Enshrouded im Early-Access-Check: Survival mit allem, für alle!

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Special Stefan Wilhelm - Redakteur Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Vier Helden mit unterschiedlichen Charakterklassen rüsten sich zum Kampf.
Quelle: Keen Games

Das deutsche Survival-RPG Enshrouded startet in den Early Access und ist schon jetzt ein gigantisches Spiel - und auch ein überraschend gutes!

Viel Spiel fürs Geld

Es ist aber gut möglich, dass die Grenzen später aufweichen und die Unterschiede weniger spürbar werden, sobald eure Figur ein gewisses Stärkelevel überschritten hat. An diesem Punkt sind wir nach knapp 20 Stunden aber nicht ansatzweise angekommen. Wir haben vermutlich nicht einmal zehn Prozent der Karte aufgedeckt und es kaum über das erste Biom hinausgeschafft.

Mit bergeweise Quests und einem stetigen Zuwachs an neuen Features und Crafting-Rezepten gingen uns dabei nie die Beschäftigungsmöglichkeiten aus. Auf dem Weg zu einer Ressource oder einem Questziel von einem interessanten Ort angelockt zu werden und dann stundenlang sein eigentliches Ziel zu vergessen, kommt bei Enshrouded regelmäßig vor. Open-World-Spieler wissen: Das ist ein Qualitätsmerkmal und ein gutes Indiz für einen echten Dauerbrenner!

Das Upgraden des Charakters ist außerdem nur ein Teil der fesselnden Formel. Der andere sind die Heimatbasen, die ihr überall in der Spielwelt platzieren dürft, wo sich das Miasma nicht ausgebreitet hat. Wie eingangs erwähnt werden hier eher Hobbyarchitekten als Überlebenskünstler angesprochen. Theoretisch könnt ihr eine löchrige Holzhütte in die Pampa stellen, all eure Verbündeten und Crafting-Stationen hineinstopfen und euch nie wieder Gedanken darüber machen.

Ein Flammengeborener steht vor seinem selbstgebauten Haus. Rechts sind die Bäuerin und viele Nutzpflanzen zu sehen. Quelle: Keen Games Damit würdet ihr dem Bausystem aber Unrecht tun: Die Voxel-Technik ermöglicht das freie Zusammenstecken der vielen Bauelemente und erkennt im Regelfall auch, wenn sie Übergänge ausfüllen muss. Auf Wunsch dürft ihr auch komplett auf vorgefertigte Teile verzichten und eure Meisterwerke Block für Block zusammenzimmern. Bis auf wenige Aussetzer harmonieren die Kreationen mit der globalen Beleuchtung, wodurch sie wie Teil der Spielwelt aussehen können - zumindest, wenn ihr sie halbwegs thematisch gestaltet und euch keinen Todesstern in den Vorgarten stellt.

Neben verschiedenen Baumaterialien und Crafting-Stationen gibt es viele dekorative Elemente freizuschalten, damit sich euer Zuhause belebt anfühlt. Sowohl mit Maus und Tastatur als auch mit Controller lässt sich das Baumenü akzeptabel bedienen, sobald ihr die Tastenkombinationen verinnerlicht habt.

Teils werdet ihr dennoch einige Versuche brauchen, um Dinge an die richtige Stelle zu setzen. Ein Störfaktor ist hier vor allem die Kamera, da ihr alles aus der Third-Person-Perspektive platziert und es keine freie Kamera zum Bauen gibt. Wollt ihr hoch hinaus, müsst ihr euch ein Gerüst danebenstellen - ganz wie in echt also.

Neue Baupläne schaltet ihr meist automatisch frei, indem ihr die dafür verwendete Ressource zum ersten Mal abbaut. Bestimmte Materialien gibt es natürlich nur in den späteren Biomen. Außerdem haben eure Verbündeten oft neue Items auf Lager, sobald ihr deren Quests abschließt. Enshrouded dürfte euch also auch dann viele dutzend Stunden lang bei der Stange halten, wenn ihr nur zum Bauen hier seid.

In einem Punkt haben die Entwickler ihren komfortablen Survival-Ansatz aber noch nicht zu Ende gedacht: Neben dem winzigen Rucksack quellen auch die Inventartruhen in eurem Haus permanent über. Das wäre erstmal verschmerzbar, immerhin könntet ihr einfach beliebig viele Truhen auf euer Grundstück stellen.

Das Problem an der Sache: Beim Bauen und Craften greift das Spiel immer nur auf euer Charakterinventar zu, Ressourcen werden also nicht automatisch aus euren Lagern gezogen. Das sorgt für jede Menge überflüssiges Inventarmanagement. Auch die Ausdauer eures Charakters wirkt zu Beginn etwas zu knapp bemessen, wodurch ihr etwa beim Graben mit der Spitzhacke immer wieder unnötige Pausen einlegen müsst.

