Fallout: New Vegas im Test - Die negativen Aspekte
Fallout: New Vegas ist nicht genial, aber immer noch gut: Das neue Rollenspiel eifert seinem Vorgänger Fallout 3 nach, lässt dabei aber Feinschliff und Fortschritt vermissen. Im Test von PC Games erfahren Sie alle Details.
Quelle: Bethesda
Auch wenn die Grafikengine ziemlich veraltet wirkt: Manche Figuren - etwa diese Ghule - sind immer noch klasse gestaltet und lassen die angestaubte Technik kurzzeitig vergessen.
CONTRA
- Veraltete Optik & recycelte Spielwelt
Technisch basiert New Vegas auf der betagten Engine von Fallout 3, zudem wurden viele Texturen und Grafiken unverändert übernommen – im Grunde sieht New Vegas aus wie ein Add-on oder eine verdammt aufwendige Mod. Das hat zur Folge, dass das Spiel trotz hoher Weitsicht, schöner Tageszeitenwechsel und netter V.A.T.S.-Zeitlupen optisch nicht mehr zeitgemäß wirkt, Ende 2010 sind die Spieler einfach schärfere Texturen und plastischere Charaktere gewohnt. Immerhin ein positiver Nebeneffekt der veralteten Grafik: Wie schon bei Fallout 3 fallen die Ladezeiten auf modernen Rechnern angenehm kurz aus, das tut dem Spielfluss ausgesprochen gut. Und da auch die Grafik dank wählbarer HD-Auflösungen und Anti-Aliasing deutlich schärfer ausfällt als in den Xbox-360- und PS3-Fassungen, halten wir die PC-Ausgabe von New Vegas für die beste der drei Versionen.
- Interface mit Altlasten
Leider verpasst Obsidian die wichtige Chance, dem Spiel einige Bedienungsmängel des Vorgängers auszutreiben: Vom umständlichen Listeninventar über das störrische Questlog bis hin zu der Karte, auf der sich keine Notizen anlegen lassen, wurde hier rein gar nichts verbessert. Immerhin gibt’s auch ein neues Minispiel: Caravan ist ein komplexes Kartenspiel, das man mit vielen NPCs und in Kasinos bestreiten darf. Eine schöne Ergänzung, die natürlich prima zu dem Las-Vegas-Szenario passt.
- Einige Bugs
Wir testeten New Vegas insgesamt 40 Stunden lang auf drei völlig unterschiedlichen Rechnern. Dabei erlebten wir zwar durchaus mehrere Bugs, jedoch konnten wir das Spiel ohne größere Probleme durchspielen. Da New Vegas aber enorm groß und umfangreich ist, konnten wir natürlich nicht alle möglichen Fälle überprüfen. Der störendste Bug im Test, wenn auch nur ein Einzelfall: Unser Begleiter Boone verschwand einmal ganz einfach und war auch nicht mehr zurückzubringen - hier mussten wir einen früheren Spielstand laden. Öfters traten hingegen Wegfindungsprobleme auf: Begleiter, NPCs oder Gegner blieben dann an Objekten in der Spielwelt hängen. Beim Einsatz einer bestimmten Waffe kam es außerdem mehrmals vor, dass wir mitten im Kampf weder schießen noch nachladen oder den Pip Boy öffnen durften, immer ein paar Sekunden lang. Selbstredend, dass wir diese Waffe irgendwann gemieden haben. Und auch die verzweigten Quests mitsamt dem Fraktionssystem sind nicht vollständig fehlerfrei: Gerade gegen Ende der Hauptquestreihen kam es vor, dass ein NPC mal falsch reagierte oder eine Quest ohne ersichtlichen Grund abgebrochen wurde. In der Regel löste aber bereits ein Quickload das Problem. Fallout: New Vegas ist also auch in der ersten Verkaufsversion zwar gut spielbar, jedoch sollte Obsidian auf jeden Fall noch an einem Patch arbeiten.
- Unausgegorenes Balancing
Grundsätzlich richtet sich New Vegas eher an Spieler, die Fallout 3 bereits kennen. Ein Zeichen dafür: Selbst auf dem normalen Schwierigkeitsgrad fällt Fallout: New Vegas merklich schwieriger aus als sein Vorgänger. Viele Gegner benutzen nun starke Waffen, Monster wie Rad-Skorpione oder Todeskrallen teilen mehr Schaden aus und in einigen Indoor-Levels wird man buchstäblich von Gegnern überrannt. Auch sind Munition und Stimpacks nun seltener als in Fallout 3. Das ist grundsätzlich zwar schön, immerhin war Fallout 3 etwas zu einfach. Doch hin und wieder übertreiben es die Entwickler auch: Wenn man in manchen Orten (ja, wir meinen dich, Vault 34!) ohne Vorwarnung von Gegnern buchstäblich überrannt wird, kann Frust aufkommen.
- Durchwachsene Lokalisation
Das Spiel ist komplett eingedeutscht, was bei der schieren Größe von Fallout: New Vegas natürlich schon eine beachtliche Leistung ist. Die deutsche Lokalisation ist auch meist stimmig und insgesamt zufriedenstellend geraten, einige Übersetzungs- und Betonungsfehler stören aber dann doch ein wenig und schaden so der Atmosphäre. Etwas enttäuschend: Die deutsche Version lässt sich auch nicht auf andere Sprachen umstellen – ein Service, der normalerweise bei Spielen über Steam üblich ist.

Muss mich etwas verspätet über diesen "Test" aufregen. Stichwort Intro F3. Eine glatte Kopie von F1, mit dem für F1 vorgesehenen Lied als Untermalung. Ich finde es ja schön, dass Bethesda Interplay so nachgeeifert hat, aber die PC Games muss dann natürlich mal wieder die Fakten verdrehen. Aus Interplay/Black Isle wurde Obsidian, die bekommen den Auftrag, New Vegas zu entwickeln und plötzlich sind es angeblich sie die nacheifern. Alberner geht es nicht mehr. Dazu fällt auf: Was bei Bethesda klaglos hingenommen wird ist bei Obsidian plötzlich ein Problem.
Ich hatte bislang auch nur drei Ereignisse, obwohl ich in den vergangenen 27 Stunden schon einige Orte besucht habe und mitunter auch einfach nur durch die Pampa gelaufen bin.
Davon habe ich mir etwas mehr versprochen; die eigentlichen Ereignisse im Ödland sind da schon seltsam genug. 27 h is ja auch nix und ab und zu durch die pampa laufen zeigt den fehler schon deutlich ...
so wirst du keine besondeen fundorte finden oder nur aus purem zufall
also ich bin mit meinem alienblaster zufrieden wenn auch ich das elvisbild vermisst habe^^
ich behaupte auch das man mehr begegnungen im willden ödland hat
Ist das Lösungsbuch schon in handel ? erst dann spiel ich Failout richtig durch
Ich hatte bislang auch nur drei Ereignisse, obwohl ich in den vergangenen 27 Stunden schon einige Orte besucht habe und mitunter auch einfach nur durch die Pampa gelaufen bin.
Davon habe ich mir etwas mehr versprochen; die eigentlichen Ereignisse im Ödland sind da schon seltsam genug.
Ziemlich unwichtiges Zeug. Ein paar humorige Szenen, einige seichte Verweise auf die Vorgängerspiele - völlig optional und so belanglos, dass ich's in diesem Test gar nicht erst erwähnt habe. ;-)
Felix
PC Games