Elden Ring endlich gespielt: Alle Zeichen stehen auf Meisterwerk - mit Video!

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Special Stefan Wilhelm - Redakteur Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen 53,99 €
Elden Ring endlich gespielt: Alle Zeichen stehen auf Meisterwerk - mit Video!
Quelle: Bandai Namco

Seid ihr nach zwei Jahren Ebbe bereit für die Info-Flut? Im Rahmen eines umfangreichen Network Tests haben wir über 15 Stunden mit dem neuen Werk von From Software und Game-of-Thrones-Autor George R. R. Martin verbracht. In unserer XXL-Vorschau samt Video erfahrt ihr alles, was ihr zum finsteren Action-RPG-Hoffnungsträger wissen müsst!

Was lange währt, wird richtig gut! Nach knapp zwei Jahren Funkstille durften wir endlich ein ganzes Wochenende mit From Softwares neuem Fantasy-Epos Elden Ring verbringen. Im Rahmen des umfangreichen Network Tests haben wir ein riesiges Gebiet der Open World erkundet, fürchterliche Monster bekämpft sowie jede Menge neue Features und Geheimnisse entdeckt.

Und obwohl wir möglicherweise auch ein paar Mal gestorben sind, ist unsere Vorfreude auf das Spiel nochmal ein gutes Stück gestiegen!

Denn wir haben zunehmend das Gefühl bekommen, dass dieses Action-Rollenspiel so viel mehr ist, als nur alter Souls-Wein in neuen Schläuchen. In unserer großen Vorschau erfahrt ihr, warum uns Elden Ring (jetzt kaufen 39,99 € / 53,99 € ) schwer begeistert hat!

Milord, mich dünkt Ihr seid forever alone.

Nach einem kurzen, optionalen Tutorial steigt ihr als frischgebackener Befleckter aus eurer Gruft und betretet das wunderschön gestaltete Gebiet Limgrave, die erste große Zone der offenen Spielwelt.

Habt ihr euch an der spektakulären Skybox inklusive des majestätischen Erdbaumes sattgesehen, könnt ihr die zerklüftete Umgebung nach Belieben erkunden. Bevor ihr nun aber sofort in Richtung der unzähligen, verlockenden Landmarks aufbrecht, solltet ihr mit dem maskierten Mann vor euch sprechen.
Wir haben in Limgrave recht wenige NPCs getroffen, die dann meist auch recht wortkarg waren. Ob die Hintergrundgeschichte des Spiels hält, was die Namen der Autoren versprechen, muss sich noch zeigen. Quelle: PC Games Wir haben in Limgrave recht wenige NPCs getroffen, die dann meist auch recht wortkarg waren. Ob die Hintergrundgeschichte des Spiels hält, was die Namen der Autoren versprechen, muss sich noch zeigen. Der bezeichnet euch zwar abfällig als jungfernlosen Taugenichts, verrät euch aber auch grob die ersten Schritte eurer Reise: Ihr müsst in die Festung Sturmschleier, um dem irren Godrick entgegenzutreten. Auf dem Weg dorthin sollt ihr euch von der Gnade leiten lassen und euch bestenfalls eine Dame anlachen, denn jeder anständige Befleckte braucht auch eine Jungfer.

Was der zynische Kollege damit eigentlich meint, müsst ihr aber selbst herausfinden. Das Spiel nimmt euch in bester Serientradition kaum bei der Hand, sondern will euch aus Erfahrungen lernen lassen. Da stellt sich für alte Dark-Souls-Hasen natürlich die Frage, was ihnen Elden Ring überhaupt noch Neues beibringen will!

Kluges Leveldesign oder Open World? Beides!