Ein Flammengeborener mit leuchtendem Schwert stellt sich einem großen Krieger. Quelle: Keen Games

Rosige Aussichten

Abseits dieser kleinen Nervigkeiten und des starken Levelgatings haben wir aber kaum was zu meckern. Für einen Early-Access-Titel ist Enshrouded nicht nur gigantisch groß, sondern auch schon erstaunlich poliert. Uns sind zwar hier und da kleinere Beleuchtungsfehler und Pop-Ins beim Gleiten aufgefallen, dafür aber keine groben Bugs oder Abstürze.

Hängengeblieben ist dafür vor allem eins: Obwohl die einzelnen Elemente von Enshrouded weder neu noch besonders komplex sind, ist die Mischung ein fesselndes Erlebnis, das großen Spaß macht. Entdecker und Sammler finden hier ihr nächstes Mammutprojekt, der Einstieg fällt leicht und durch den RPG- und Survival-Einschlag kommt auch die Langzeitmotivation nicht zu kurz. Schon im Early Access lohnt sich Enshrouded, und wir sind guter Dinge, dass die Vollversion noch besser wird!

Fazit

Survival, Rollenspiel, Erkundung: Enshrouded kombiniert viele bewährte Elemente zu einem zugänglichen und motivierenden Erlebnis.

Transparenzhinweis: Für diesen Artikel wurde uns die Early-Access-Version von Enshrouded vorab durch Keen Games zur Verfügung gestellt.

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Enshrouded im Early-Access-Check: Survival mit allem, für alle! Quelle: 4NetPlayers

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Laut der Steam-Shopseite plant Keen Games, Enshrouded etwa ein Jahr lang im Early Access zu behalten. Im Laufe der Zeit soll das Spiel um neue Crafting-Rezepte Die Vollversion soll danach nicht nur für PC, sondern auch für PS5 und Xbox Series erscheinen. Während des Early Access soll das Spiel um neue Biome, Gegner, Ressourcen und Items erweitert werden.

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    • Kommentare (11)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von mrvice Gelegenheitsspieler/in
        16 spieler koop aber strunzdumme entwickler quests sind serverweit
        ist einer eurer freund nicht da tja dann kann der die quest halt nicht machen da sie schon von jemand anderen gemacht wurde das is mit abstand das dümmste design ever.

        Man merkt hier wurde der "koop" lieblos zwangseingeschoben obwohl er gar keinen sinn macht.

        Jetzt denkt man kurz darüber nach was das bei 16 spielern auf einem server an chaos un d frust verursacht.

        Und das is nur ein grundlegegendes problem von dem wir aktuell wissen gibt sicher noch mindestens 10 andere dealbreaker.

        Mal ehrlich was für devs sind das die so nen müll programmieren?
      • Von mrvice Gelegenheitsspieler/in
        16 spieler koop aber strunzdumme entwickler quests sind serverweit
        ist einer eurer freund nicht da tja dann kann der die quest halt nicht machen da sie schon von jemand anderen gemacht wurde das is mit abstand das dümmste design ever.

        Man merkt hier wurde der "koop" lieblos zwangseingeschoben obwohl er gar keinen sinn macht.

        Jetzt denkt man kurz darüber nach was das bei 16 spielern auf einem server an chaos un d frust verursacht.

        Und das is nur ein grundlegegendes problem von dem wir aktuell wissen gibt sicher noch mindestens 10 andere dealbreaker.

        Mal ehrlich was für devs sind das die so nen müll programmieren?
      • Von Cpfcpf Anwärter/in
        Wer behauptet denn, dass das ein MMO ist? Das ist falsch. I h würde behaupten, das ist für Singleplayer gemacht und kann Koop mit bis zu 16 Leuten gespielt werden. Online oder mit Kumpels in der LAN. Bin wirklich angetan von dem Ding und vor allem erstaunt, dass der Entwickler da ne eigene Engine gebadtelt hat und das Ding eirklichWeltklasse funktioniert. Einziges Manko scheint zu sein, dass keinerlei Physikengine dabei ist. Umgehackte Bäume lösen sich in Luft auf. Da hat Valheim mit den umstürzenden Bäumen schon echt was geiles erfunden. Und bei Enshrouded kann man eine Scholle aus dem Boden graben, die dann fliegt. Stört die Immersion ein bisschen. Ansonsten, top Spiel. Bei dem Preis kann ich jedem zum Zugreifen raten.
      • Von Sardaykin80 Anfänger/in
        Warum gibt es in dem Artikel keinen einzigen Ingame-Screenshot?
      • Von hunterseyes Mitglied
        Zitat von Skullverton
        Survival und Online und MMO und andere Spieler (die mir zwangsweise aufgrund ihrer Existenz auf die Testikel gehen) sind leider so gar nicht meins.
        es ist kein MMO, nur ein begrenzter Multiplayer...wobei, eher Singleplayer mit koop.
      • Von Hrocks NPC
        Ich würd es fast nicht als Survival bezeichnen, eher Action RPG in einer Open World mit Bauelementen, das auch komplett solo spielbar ist. Man muss ja nicht wirklich etwas aktiv machen, damit man nicht stirbt. Essen gibt einem nur gewisse Boni. Und solange man nicht in Gegner in der offenen Welt läuft, wird man auch nicht aktiv angegriffen und ist komplett sicher in der eigenen Base.
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