Dragon Quest 1 & 2 HD-2D Remake im Test: Endlich gibt es die Klassiker in Europa

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Test Marian Waworka - Autor Annika Menzel - Redakteurin Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Dragon Quest 1 & 2 HD-2D Remake im Test: Endlich gibt es die Klassiker in Europa
Quelle: PC Games/SquareEnix

Kaum ein Spiel ist so relevant für die Gaming-Geschichte wie die ersten originalen Teile von Dragon Quest. Das Remake bietet nun die perfekte Chance, um sie endlich nachzuholen.

1986 erschien erstmals das Spiel Dragon Quest in Japan und, unter dem Namen Dragon Warrior, in den Vereinigten Staaten. Das sehr pixelige und klobige RPG-Adventure brauchte fast 40 Jahre, um jetzt mit seinem Remake auch erstmalig in Europa anzukommen.

Dabei spürten wir den massiven Einfluss des Klassikers auf die Gaming-Welt, der auch uns erreichte. Gerade mit dem Release von Palworld holten Kritiker von Nintendo den Titel wieder aus der Trickkiste.

Dragon Quest und Pokémon

Denn Dragon Quest ist nicht nur ein bekanntes Werk, es bildet die Vorlage schlechthin für so gut wie jedes Adventure und vor allem JRPG, das nach ihm erscheinen sollte. Viele Mechaniken, die bis heute Verwendung finden, hat Entwickler Chunsoft damals schon in Stein gemeißelt.

Wer rundenbasierte Rollenspielkämpfe kennt, der findet hier Attacken, Manöver und Ressourcenmanagement, die in späteren Genre-Kollegen omnipräsent erscheinen.

Heute sehen die Monster nicht mehr wirklich wie Pokémon aus. Der Vergleich besteht eher zwischen der ersten Generation und den Originalen. Quelle: PC Games Heute sehen die Monster nicht mehr wirklich wie Pokémon aus. Der Vergleich besteht eher zwischen der ersten Generation und den Originalen. Selbst die Statuseffekte wie Vergiftung und Paralyse, die Nintendo mit Pokémon in einer ihrer bekanntesten Reihen verbaute, hat Dragon Quest zuvor bereits eins zu eins etabliert.

Und selbst abseits des Gameplays bot Dragon Quest damals die optische Basis für die ersten Pokémon-Spiele. Die wertvollste Videospiel-IP der Welt lässt sich nämlich äußerst gut mit dem Vorreiter vergleichen.

Der größte Unterschied zwischen den frühen Pokémon-Editionen und Dragon Quest ist dabei die Möglichkeit, die ähnlich designten Monster in den Nintendo-Titeln zu fangen und für künftige Kämpfe zu verwenden.

Früher haben Entwickler oft Story-Sequenzen durch stilistisch passende Bilder ersetzt, um Ressourcen zu sparen. Heute ist es wahrscheinlich eher eine Anlehnung an die alten Tage. Quelle: PC Games Früher haben Entwickler oft Story-Sequenzen durch stilistisch passende Bilder ersetzt, um Ressourcen zu sparen. Heute ist es wahrscheinlich eher eine Anlehnung an die alten Tage.

Ein Spiel, zwei Publisher

Nintendo publishte Dragon Quest für den amerikanischen Markt und stand demnach im engen Kontakt mit den Entwicklern. Trotzdem wäre Pokémon ohne Dragon Quest nicht dasselbe geworden. Und Nintendo wäre ohne Pokémon nicht dasselbe geworden.

Jetzt kommt Dragon Quests damaliger Publisher für den japanischen Markt zum Zug. Damals noch Enix, seit 2003 mit Square verbunden und in Kooperation mit ARTDINK, veröffentlichten die Entwickler nach fast 40 Jahren am 30. Oktober 2025 das HD-2D Remake vom ersten und zweiten Teil.

