Mehrspieler-Modus dient lediglich als nettes Beiwerk. Insgesamt mangelt es der Geschichte an mitreißenden Höhepunkten. Die komplette Kritik lest ihr in unserem Test zu Far Cry 2.

Far Cry 3 - Reif für die Insel

Der dritte Teil der Far Cry-Reihe nimmt nach dem schwächeren Abstecher ins trostlose Afrika wieder Fahrt auf. Auf einer tropischen Insel möchte Jason Brody mit seinen Kumpels in Far Cry 3 einen gemütlichen Urlaub verbringen. Die Touristen werden vom durchgeknallten Vaas und seinen gnadenlosen Piraten entführt und in die Mangel genommen. Jason flieht aus dem Piratenlager und wird durch Inselbewohner Dennis gerettet. Im Vergleich zum Vorgänger bietet die Hauptmission durch fantastische Figuren und spannende Cutscenes mehr Abwechslung und Spielspaß. Darüber hinaus entledigt sich Ubisoft dem Respawn der nervigen Patrouillen des Vorgängers. Stattdessen können Gebiete dauerhaft zurückerobert werden. Auch die bunte Inselwelt mit einer lebendigeren Flora und Fauna überzeugt auf ganzer Linie. In Sachen Fahrzeuge nutzen Spieler nicht nur Autos oder Boote, auch Jetskis, Drachenflieger oder Quads stehen bereit. Kritik gibt es an den kurzen und oft lieblosen Nebenbeschäftigungen. Auch das Crafting wirkt aufgesetzt. Zur Jagd meist seltener Tiere gibt es leider keinerlei Alternative. Die wunderschöne Umgebung reagiert oft nicht auf Waffenbeschuss, während sich Feuer allerdings recht realistisch ausbreitet. In unserem Test zu Far Cry 3 reicht es allerdings nicht für eine 90er Wertung auf dem PC.

Far Cry 4 - Der Berg ruft

Nach Kyrat, einer Landschaft nahe des Himalaja-Gebirges, verschlägt es den Spieler in Far Cry 4. Nur etwa zwei Jahre nach Teil 3 erscheint ein weiterer Hauptableger der Shooter-Serie. Das Spiel hat daher vielleicht mit dem Vorurteil eines jährlichen Updates mit minimalen Neuerungen zu kämpfen. In puncto Technik unterscheidet sich Teil 4 ebenso kaum von Far Cry 3. Allerdings trifft die Kritik an jährlichen Ablegern à la Assassin's Creed nur bedingt zu. Die Spielwelt bietet einen gewaltigen Umfang mit jeder Menge abwechslungsreicher Missionen. In Kyrat führt Diktator Pagan Min ein hartes Regime. Der Protagonist Ajay Ghale möchte eigentlich nur die Asche seiner Mutter im Himalaya beisetzen. Er wird von Pagan Mins Truppen gefangen genommen und von den Rebellen des Goldenen Pfades kurzerhand wieder befreit. Neu in diesem Teil ist der verbesserte Koop-Modus, in dem ihr entweder einen Freund oder einen KI-Begleiter an eure Seite holt. Dies ist allerdings nur in den Nebenmissionen zulässig. Dabei gestalten sich so manche Schießereien als übertrieben schwer. Teils unverschämte Rücksetzpunkte sorgen zudem für Frust und Ärger. Optisch lässt ist Far Cry 4 ein abermals herausragender Titel. In unserem Test zu Far Cry 4 lest ihr weitere Stärken und Schwächen des Spiels.

