Dune Awakening geht derzeit bei Steam durch die Decke, aber verstehen kann ich das nicht!
Fast 200.000 gleichzeitige Spieler in Dune Awakening sollten eigentlich für sich sprechen, mich macht der Grind im Survival-MMO aber wahnsinnig!
Potenzial ist da
Dabei finde ich den Einstieg vielversprechend: Die Story erzählt mir eine alternative Handlung im Vergleich zu Büchern und Filmen. Wäre die Geschichte nicht in ein äußerst umständliches Survival-MMO verpackt, hätte ich daran allerdings deutlich mehr Interesse und Spaß.
Spielerzahlen und Bewertungen geben Entwickler Funcom aber derzeit Recht. Es scheint so, als würden Dune Awakening und ich einfach nicht zusammenpassen, obwohl ich das Survival-Genre doch an sich echt gerne mag - und vom MMO-Aspekt bleibe ich anscheinend unfreiwillig eh verschont.
Quelle: Funcom
Was ich allerdings trotz allem sagen muss: Ein paar Kleinigkeiten gefallen mir wirklich gut. Das Minispiel, bei dem ich Rohstoffe abbaue etwa, oder auch mitanzusehen, wie Hilfsmittel in den Maschinen hergestellt werden.
Bis zum Sandwurm-Vorfall fand ich auch die meisten Survival-Mechaniken super. Einen Anzug herstellen, der auf Knopfdruck ein wenig meinen Durst stillt, oder wenn's mal zu heiß wird, ein schattiges Plätzchen zum Abkühlen suchen. Das hat schon was!
Außerdem kann ich das Blut meiner besiegten Gegner abzapfen und in meiner Basis in Wasser umwandeln. Das hört sich eventuell martialisch an, ist aber in der Welt von Arrakis überlebensnotwendig. Ich hätte mir daher eher ein reines Koop-Survival-Spiel mit einer spannenden Story gewünscht.
Kurze Höhepunkte
Ein paar von den Missionen sind nämlich auch ziemlich cool. Gerade die Abschnitte nach dem Inhalieren von Spice sind anders, abgedreht und machen daher einiges her. Aber auch das Infiltrieren mancher zerstörter Einrichtungen ist aufgrund des plötzlichen Setting-Wechsels spannend.
Wenn ich auf einmal in einer ehemaligen botanischen Teststation gegen infizierte Menschen kämpfen muss, dann holt mich das mehr ab als die hundertste Schießerei in der Wüste mit immer gleich aussehenden Banditen. Davon hätte ich gerne mehr und dafür weniger langweiligen Grind. Aber ich stehe mit meiner Meinung wohl relativ alleine da, das zeigen eben die momentanen Spielerzahlen.
Ich bin sehr gespannt, ob sich Dune Awakening ähnlich lange wie Conan Exiles halten kann oder die Spieler nach dem ersten Ansturm doch recht schnell die Lust verlieren. Es wird vermutlich auch auf das Ausarbeiten des Endgames ankommen, das werde ich aber nie sehen, weil die Quälerei tue ich mir sicher nicht an.
Quelle: Funcom
Insgesamt finde ich es dennoch schade, dass ich so gar nicht in das Spiel komme. Der Soundtrack ist fantastisch, die Begegnungen mit den Würmern sind atmosphärisch und manchmal erinnert mich der Titel an No Man's Sky. Das wiederum mag ich deutlich mehr, obwohl es hin und wieder auch umständlich ist.
Nach den ersten Tagen werde ich Dune Awakening erstmal links liegen lassen, weiter beobachten und wer weiß, vielleicht komme ich nach einigen Updates doch nochmal zurück. Spielwelt und Geschichte an sich reizen mich ja schon, aber ich möchte einfach mehr erleben und weniger gestresst werden!