Margit das grausame Mal ist der erste große Bossgegner des Spiels. Ihr könnt für einen wirklich beinharten Kampf direkt nach dem Spielstart zu ihm laufen. Speed- und Challenge-Runner wird's freuen. Quelle: PC Games Margit das grausame Mal ist der erste große Bossgegner des Spiels. Ihr könnt für einen wirklich beinharten Kampf direkt nach dem Spielstart zu ihm laufen. Speed- und Challenge-Runner wird's freuen. Die wichtigste und größte Neuerung bei Elden Ring ist natürlich das Zwischenland, die Open World des Spiels. Die offen gestalteten, aber letztlich meist linearen Levels der Vorgänger sind also passé. Dass From Software auch ohne Levelstruktur durchdachte Spielwelten designen kann, wird aber schnell klar.

Euer Ziel, die markante Burg, liegt optisch hervorgehoben auf einer Klippe im Norden. Ihr werdet aber nicht per Richtungspfeil, sondern durch die intuitive Gestaltung der Welt und die kluge Platzierung der Gegner dort hingelotst.

Habt ihr den Ort der Gnade hinter euch aktiviert, das Leuchtfeuer-Äquivalent in Elden Ring, zeigen subtile Lichtstrahlen in Richtung des nächsten Zufluchtsortes. Gleichzeitig setzt euch das Spiel direkt einen schwer gepanzerten Reiter vor die Nase, der entlang der Hauptstraße patrouilliert. Der bringt euch schmerzhaft, aber effektiv bei, dass ihr besonders große Gefahren nun auch weiträumig umgehen könnt.
Incoming! Wir hoffen, im fertigen Spiel noch viele überraschende Szenen wie den Angriff des Drachen zu erleben. Quelle: PC Games Incoming! Wir hoffen, im fertigen Spiel noch viele überraschende Szenen wie den Angriff des Drachen zu erleben.

Dungeons & Dragons

Interessante Orte und fruchteinflößende Gegner müsst ihr aber auch abseits des vorgesehenen Pfades nicht lange suchen. Limgrave ist bis oben hin vollgestopft mit Geheimnissen, kleinen und großen optionalen Dungeons und harten, abwechslungsreichen Feinden.

Dank der offenen Spielwelt könnt ihr euch dicke Brocken auch für später aufheben. Quelle: PC Games Dank der offenen Spielwelt könnt ihr euch dicke Brocken auch für später aufheben. Verschlägt es euch etwa nach Osten, werdet ihr beim Erkunden eines Moors plötzlich von einem beeindruckend inszenierten Drachen überrascht. Weiter oben im Norden erwartet euch ein schwer bewachter Konvoi mit Schatztruhe im Schlepptau, und am Ufer im Westen lauern Skelette und groteske Tintenfisch-Monster.

Zudem findet ihr an jeder Ecke Höhlen, Verliese und Minen, die besondere Items und Zugänge zu ansonsten unerreichbaren Gebieten bereithalten. Die meisten dieser Dungeons sind zwar vergleichsweise kurz und nicht so komplex wie ihre Souls-Vorgänger, den einen oder anderen Aha-Moment werdet ihr dennoch erleben. Zudem warten viele Dungeons mit eigenen Gegnertypen und einzigartigen Bossgegnern auf.

Die beste Fantasy-Spielwelt seit Breath of the Wild?

Beim Erforschen der Spielwelt lässt euch Elden Ring freie Bahn. Keiner dieser Orte ist auf eurer Karte markiert, bevor ihr ihn nicht selbst entdeckt habt. Sogar die Karte selbst müsst ihr erstmal finden! In Kombination mit der abwechslungsreichen Umgebung sorgen die vielen interessanten Orte für ein hervorragendes Entdeckergefühl. Das haben wir so gelungen tatsächlich seit Zelda: Breath of the Wild nicht mehr erlebt!