Far Cry Primal - Abstecher in die Steinzeit

Einen Abstecher in die Steinzeit führt Spieler in die Welt von Far Cry Primal. Ubisoft verfrachtet hierbei eine mit den Vorgängern identische Handlung in die Urzeit 10.000 vor Christus. Dabei stolpert erneut ein Neuankömmling - hier namens Takkar - in eine Welt und begibt sich als Erstes auf Mammut-Jagd. Ein Säbelzahntiger schnappt den Jägern jedoch die Beute weg. Der Hauptcharakter begibt sich auf die Suche nach dem Land Oros und den Wenja-Kriegern. In unserem Test zu Far Cry Primal kritisiert Tester Lukas Schmid die auf Biegen und Brechen übernommenen Elemente der Vorgänger. So rufen Gegner in Lagern per Horn statt Alarmanlage Verstärkung. Auch der Kletterhaken zum Erklimmen unzugänglicher Klippen ist im Steinzeit-Ableger dabei. Nichtsdestotrotz bietet das Steinzeitszenario eine tolle Atmosphäre. Das Crafting-System steht im Abenteuer besonders im Fokus und bietet sehr viele unterhaltsame Elemente. Alles in allem weicht Far Cry Primal leider nicht vom formelhaften Aufbau ab und schafft somit keine herausragende Wertung.

Far Cry 5 - Release-Termin, erste Infos, Debüt-Trailer

Als neuer Junior-Sheriff verschlägt es den Spieler ins beschauliche Hope County, Montana - ein fiktionaler Ort in den USA. Die Weltuntergangs-Sekte The Project at Eden's Gate plant die Übernahme der von der Außenwelt abgeschnittenen Stadt. Die Aufgabe des neuen Sheriffs besteht darin, den Widerstand zu formieren und anzuführen, um die Pläne der Sekte zu durchkreuzen. Der folgende Trailer zeigt euch erste Details zum fünften Ableger der Serie. Far Cry 5 erscheint am 27. Februar 2018 für PC, PS4 und Xbox One. Wir erwarten weitere Details zum neuen Abenteuer auf der E3 2017.

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    • Kommentare (14)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Frullo Mitglied
        Meine FC-Historie fängt mit Primal an, da mich das prähistorische Setting von Anfang an angezogen hat - ohne Primal hätte ich dann die beiden vorhergehenden Teile, FC4 und FC3 nicht in Betracht gezogen. Im Nachhinein gesehen hat Primal, gemessen mit den beiden Vorgängern, die schwächste Story, vor allem weil die Bösewichte äusserst farblos bleiben - geblieben sind mir hingegen die NPCs, wie der Schamane Tensay, die Ohrensammlerin Sayla oder "Pissemann" Wogah. Sie haben für mich dem Spiel "Leben eingehaucht", da die Interaktionen mit ihnen äusserst unterhaltsam waren. Auch das Crafting fand ich passend zum Setting. Und die Jagd nach dem Säbelzahntiger fand ich mein persönliches Highlight des Spiels.

        Die beste Story hatte für mich hingegen FC4, genauso wie das beste Gameplay, da es für mich wesentlich mehr Abwechslung bot als Primal und FC3. Das Crafting hingegen war zwar vom Gameplay her ok, wirkte aber aufgesetzt. Pagan Min war zudem ein ausgezeichneter, weil facettenreicher Antagonist.

        Aber den besten Bösewicht stellte definitiv FC3 mit Vaas (ein Bekannter aus meiner Jugendzeit ist ihm zudem dermassen ähnlich, was Aussehen und "Durchgeknalltheitsgrad" betrifft!, dass ich manchmal regelrechte deja-vu-Gefühle hatte!).

        Für FC5 hatte ich mir einen Trip in den Wilden Westen (Ende 19tes Jh.) gewünscht, daher bleibe ich vorerst mal vorsichtig/optimistisch. Da mich das Gameplay nie gänzlich gelangweilt hat, müssen für meine Gamer-Bedürfnisse nicht wirklich viele Neuerungen drin sein.
      • Von Frullo Mitglied
        Meine FC-Historie fängt mit Primal an, da mich das prähistorische Setting von Anfang an angezogen hat - ohne Primal hätte ich dann die beiden vorhergehenden Teile, FC4 und FC3 nicht in Betracht gezogen. Im Nachhinein gesehen hat Primal, gemessen mit den beiden Vorgängern, die schwächste Story, vor allem weil die Bösewichte äusserst farblos bleiben - geblieben sind mir hingegen die NPCs, wie der Schamane Tensay, die Ohrensammlerin Sayla oder "Pissemann" Wogah. Sie haben für mich dem Spiel "Leben eingehaucht", da die Interaktionen mit ihnen äusserst unterhaltsam waren. Auch das Crafting fand ich passend zum Setting. Und die Jagd nach dem Säbelzahntiger fand ich mein persönliches Highlight des Spiels.