Dabei solltet ihr wissen, dass es sich bei den Remakes nicht um zwei eigenständige Spiele handelt, sondern um eines mit zwei Story-Kampagnen. Im Hinblick auf Grafik, Sounddesign, Gameplay und alles andere unterscheiden sich die Spiele fast gar nicht. Auf der nächsten Seite gibt es mehr über die Geschichte und die Qualität der Dialoge zu lesen.

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  1. Seite 1 Das Erbe von Dragon Quest: Warum das Original so wichtig ist
  2. Seite 2 Lokalisation, Sprache & Geschichte
  3. Seite 3 Soundtrack, Ton & Grafik
  4. Seite 4 Änderungen im Gameplay & Quality of Life
  5. Seite 5 Kämpfe, Schwierigkeit & Grind
  6. Seite 6 Unterschiede zwischen den beiden Teilen & Fazit
    • Kommentare (3)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Weedotastisch Gelegenheitsspieler/in
        Naja, diese kindlichen Figuren und dazu die asiatischen Geschichtchen (welche sich zwischen Infantilität und Irrenanstalt aufreiben, typischer Asiakitsch halt), dazu halt noch immer die vereinfachte Spielstruktur, welche aus jeder Pore nach durchschnittlich und "konsolantisch" stank, die ganze Aufmachung mit den oft überdimensionierten Waffen, all das und mehr, waren mir schon immer ein Dorn im Auge.

        Klar, ist halt so, wenn aus dem DSA Bereich kommst und als Kind Sachen wie die Nordlandtriologie gezockt hast, da kannst mit so Pöbelzeug aus Hottentotten nicht mehr aufgeigen. Das ist dann eher für die seichteren Geister.

        Mittlerweile schließ ich da meine Spiellücke. Auf dem PC hol ich a Teile der Yakuza Serie nach. Auf der Switch 2 die Metal Gear Reihe (seit dem NES nicht mehr gezockt, bis auf Sons of Liberty) und jetzt eben auch so JRPGs. Das liegt denke ich aber auch an den Medien, welche man konsumiert. Ich schau auf Youtube viel den "RPG Heaven".

        Danke für den Test. Bei Dragon Quest hol ich mir alle drei Teile, das wird lustig.
      • Von Weedotastisch Gelegenheitsspieler/in
        Naja, diese kindlichen Figuren und dazu die asiatischen Geschichtchen (welche sich zwischen Infantilität und Irrenanstalt aufreiben, typischer Asiakitsch halt), dazu halt noch immer die vereinfachte Spielstruktur, welche aus jeder Pore nach durchschnittlich und "konsolantisch" stank, die ganze Aufmachung mit den oft überdimensionierten Waffen, all das und mehr, waren mir schon immer ein Dorn im Auge.

        Klar, ist halt so, wenn aus dem DSA Bereich kommst und als Kind Sachen wie die Nordlandtriologie gezockt hast, da kannst mit so Pöbelzeug aus Hottentotten nicht mehr aufgeigen. Das ist dann eher für die seichteren Geister.

        Mittlerweile schließ ich da meine Spiellücke. Auf dem PC hol ich a Teile der Yakuza Serie nach. Auf der Switch 2 die Metal Gear Reihe (seit dem NES nicht mehr gezockt, bis auf Sons of Liberty) und jetzt eben auch so JRPGs. Das liegt denke ich aber auch an den Medien, welche man konsumiert. Ich schau auf Youtube viel den "RPG Heaven".

        Danke für den Test. Bei Dragon Quest hol ich mir alle drei Teile, das wird lustig.
      • Von stl1988 Gelegenheitsspieler/in
        Was die Musik angeht, es gibt keinerlei neue Stücke. Man darf nicht vergessen, dass Koichi Sugiyama, der bis Teil 11 komponiert hat (möglicherweise auch noch teilweise für Teil 12, wann immer der kommt), bereits 2021 verstorben ist. Die Musik wurde aus der Symphonic Suite übernommen und so geschnitten, dass es einen nahtlosen Loop gibt.
      • Von Paisen Hobby-Spieler/in
        Kommt auf meine Wunschliste.
        Aber 60€? Ne, das ist mir zu viel für ein Remake. Aber ich kann warten.
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