Elden Ring endlich gespielt: Alle Zeichen stehen auf Meisterwerk! - Seite 2: Schwierigkeitsgrad und neue taktische Optionen
Was wir von Elden Ring erwartet haben: mehr Souls-Futter. Was es liefert: die vielleicht beste Fantasy-Spielwelt seit Breath of the Wild! Vorschau + Video!
Übrigens könnt ihr in Elden Ring endlich auch komfortabel springen. Gleichzeitig freut ihr euch über den sehr gnädigen Fallschaden, was dem vertikalen Design der Spielwelt toll in die Karten spielt. Was ihr in Limgrave aber nicht erwarten solltet, sind etwa Dörfer voller NPCs, oder klassische Nebenquests á la The Elder Scrolls.
Hier bleibt Elden Ring seinen geistigen Vorgängern treu und füllt seine Spielwelt vor allem mit spannenden Kämpfen und wertvollen Schätzen.
In diesem Artikel
- Seite 1 Elden Ring endlich gespielt: Alle Zeichen stehen auf Meisterwerk! - Seite 1
- Seite 2 Elden Ring endlich gespielt: Alle Zeichen stehen auf Meisterwerk! - Seite 2: Schwierigkeitsgrad und neue taktische Optionen
- Seite 3 Elden Ring endlich gespielt: Alle Zeichen stehen auf Meisterwerk! - Seite 3: Geister, Multiplayer, Technik und Fazit!
- Seite 4 Bildergalerie
Alte Härte
Diese Kämpfe sind dann auch der beste Grund, um wirklich jede Ecke von Limgrave nach Items und neuer Ausrüstung abzusuchen. Ja, ihr könntet nach dem Tutorial theoretisch schnurstracks zur Festung laufen und euch dem Boss von Limgrave stellen.
Falls ihr an seinen Wachen vorbeikommt, bekommt ihr aber spätestens beim Bosskampf vor den Toren der Festung euer Fett weg! Denn das vielleicht wichtigste Feature eines jeden From-Software-Rollenspiels ist natürlich auch in Elden Ring präsent.
Das Spiel ist außerordentlich herausfordernd, komplex, und es erklärt im Gegenzug recht wenig. Selbst im Vergleich zu ihren Souls-Kollegen sind die Feinde in Elden Ring teils sehr hart und sie kommen oft in Gruppen daher. Dazu sind sie extrem aggressiv und oft mit so vielen Angriffsmustern ausgestattet, dass die direkte Konfrontation gerne in eurem qualvollen Ableben endet.
Die Legende von Pfiege Sturmwind
Um eure Herangehensweise passend zur Spielwelt möglichst offen zu gestalten, gibt euch das Spiel aber eine Menge neuer, taktischer Optionen an die Hand. Die wichtigste davon schaltet ihr schon kurz nach Spielbeginn frei. Erstmals in der Seriengeschichte dürft ihr euch in Elden Ring auch hoch zu Ross ins Gefecht stürzen.
Euer Spektralross Sturmwind erscheint auf Knopfdruck unter eurem stahlverkleideten Hintern und kommt mit griffiger Steuerung und einem nützlichen Doppelsprung daher. Mit eurem gehörnten Pferdchen könnt ihr schnell aus Gefahrenzonen flüchten. Oder ihr reitet für Mehrfachtreffer mit gezogenem Schwert direkt in die Gegnerhorden.
Quelle: PC Games
Beim berittenen Kampf müsst ihr eure Hiebe mit denen des Gegners abgleichen und notfalls aus dem Weg springen.
Aber Vorsicht: Die Angriffe wollen gut getimed sein. Falls euch die Feinde aus dem Sattel kloppen, liegt ihr außerdem sekundenlang wehrlos auf dem Boden. Weil viele Feinde ebenfalls auf Pferden daherkommen und dann dieselben Taktiken nutzen, sind auch die berittenen Kämpfe herausfordernd und spaßig. Nur die Kamera ist beim Reiten teils etwas zickig, vor allem beim Kampf gegen große Gegner.
Ein Hauch von Sekiro
Als zweite taktische Option hat Elden Ring auch ein rudimentäres Schleichsystem an Bord, das Spielern von Sekiro: Shadows Die Twice bekannt vorkommen dürfte. Ihr könnt euch in die Hocke begeben, um in Gebüschen zu verschwinden oder leise an Feinden vorbeizuschleichen. Das ist vor allem in größeren Lagern sinnvoll, in denen es vor Soldaten nur so wimmelt.
Dann versucht ihr, besonders mächtige Feinde von ihren Kollegen wegzulocken, um sie heimlich niederzustrecken. Oder ihr macht euch den neuen Schlaf-Status zunutze: Mit den seltenen Schlafpfeilen könnt ihr empfindliche Feinde ins Land der Träume schicken.
Quelle: PC Games
Das Schleichsystem ist zwar keinesfalls komplex, aber ein netter Bonus, um gefährliche Gegner vorab auszuschalten.
Nützlich ist das vor allem für Soldaten mit Trompete, die sich in größeren Trupps aufhalten. Die hetzen euch nämlich sämtliche Gegner in der Umgebung auf den Hals, wenn sie euch bemerken. Abseits dieser fiesen Musikanten sind die Gegner aber nicht besonders aufmerksam und haben einen relativ kleinen Sichtradius. Da die Feinde aber schon in kleinen Gruppen extrem gefährlich werden können, solltet ihr dennoch aufpassen!
Seelenverwandter ...
From Software weiß aber natürlich, dass es vor allem mit seinem hervorragenden Kampfsystem punkten kann. Deswegen wird euch auch Elden Ring über kurz oder lang immer in beinharte Mann-gegen-Monster-Gefechte verwickeln.
