Far Cry 4 Test: Nachtest, Fazit, Wertung
Technisch kaum ein Fortschritt, doch vom Setting erfrischend anders: Wir haben uns im Himalaja-Gebirge ausgetobt und die ersten 15 Stunden des gigantischen Open-World-Shooters erlebt. Im Test verraten wir euch, wie unser Eindruck von Far Cry 4 ist. Die Wertung werden wir erst in den nächsten Tagen nachliefern, sobald wir die Kampagne durchgespielt haben.
Für die ersten beiden Seiten konnten wir lediglich die Playstation-4-Version von Far Cry 4 spielen und waren nach rund 15 Stunden auch noch lange nicht am Ende des Kyrat-Abenteuers angelangt. Nachdem wir nun die Kampagne der PC-Fassung beendet haben und uns in den Mehrspielergefechten ausgetobt haben, liefern wir euch die Wertung nach.
Grafikgranate
Quelle: PC Games
Auch wenn Far Cry 4 sich spielerisch kaum vom Vorgänger unterscheidet, bringt das neue, nepalesisch angehauchte Setting viel frischen Wind in die Serie.
Es dürfte niemanden überraschen, dass die Unterschiede zwischen der PC- und Konsolen-Version lediglich optischer Natur sind. So freut man sich als Besitzer eines High-End-PCs über technische Spielereien wie etwa die Fellsimulation der kyratischen Fauna oder das ziemlich echt wirkende Zusammenspiel von Sonnenstrahlen und Nebel. Was die Weitsicht und die Texturen angeht, übertrumpft die PC-Fassung die PS4-Version jedoch nur marginal – insgesamt gehört Far Cry 4 trotzdem zu den grafisch schönsten Titeln auf dem PC. Ärgerlich waren jedoch einige Performance-Probleme wie unerklärliche Framedrops, die aber größtenteils durch den Patch auf die Version 1.5 behoben wurden. Auch die Schwierigkeiten mit der Steuerung per Maus und Tastatur hat das Update behoben.
Alles richtig gemacht
Mit den 32 Hauptmissionen von Far Cry 4 waren wir rund 25 Stunden beschäftigt und am Ende ziemlich angetan von der Handlung um den Helden Ajay Ghale und den verrückten Diktator Pagan Min. Ein wenig schade war jedoch, dass der Tyrann nur eine Handvoll Auftritte in der Kampagne hat und seine Handlanger in der Story ziemlich kurz kommen. Ebenso bleibt der Protagonist farblos und außerdem fragt man sich, wie aus einem Touristen, der lediglich die Asche seiner Mutter in den Bergen des Himalaja verstreuen möchte, innerhalb weniger Stunden der ultimative Freiheitskämpfer werden kann. Da Far Cry 4 aber vor allem ein riesiger Abenteuerspielplatz mit einer tollen Kulisse ist, trüben diese Schwächen in der Story den Spielspaß kaum.
Quelle: PC Games
Wer sich die Klettereien auf die Glockentürme sparen möchte, sollte zum Gyrokopter greifen.
Als Open-World-Shooter macht Far Cry 4 bis auf die ein oder andere nervige Schleichmission fast alles richtig. So sind die Dimensionen des Fantasiereichs Kyrat einfach nur riesig und die Spielwelt wirkt zudem sehr lebendig. Obendrein bietet Kyrat eine große Anzahl an abwechslungsreichen Missionstypen, die von simplen Jagdaufträgen über hitzige Rennen bis hin zu harten Festungseroberungen reichen. Schön ist auch, dass man sich oft für zwei unterschiedliche Varianten einer Hauptmission entscheiden muss und so der Wiederspielwert der eh schon großzügig bemessenen Kampagne relativ hoch ist. Schade ist nur, dass die Entscheidungen die Handlung nur oberflächlich beeinflussen.
Zusammen ist man weniger allein
In diesem Artikel
Die Nebenmissionen der Kampagne könnt ihr auch in einem Koop-Modus zu zweit spielen. Wer Lust auf kompetitive Gefechte hat, kann sich zudem in einem asymmetrischen Mehrspielermodus namens "Schlacht um Kyrat" austoben. Die drei Spielvarianten für bis zu zehn Spieler ähneln den Conquest-, Rush- sowie Capture-the-Flag-Modi der Battlefield-Reihe und machen aufgrund der unterschiedlich bewaffneten Teams, des guten Balancings und der Level-Aufstiege auch auf Dauer mächtig Laune.

Far Cry 4 - Ubisoft mit bestem Verkaufsstart der Serie - News auf PlayNation.de
Beim Rest Deiner Kritik gehe ich nicht mit. Die Atmosphäre ist top. Die Landschaften auch. Was halt bei FC4 Recycling aus FC3 ist sind offensichtlich sehr viele Spielemechaniken (der Talentebaum halt nur ohne Tattoo incl. Verbindung von Freischaltungen der Fähigkeiten abhängig von gelösten Missionen, abhängig vom Spielefortschritt oder von Zielen wie z.B. Camp unbemerkt einnehmen), Killanimationen, Camps mit 1-4 Alarmen, Waffenhändler, Spritzenherstellung, Crafting allgemein, Schatzkisten, verlorene Briefe, Relikte = Masken von Yalung u,s.w.). Das ist aber komischerweise einer der Punkte der mich am wenigsten stört.
Und das man aus dem Grund FC3 genial findet, FC4 aber nicht ist für mich absolut nicht nachvollziehbar. Da beide mal in übertragenen Sinne wie (eineiige) Zwillingsbrüder sind.
Technisch unter aller Sau eine lächerliche Gegner KI "Achtung ein Honigdachs" und "ein Adler greift an" alle ballern ihre Magazine in den Himmel und werden Zeitgleich vom Gegner überrollt...Himmel ist das Spiel schlecht! Die Wertung muss unter Drogeneinfluss zustande gekommen sein? Das Setting ist so abgefahren dämlich gewählt, wer findet das denn interessant? Es ist unglaubwürdig, schlecht dargestellt, überall begrenzt. Das Insel-Prinzip aus FC3 ist unschlagbar, auch wenn man auf See nicht unendlich raus fahren konnte, hat es einem doch ein Gefühl von Freiheit vermittelt, in FC4 dagegen überall Grenzen, abgesteckte Areale, buchten und Täler und alles schön säuberlich begrenzt.
Meine Wertung maximal 80% wegen fehlender Schnellspeicher Funktion und Teilweise extreme harter KI.
Die Grafik ist selbst in 4k Auflösung nicht sonderlich ansprechend und der Hardware Hunger ist gigantisch.
Das Spiel an sich ist in Ordnung wegen den zahlreichen Abwechslungsreichen Missionen. Aber für alle die es noch nicht gekauft haben sollten warten bis es günstig zu erwerben ist. Aktuell lohnt es sich nicht 50 Euronen zu investieren.