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    • Kommentare (53)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Toni Autorin
        Zitat von Batze
        Wie kennst du ihn denn?
        Und was hat deine Einschätzung zur Person damit zu tun wie man einen Spiel/Hype sieht?
        Wenn ich mit jemandem täglich Zeit verbringe und über ein Spiel reden, dass er spielt und den Artikel, den er schreibt, dann weiß ich ziemlich genau, wie er dazu steht. Immerhin hat er es mir gesagt.
      • Von Toni Autorin
        Zitat von Batze
        Wie kennst du ihn denn?
        Und was hat deine Einschätzung zur Person damit zu tun wie man einen Spiel/Hype sieht?
        Wenn ich mit jemandem täglich Zeit verbringe und über ein Spiel reden, dass er spielt und den Artikel, den er schreibt, dann weiß ich ziemlich genau, wie er dazu steht. Immerhin hat er es mir gesagt.
      • Von Gast1730761802 Mitglied
        Zitat von LesterPG
        Ich bin mir nicht sicher welche Alterskategorie Du bist, aber ich habe mit ca. 20-30 auch noch andere Kaliber gespielt.
        Nehmen wir einfach mal die besonders reaktionsbedürftigen Spiele, da mußte man irgendwann realistisch einsehen, dass die Reaktionszeiten eines 40jährigen da nicht mit einem Anfang 20 konkurrieren können, mit Mitte 50 sieht es natürlich nochmals schlechter aus selbst wenn man noch gut im Training ist. ?

        Das liegt halt in der Natur der Dinge, aber es ist auch durchaus deprimierend wenn man sich in der Spielerfahrung umorientieren muss, weil man "dafür zu alt" ist.
        Vermutlich wird diese Erfahrung noch Einigen bevor stehen. ?
        Ich bin Anfang 30. Was das angeht, ist Dark Souls (1-3) noch ziemlich human. Natürlich muss man sich konzentrieren, aber das Move Set der Bosse ist auch für Senioren noch gut zu handhaben. Mein Opa kann es bezeugen. Der war 85, als ich ihm das Spiel mal gezeigt habe und er sich dran probierte. Natürlich ist er beim ersten Mal gescheitert, aber das richtige Ausweichen hat er nach ner Weile gut hinbekommen. :P

        Sekiro ist da deutlich schlimmer und da bin auch ich dran gescheitert, weil die Kämpfe da teilweise abartig flott sind und mein Reaktionsvermögen da einfach nicht ausreicht. Hab das Spiel bis heute nicht durch gespielt, obwohl es echt gut ist.
      • Von Gast1661893802 Mitglied
        Zitat von Fireball8
        Wo ich dann irgendwo gestehen muss, dass der [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] nicht komplett unrecht hat. Mehr als den Schwierigkeitsgrad bieten die Spiele aber definitiv. So ein World- und Art-Design habe ich sonst noch nirgends gesehen!

        Aber hey! Elden Ring wird man - so wie es aussieht - komplett im Coop zocken können und es gibt Beschwörungen, die in Kämpfen den Boss für dich ablenken können und du kannst sie mehrfach verwenden, weil sie ganz normale Zauber sind. Theoretisch haben sie damit ja 'nen Easy-Mode reingepackt :P
        Genau das ist der Punkt, mit dem World- und Artdesign das viele gerne möchten, aber auf die Gefahr hin es liegen lassen zu müssen es gar nicht erst kaufen.

        Den Luxus eines zweiten Spielers der den gleichen Geschmack und die gleichen Zock Zeiten hat, besitzt zudem auch nicht jeder. ?
      • Von Gast1661893802 Mitglied
        Zitat von MarcHammel
        Da - und ich weiß, ich wiederhole mich - From Softwares Gamedesign immer fair war, liegt das aber weniger am Spiel, als vielmehr am Spieler. Dark Souls/Bloodborne mag zwar schwer sein, aber stets durchschaubar. Auch das Leveldesign ist logisch und nachvollziehbar, bietet Orientierungspunkte und irgendwann weiß man auch einfach, wie man welche Gegner bekämpft oder einfach umgeht.

        Und sonderlich umfangreich sind die Spiele auch nicht. Pro Durchgang hab ich gut und gerne 30-40h gebraucht, was für ein Action-RPG eigentlich völlig okay ist. Selbst wenn man öfter stirbt.

