Elden Ring: Shadow of the Erdtree in der Vorschau: Die Tollkirsche auf der Torte

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Special Stefan Wilhelm - Redakteur Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Elden Ring: Shadow of the Erdtree in der Vorschau: Die Tollkirsche auf der Torte
Quelle: Bandai Namco

Wir sind Miquellas Ruf in die Schattenlande gefolgt und haben uns drei Stunden lang durch die Riesenerweiterung zu From Softwares Magnum Opus gekämpft!

Elden Ring ist zurück! Mit Shadow of the Erdtree erscheint bald die erste und einzige Erweiterung zu From Softwares bisher größtem Erfolg. Zwei Jahre hat das Team an dem gearbeitet, was da am 21. Juni auf euch zugerollt kommt: Der umfangreichste DLC der Soulsborne-Geschichte verspricht 100 neue Waffen, zehn Hauptbosse und eine unbekannte Welt abseits der Zwischenlande.

Lesetipp: Elden Ring: Shadow of the Erdtree - Tipps zur perfekten DLC-Vorbereitung

Einen Bruchteil davon durften wir uns schon vor Release ansehen. Wir haben Shadow of the Erdtree drei Stunden lang gespielt, und eins ist bereits klar geworden: Der DLC ist Elden Ring (jetzt kaufen 39,99 € / 53,99 € ) durch und durch. Die überwältigenden Qualitäten des Basisspiels kommen genauso zur Geltung wie seine paar verschmerzbaren Macken.

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Ein Meer der Grabsteine

Sternengeißel Radahn und Mohg, Fürst des Blutes - diese beiden Bosse muss unser Befleckter zu Fall gebracht haben, bevor wir dem Göttlichen Miquella in die Schattenlande folgen können. Miquellas letzte Ruhestätte, der Kokon im Reich seines Entführers Mohg, ist dementsprechend der Zugangspunkt zu den neuen Inhalten. Ihr solltet also auf Endgame-Niveau gelevelt und gerüstet sein, wenn ihr nicht mit gottgleichem Skill gesegnet wurdet.

Zu Gesicht bekommen haben wir Malenias Bruder aber noch nicht, und auch sonst können wir nur Eckdaten liefern, worum es bei Shadow of the Erdtree geht. Ein mächtiger Krieger namens Messmer der Pfähler führte einst einen grausamen Krieg in dem Land, das nun im Schatten versinkt. Miquella folgte ihm, und wir schließen uns einer Gruppe von Rittern an, die den Göttlichen finden wollen.

Bildergalerie

Als unsere Stiefel zum ersten Mal diesen unheimlichen Boden berühren, ist Soulsborne-typisch aber eh alles längst vorbei. In den Gravesite Plains, der ersten Zone des neuen Gebiets, das ungefähr die Fläche Limgraves einnehmen soll, sprießen leuchtende Grabsteine wie Blumen aus dem Boden.

Wie im Hauptspiel sticht uns als erstes die majestätische Landschaft ins Auge. Wir erblicken direkt zwei große Festungen, in denen wir unser Glück versuchen können, während die Skybox mit dem abgebrannten Erdenbaum für apokalyptische Stimmung sorgt.

Fortschritt durch Fragmente

Schnell laufen wir einem gigantischen neuen Feind über den Weg, der uns vermutlich an das Progressionssystem von Shadow of the Erdtree heranführen soll: Die wandelnde Feuerschale verbrennt unseren Befleckten mit wenigen Treffern zu Asche und kann exorbitant viel Schaden einstecken.

Die Lösung dafür sind - hoffentlich - die neuen Items, die wir überall im Schattenland sammeln: Mit einem davon erhöhen wir direkt unsere Angriffs- und Verteidigungswerte, während das andere die beschwörbaren Geister verstärkt. Dieses System wirkt sich nur auf den DLC aus und ist laut den Entwicklern optional.

Der Befleckte beschwört ein Flammeninferno. Quelle: Bandai Namco Genaue Vorher-Nachher-Vergleiche konnten wir noch nicht anstellen, aber wir hatten doch das Gefühl, dass wir die Items tunlichst nutzen sollten, wenn wir nicht zehn Minuten lang auf Bosse eindreschen wollen.

Frisches Verlies

Unser erstes Reiseziel ist der Turm von Belurat, der nach dem Prinzip der Legacy-Dungeons aus dem Hauptspiel aufgebaut ist. Wir bahnen uns einen Weg durch die verwinkelte Festungsanlage, schalten Abkürzungen frei und parkouren auch mal über Dächer, um weiterzukommen.

Dabei stellen wir uns erfreulich vielen neuen Gegnern: Während die verkohlten Schattenzombies noch schnell zusammenklappen, halten uns steinerne Vögel und gehörnte Maskenritter ordentlich auf Trab. Die Elitefeinde bekamen wieder ausladende Movesets spendiert und verlangen unsere volle Aufmerksamkeit, die Endgame-Schwierigkeit spüren wir mit jedem Adrenalinschub, der durch die Blutbahn jagt.