Übrigens hatten die ursprünglichen Konsolenversionen von Cyberpunk hier auch nur eine 6/10 und nur die PC Version erhielt 10 von 10, also in der Hinsicht aus meiner Sicht alles richtig gemacht.
Wenn ich eine Gamingseite besuche, dann tatsächlich vor allem, um aktuelle Tests zu lesen oder um auf neue Spiele aufmerksam zu werden, die ich nicht auf dem Schirm hatte. Ich finde es aber auch in Ordnung, wenn ich auch anderen Nerdkram hier finde. Aber wie gesagt, wenn ich die Seite aufrufe, dann hauptsächlich wegen Tests, Previews u.ä. Und imo sollte da deswegen in dem Bereich nicht gespart werden. Was ich bei der Gamestar gut finde und wo man da ja auch die Leserschaft miteinbezieht, was ja auch zur Bindung beiträgt, ist, dass da die Leser mitentscheiden können, welche Spiele außer den Blockbustern, die sowieso getestet werden, auch einen Test bekommen. In dieser Hinsicht könnte man sich da was abgucken.
Ansonsten finde ich das Forum hier auch richtig gut und da, wo ich meine Meinung nicht äußern und nicht in Dialog treten also partizipieren kann, da schaue ich auch selten rein.
Faktisch sind wir nun eben da, daß die Spiele immer mehr werden und ich mir schon mal nicht mehr alles kaufen kann und das was man kauft immer teurer wird. Klar schau ich auch bei Steam die Wertung etc. bzw. auch immer "Lets Plays". Aber handfester sind dann die Tests (und vor allem wo noch n Print hintersteckt). Zudem wäre ich auf viele Titel gar nicht aufmerksam geworden, wenn man das nicht auf der "PC Games", "Gamestar" etc. darauf aufmerksam gemacht wird. Diese ganzen Youtube.- und Twitchpenner, von wenigen Ausnahmen abgesehen, die wissen was se tun, kannst in der Pfeife rauchen.
Und dann die Story und die Stadt. Nach dem Jackie Teil baut das Spiel ziemlich ab, es ist nicht schlecht und gibt weiterhin großartige Elemente/Geschichten aber das zuvor großartige Pacing legt eine Vollbremsung ein und man wacht mit einem Mal in einem klassischen GTA auf bei dem ein großer Teil des Spiels über schnöde Anrufmissionen abläuft. Es ist fast als wäre dieses erste Viertel des Spiels für Magazine gedacht um einen "wow"-Effekt zu kreieren. Und wenn man sich die Stadt dann genau anschaut, ist sie gar nicht so besonders. Da gibt es Geschäfte die dann reinen Müll verkaufen also wirklich nichts was irgendeinen Zweck hätte und das eigene Appartment hat zwar einen Hof aber der ist nur kosmetisch, will man da runter, stirbt man. Von der Vertikalität die man damals anpries ist wenig zu spüren und selbst die Bahn war nichts mit dem man fahren konnte und damals in Mafia konnte ich noch in Straßenbahnen steigen und das war dann auch keine Sequenz, ich konte da durchlaufen und bei Bedarf raus auf die Cops schießen, wobei dann Scheiben zu Bruch gingen.
Cyberpunk 2077 war sicherlich kein schlechtes Spiel aber es war weit durchschnittlicher als wie man es verkauft hatte und das in Verbindung mit dem Releasestatus hätte sich deutlich in den Wertungen negativ wiederspiegeln müssen. Das Ergebnis daraus, dass es dazu nicht gekommen ist, war dann für einige Leser wohl wie ein anfassen der heißen Herdplatte. Ein Vertrauensverlust.
Das ist hier kein Schnellschuss, der morgen wieder anders läuft. Da steckt schon ein größerer Plan dahinter. Du darfst also bald weitere Geschenke.
Das ist hier kein Schnellschuss, der morgen wieder anders läuft. Da steckt schon ein größerer Plan dahinter. Du darfst also bald weitere Geschenke auspacken.