Stealth-System und Spektralross sind kein Ersatz für den Kampf zu Fuß. Sie dienen vielmehr dazu, spezielle Feinde effektiver auszuschalten und größere Horden vorab zu dezimieren.
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Und was hat deine Einschätzung zur Person damit zu tun wie man einen Spiel/Hype sieht?
Nehmen wir einfach mal die besonders reaktionsbedürftigen Spiele, da mußte man irgendwann realistisch einsehen, dass die Reaktionszeiten eines 40jährigen da nicht mit einem Anfang 20 konkurrieren können, mit Mitte 50 sieht es natürlich nochmals schlechter aus selbst wenn man noch gut im Training ist. ?
Das liegt halt in der Natur der Dinge, aber es ist auch durchaus deprimierend wenn man sich in der Spielerfahrung umorientieren muss, weil man "dafür zu alt" ist.
Vermutlich wird diese Erfahrung noch Einigen bevor stehen. ?
Sekiro ist da deutlich schlimmer und da bin auch ich dran gescheitert, weil die Kämpfe da teilweise abartig flott sind und mein Reaktionsvermögen da einfach nicht ausreicht. Hab das Spiel bis heute nicht durch gespielt, obwohl es echt gut ist.
Aber hey! Elden Ring wird man - so wie es aussieht - komplett im Coop zocken können und es gibt Beschwörungen, die in Kämpfen den Boss für dich ablenken können und du kannst sie mehrfach verwenden, weil sie ganz normale Zauber sind. Theoretisch haben sie damit ja 'nen Easy-Mode reingepackt :P
Den Luxus eines zweiten Spielers der den gleichen Geschmack und die gleichen Zock Zeiten hat, besitzt zudem auch nicht jeder. ?
Und sonderlich umfangreich sind die Spiele auch nicht. Pro Durchgang hab ich gut und gerne 30-40h gebraucht, was für ein Action-RPG eigentlich völlig okay ist. Selbst wenn man öfter stirbt.
Und genau das ist ja das, was die Soulsborne-Reihe eben nicht sein soll. Bzw. nicht bieten soll. Sonst würde es sowas ja geben.
Nehmen wir einfach mal die besonders reaktionsbedürftigen Spiele, da mußte man irgendwann realistisch einsehen, dass die Reaktionszeiten eines 40jährigen da nicht mit einem Anfang 20 konkurrieren können, mit Mitte 50 sieht es natürlich nochmals schlechter aus selbst wenn man noch gut im Training ist. ?
Das liegt halt in der Natur der Dinge, aber es ist auch durchaus deprimierend wenn man sich in der Spielerfahrung umorientieren muss, weil man "dafür zu alt" ist.
Vermutlich wird diese Erfahrung noch Einigen bevor stehen. ?
Wenn man bei identischen Moves das aktuelle Niveau als normal lassen würde, könnte man ebenso eine leichtere Version einbauen indem man z.B. den Gegner erledigt wertet wenn er weniger Strikes bekommen hat, oder einfach eine Art Quicktime Event mit Anzeige daraus macht.
In beiden Fällen würde die "Basiserfahrung" nicht im Ansatz geschmälert werden.
Und wenn man dann die Trophäen nur beim normalen Grad vergibt hätte man immer noch den längsten auf dem Tisch liegen wenn es nur das ist was so einige benötigen. ??
Die Basiserfahrung würde in der Hinsicht (natürlich jetzt für mich persönlich betrachtet) geschmälert werden, dass ich immer im Hinterkopf hätte, dass ich mich ja eigentlich nicht so konzentrieren brauche, weil ich es mir nach ein paar Versuchen ja eh einfacher machen kann. Das Belohnungsgefühl danach wäre nicht das Selbe. Das hat auch nichts damit zu tun, dass ich anderen was beweisen will. Es ist einfach dieses "Ha, FromSoft, ihr wollt mir hier den Arsch aufreißen und mich fertig machen?! Da, ich hab's nach 20 Versuchen endlich trotzdem geschafft!"-Gefühl. Wie gesagt, ich find's einfach sehr schwer zu beschreiben. Ich rechne den Entwicklern einfach hoch an, dass sie diese Art von Spielen entwickeln und dass einfach alles zusammenpasst. Alles will dich irgendwie fertig machen, selbst die Musik auf 'ne gewisse Art und Weise, weil sie so melancholisch-traurig ist! :B Alles ist düster und abgefu***. Ich möchte diese Spiele so bewältigen, wie es vom Entwickler beabsichtigt ist. So viele Studios versuchen dieses Spielgefühl zu imitieren und bekommen es einfach nicht hin.
Hinzu kommt, dass es bei mehreren Schwierigkeitsgraden auch direkt schwieriger wird das Balancing vernünftig hinzubekommen. Nicht, dass das je perfekt gewesen wäre..... :D
Ja, vielleicht ist der feste Schwierigkeitsgrad eines der Hauptargumente. In Kombination mit diesem düster-traurigen Gesamtwerk, das dir nichts schenkt und eigentlich nur ein ungutes Gefühl gibt. Ich glaube einfach, dass es dann nicht mehr das selbe wäre. Wo ich dann irgendwo gestehen muss, dass der [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] nicht komplett unrecht hat. Mehr als den Schwierigkeitsgrad bieten die Spiele aber definitiv. So ein World- und Art-Design habe ich sonst noch nirgends gesehen!
Aber hey! Elden Ring wird man - so wie es aussieht - komplett im Coop zocken können und es gibt Beschwörungen, die in Kämpfen den Boss für dich ablenken können und du kannst sie mehrfach verwenden, weil sie ganz normale Zauber sind. Theoretisch haben sie damit ja 'nen Easy-Mode reingepackt :P