Der Befleckte schwingt eine Hybridwaffe aus Schild und Doppelklinge. Quelle: Bandai Namco

Prall gefüllter Waffenschrank

Da freuen wir uns natürlich über ein ganzes Arsenal an neuer Ausrüstung, das die Schattenlande bereithalten. Ganze 100 Waffen, darunter ganz neue Kategorien, sorgen für frischen Wind im Loot-Pool: Die Klinge unserer Wahl, Milady, ist etwa ein leichtes Großschwert, das die Stiche eines Degens mit kunstvollen Hieben kombiniert. Die fernöstliche Schule wird um den Typ der schweren Katanas und um Handschuhe erweitert, die einen Martial-Arts-Meister aus uns machen. Wer gerne ausgefallen kämpft, schnappt sich die Parfümflakons, die nun auch als Hauptwaffen ausgerüstet werden können.

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    • Kommentare (14)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Gast1730761802 Mitglied
        Zitat von Fireball8
        Hui, dann biste aber schon ganz schön schnell unterwegs. Aber ist ja auch normal, wenn man sich in einer Gegend auskennt :'D
        Allerdings hab ich beim aktuellen Run noch 2 kleinere Questlines entdeckt, die ich vorher völlig übersehen hatte. Auch schön. :) Aber den allergrößten Teil kenne ich wie meine Westentasche.

        Ich muss jetzt nur noch den Haligbaum durchziehen (inkl. Malenia), Gideon Ofnir und Godfrey killen. Radagon und die Eldenbestie kommen (logischerweise) nach dem DLC.

        Bisher hab ich gut 50h drauf. Bin mal gespannt, wie lange ich für den DLC brauche.
      • Von Gast1730761802 Mitglied
        Zitat von Fireball8
        Hui, dann biste aber schon ganz schön schnell unterwegs. Aber ist ja auch normal, wenn man sich in einer Gegend auskennt :'D
        Allerdings hab ich beim aktuellen Run noch 2 kleinere Questlines entdeckt, die ich vorher völlig übersehen hatte. Auch schön. :) Aber den allergrößten Teil kenne ich wie meine Westentasche.

        Ich muss jetzt nur noch den Haligbaum durchziehen (inkl. Malenia), Gideon Ofnir und Godfrey killen. Radagon und die Eldenbestie kommen (logischerweise) nach dem DLC.

        Bisher hab ich gut 50h drauf. Bin mal gespannt, wie lange ich für den DLC brauche.
      • Von Fireball8 Spiele-Enthusiast/in
        Zitat von MarcHammel
        Wichtig ist aber auch die Qualität und dass Shadow of the Erdtree nicht den gleichen Fehler macht, wie das Hauptspiel. Nämlich das Wiederholen von Bossbegegnungen.
        Ja das stimmt. Wäre schön, wenn der Kritikpunkt verbessert wurde.
        Zitat von MarcHammel
        Ich hatte bei meinem ersten Run 150h Spielstunden aufm Tacho.

        Aktuell hab ich das Spiel wieder am Laufen, in Vorbereitung für den DLC. Kein NG+, sondern frisches NG. Limgrave, Halbinsel der Tränen und Liurna (bis auf die Akademie) sind soweit durch. Teil von Caelid auch. Bisher 20 Spielstunden.
        Hui, dann biste aber schon ganz schön schnell unterwegs. Aber ist ja auch normal, wenn man sich in einer Gegend auskennt :'D
      • Von Gast1730761802 Mitglied
        Zitat von lars9401
        Wobei die Geschichte vom Spiel am Ende auf einen Bierdeckel passt.
        Das Drumherum ist viel, aber nicht die eigentliche Geschichte des Spiels.
        Kommt drauf an, ob und welche Questlines man spielt. Wer nur das allernötigste macht, wird von der Story auch nicht viel mitbekommen.
      • Von lars9401 Mitglied
        Zitat von MarcHammel

        Ich lehne mich mit gut 400h Spielzeit vermutlich ganz schön weit aus dem Fenster, aber ich würde sagen, dass eine Story durchaus existiert.
        Wobei die Geschichte vom Spiel am Ende auf einen Bierdeckel passt.

        Das Drumherum ist viel, aber nicht die eigentliche Geschichte des Spiels.
      • Von Gast1730761802 Mitglied
        Zitat von CooleWampe
        Ist eher ein Spiel für Masochisten, welches unbegreiflicherweise bei den Spieltestern als Grahl angesehen wird.

        Ich kapier es einfach nicht, was genau macht dieses Spiel zu einem Meisterwerk?
        Das Spiel ist seit nun über 2 Jahren auf dem Markt. Wenn du bis jetzt immernoch nicht kapiert hast, warum das Spiel so erfolgreich ist, dann wirst du es auch jetzt nicht kapieren (wollen).
        Doch, es gibt ein Tutorial. Gleich zu Beginn.
        Ich lehne mich mit gut 400h Spielzeit vermutlich ganz schön weit aus dem Fenster, aber ich würde sagen, dass eine Story durchaus existiert.
        Zitat von CooleWampe
        Die Grafik ist maximal Mittelprächtig eher schlechter (auch schon zum Release) - Widescreen wird nicht unterstützt (weil das so sein muss - so ein Quark)
        Technisch mag es nicht auf der Höhe der Zeit sein, aber dass es "mittelprächtig" aussieht, würde ich jetzt nicht sagen, da hier das Art Design eine ganze Menge rausholt.
        Einschränkungen gibt es, aber ob die willkürlich sind, will ich mal bezweifeln. Ich bin mir ziemlich sicher, die Entwickler haben sich was dabei gedacht.
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