        Die beste Story hatte für mich hingegen FC4, genauso wie das beste Gameplay, da es für mich wesentlich mehr Abwechslung bot als Primal und FC3. Das Crafting hingegen war zwar vom Gameplay her ok, wirkte aber aufgesetzt. Pagan Min war zudem ein ausgezeichneter, weil facettenreicher Antagonist.

        Aber den besten Bösewicht stellte definitiv FC3 mit Vaas (ein Bekannter aus meiner Jugendzeit ist ihm zudem dermassen ähnlich, was Aussehen und "Durchgeknalltheitsgrad" betrifft!, dass ich manchmal regelrechte deja-vu-Gefühle hatte!).

        Für FC5 hatte ich mir einen Trip in den Wilden Westen (Ende 19tes Jh.) gewünscht, daher bleibe ich vorerst mal vorsichtig/optimistisch. Da mich das Gameplay nie gänzlich gelangweilt hat, müssen für meine Gamer-Bedürfnisse nicht wirklich viele Neuerungen drin sein.
      • Von MichaelG Mitglied
        Und die "Fern"waffen sind halt prähistorisch. Die Reichweite ist dann halt nur 50 bis 150 m statt bis zu 5000 m.

        Tiere sind in Primal sehr aggressiv. Selbst Dachse attackieren einen.

        Jetzt wo ich heute mal wieder weiter gezockt habe fiel mir das wieder auf. Ist für meinen Geschmack echt etwas überzogen. Einer der wenigen Minuspunkte. Aber nervig.
      • Von Gast1712481002 Mitglied
        Zitat von batesvsronin
        Ich find ne gute Story in nem Spiel mitunter sehr wichtig, kann viel rausreißen...

        Waren allesamt gute Spiele. An Primal hab ich mich nicht rangetraut weil mir die Shangrila-Missionen aus Teil 4 schon nicht gefallen haben...
        Also ich habe die Psycho Drogen Missionen und im 4. die Visionen auch nicht gemocht aber Primal spielt sich wie ein normales FC ^^
        Dort gibt es auch so Geister Missionen wo man z.B. ein Mammut spielt.
        Aber sonst ist es typisch FC nur halt nicht so viele Waffen wie gewohnt aber durch die Eule und das Begleittier hat man andere gute Möglichkeiten.
      • Von batesvsronin Gelegenheitsspieler/in
        Ich find ne gute Story in nem Spiel mitunter sehr wichtig, kann viel rausreißen...

        Waren allesamt gute Spiele. An Primal hab ich mich nicht rangetraut weil mir die Shangrila-Missionen aus Teil 4 schon nicht gefallen haben...
      • Von NOT-Meludan Spiele-Enthusiast/in
        Ich versuche bis heute zwanghaft die Story von Teil 2 zu verstehen... Wer schickt uns dahin? Warum? Wer ist der Schakal? Was passiert nach dem Ende? usw.....
        Bis heute gibt es keine Antworten darauf. Eigtl. hätte hier Ubisoft das Potential noch mal was daraus zu machen. Afrika als Setting ist bis heute immer noch selten und man könnte was daraus machen, wenn man denn nur wollte.

        Ansonsten
        Teil 1 war damals halt revolutionär, auch wenn die Story mit den Mutanten wirklich Blödsinn hoch 10 war :-B
        Teil 2 war.. keine Ahnung was ich davon halten soll.... eher, okay. Nicht wirklich gut, aber auch nicht schlecht
        Teil 3 wieder sehr gut
        Teil 4 für mich persönlich auch recht gut
        Primal habe ich bis heute gemieden, da mir nicht das Geld wert bisher
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