        Und genau das ist ja das, was die Soulsborne-Reihe eben nicht sein soll. Bzw. nicht bieten soll. Sonst würde es sowas ja geben.
        Ich bin mir nicht sicher welche Alterskategorie Du bist, aber ich habe mit ca. 20-30 auch noch andere Kaliber gespielt.
        Nehmen wir einfach mal die besonders reaktionsbedürftigen Spiele, da mußte man irgendwann realistisch einsehen, dass die Reaktionszeiten eines 40jährigen da nicht mit einem Anfang 20 konkurrieren können, mit Mitte 50 sieht es natürlich nochmals schlechter aus selbst wenn man noch gut im Training ist. ?

        Das liegt halt in der Natur der Dinge, aber es ist auch durchaus deprimierend wenn man sich in der Spielerfahrung umorientieren muss, weil man "dafür zu alt" ist.
        Vermutlich wird diese Erfahrung noch Einigen bevor stehen. ?
      • Von Fireball8 Spiele-Enthusiast/in
        Zitat von LesterPG
        Äh nein ?
        Wenn man bei identischen Moves das aktuelle Niveau als normal lassen würde, könnte man ebenso eine leichtere Version einbauen indem man z.B. den Gegner erledigt wertet wenn er weniger Strikes bekommen hat, oder einfach eine Art Quicktime Event mit Anzeige daraus macht.

        In beiden Fällen würde die "Basiserfahrung" nicht im Ansatz geschmälert werden.
        Und wenn man dann die Trophäen nur beim normalen Grad vergibt hätte man immer noch den längsten auf dem Tisch liegen wenn es nur das ist was so einige benötigen. ??
        Sorry, hab in dem Fall irgendwie nur noch ans "künstliche hochschrauben" gedacht, so oft wie ich das geschrieben hab und nicht an die andere Richtung :B

        Die Basiserfahrung würde in der Hinsicht (natürlich jetzt für mich persönlich betrachtet) geschmälert werden, dass ich immer im Hinterkopf hätte, dass ich mich ja eigentlich nicht so konzentrieren brauche, weil ich es mir nach ein paar Versuchen ja eh einfacher machen kann. Das Belohnungsgefühl danach wäre nicht das Selbe. Das hat auch nichts damit zu tun, dass ich anderen was beweisen will. Es ist einfach dieses "Ha, FromSoft, ihr wollt mir hier den Arsch aufreißen und mich fertig machen?! Da, ich hab's nach 20 Versuchen endlich trotzdem geschafft!"-Gefühl. Wie gesagt, ich find's einfach sehr schwer zu beschreiben. Ich rechne den Entwicklern einfach hoch an, dass sie diese Art von Spielen entwickeln und dass einfach alles zusammenpasst. Alles will dich irgendwie fertig machen, selbst die Musik auf 'ne gewisse Art und Weise, weil sie so melancholisch-traurig ist! :B Alles ist düster und abgefu***. Ich möchte diese Spiele so bewältigen, wie es vom Entwickler beabsichtigt ist. So viele Studios versuchen dieses Spielgefühl zu imitieren und bekommen es einfach nicht hin.

        Hinzu kommt, dass es bei mehreren Schwierigkeitsgraden auch direkt schwieriger wird das Balancing vernünftig hinzubekommen. Nicht, dass das je perfekt gewesen wäre..... :D

        Ja, vielleicht ist der feste Schwierigkeitsgrad eines der Hauptargumente. In Kombination mit diesem düster-traurigen Gesamtwerk, das dir nichts schenkt und eigentlich nur ein ungutes Gefühl gibt. Ich glaube einfach, dass es dann nicht mehr das selbe wäre. Wo ich dann irgendwo gestehen muss, dass der [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] nicht komplett unrecht hat. Mehr als den Schwierigkeitsgrad bieten die Spiele aber definitiv. So ein World- und Art-Design habe ich sonst noch nirgends gesehen!

        Aber hey! Elden Ring wird man - so wie es aussieht - komplett im Coop zocken können und es gibt Beschwörungen, die in Kämpfen den Boss für dich ablenken können und du kannst sie mehrfach verwenden, weil sie ganz normale Zauber sind. Theoretisch haben sie damit ja 'nen Easy-Mode reingepackt :P
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