Doom 3 (dt.)

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Jemand hat Kerzen angezündet. Wie romantisch ... Jemand hat Kerzen angezündet. Wie romantisch ... Sie sind bestimmt schon mal erschreckt worden. Mit einem lauten "Buh!" beispielsweise, dem ältesten Trick der Welt. Doom 3 (dt.) ist Meister darin: In 27 Levels, allesamt gefüllt mit Dämmerlicht, jagen einem urplötzlich auftauchende Monster mit großem Getöse Angst ein. Ihre Rolle ist die eines Marines, einer Art Nachtwächter der UAC-Forschungsstation auf dem Mars. Weil dort keine Sonne scheint, hängt künstliches Licht in den futuristischen Gängen. Die Atmosphäre ist bedrückend. Die ersten 20 Minuten vergehen, als würden Sie Half-Life (dt.) spielen: Auf Knopfdruck verwickeln Sie Wissenschaftler, Arbeiter und Wachen in kurze Gespräche. Wenig später öffnet sich ein Tor zur Hölle, Kreaturen kommen hervor und verwandeln sämtliche Insassen fachmännisch in Zombies. Der Nachtwärter wird zum einsamen Kammerjäger: Die Non-Stop-Action beginnt, vereinzelt unterbrochen von simplen Schalterrätseln sowie Text- und Sprachbotschaften dahingeschiedener Mars-Arbeiter.

Geschmeidige KI

Doom 3 (dt.) Schleichelemente, bedienbare Geschütztürme, Fahrzeuge, Außenlevels - solche Dinge werden Sie in Doom 3 (dt.) nicht finden. Hier wird ganz klassisch geschossen: Die Knarren ragen vorne ins Bild und spucken pausenlos Kugeln auf einen kaum versiegenden Strom an Monstern. Die meisten Dämonen teleportieren sich mit einem Donnerschlag in den Raum, kreischen einmal herzhaft und gehen dann in den Angriff über. Die Trites-Spinnen hingegen kommen aus winzigen Ritzen gekrabbelt ... in Massen. Zombies lauern in dunklen
Ecken und taumeln dann mit ausgestreckten Händen und hohlem Stöhnen nach vorn. Etwas schlauer verhalten sich die untoten Marines. Die verschanzen sich hinter Fässern und Kisten und versuchen, Ihren Schüssen mittels Bodenrollen auszuweichen. Insgesamt ist die Gegner-KI zwar nicht so komplex wie in Far Cry (dt.), dafür gibt’s im Gegensatz zum Tropen-Shooter aber auch null Aussetzer: Kein Dämon wird sich beim Durchschreiten einer Tür den Kopf am Rahmen anschlagen und bewusstlos zu Boden gehen.

Wegweisende Optik

Doom 3 (dt.) Doom 3 (dt.) zu spielen, das hat etwas von einem Blick in die Kristallkugel: Die Grafik mit ihrem allgegenwärtigen Bump Mapping zeigt, wie Ego-Shooter zukünftig aussehen werden. An die Stelle flacher Texturen treten Oberflächen mit Tiefenwirkung, in denen sich das Licht spiegelt. Überhaupt hat Doom 3 (dt.) das Spiel mit Licht und Schatten perfekt drauf: Wirft ein Imp Feuerbälle, schimmert der Raum rot, während an Boden, Wand und Decke hübsche Silhouetten entstehen. Obwohl sich die Monster aus erstaunlich wenigen Polygonen zusammensetzen, wirkt deren Erscheinungsbild plastischer als in anderen Ego-Shootern - Bump Mapping heißt das Zauberwort. Potenzial verschenkt wurde bei der Physik-Engine: Fässer rollen realistisch über den Boden, mehr nicht. Herumstehende Getränke-Automaten zerfallen bei Beschuss nicht in ihre Einzelteile, Tische lassen sich keinen Millimeter verrücken und selbst Dosen, die eine Schrotladung abbekommen, bleiben lediglich verbeult an Ort und Stelle zurück. Ähnlich verhält es sich bei den Monstern: Diese werden von der Explosion einer Granate zwar weggeschleudert, gehen aber harmlos ein, indem sie sich schlicht auflösen. Von den übertriebenen, id-Software-typischen Gewaltexzessen ist in Doom 3 (dt.) wenig übrig geblieben - was aber nicht bedeutet, dass kein einziges Pixel Blut spritzt. Ganz im Gegenteil. Immerhin spielen Sie hier einen Horror-Shooter, in dem Sie mit der Kettensäge auf Zombies losstürzen.

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    • Kommentare (6)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von blacktrigger NPC
        Doom 3 war sehr athmosphärisch. Ich erschrecke mich immer wieder aufs neue, auch beim 5.Durchspielen und da es ja viele MODs gibt finde ich es immernoch sehr spannend.
      • Von blacktrigger NPC
        Doom 3 war sehr athmosphärisch. Ich erschrecke mich immer wieder aufs neue, auch beim 5.Durchspielen und da es ja viele MODs gibt finde ich es immernoch sehr spannend.
      • Von eXitus64 Mitglied
        Zitat von Zubunapy am 07.05.2008 23:41
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]doom3 war der langweiligste horrorshooter ....

        nach ca. 2 std. hat man alles gesehen gehabt.
        dumme gegner, lineares/ langweiliges leveldesign +story, usw. waren nur weniger der kritikpunkte die mich extremst gestört haben.

        der beste beweis für ein grafikblender^^
      • Von Zubunapy Spiele-Kenner/in
        Zitat von willi17 am 07.05.2008 23:32
        Hey cool, gfrei mich schon. Doom 3 wahr echt Hammer schau ma ob der 4e auch so wird. Aber da is ja nu lange hin. :-(
        Dumm3 drei war ein stupider Shooter ohne Schnickschnack. Keine Schnörkel, keine beknackten Extras, keine Rätzel. Nur ein ehrlicher Shooter mit der besten Horroratmo, die ich je erlebt habe. Ich spiele es immer wieder gerne mal durch.

        Und zur Story: Filmreif, klar. B-Movie-reif :-D Aber das reicht dicke aus, um einen an der Stange zu halten
      • Von willi17 Spiele-Novize/Novizin
        Hey cool, gfrei mich schon. Doom 3 wahr echt Hammer schau ma ob der 4e auch so wird. Aber da is ja nu lange hin. :-(
      • Von Bonkic Mitglied
        Zitat von Nefret15 am 30.09.2004 23:02
        Ich finde doom 3 auf zeit langweilig und viel zu dunkel aber es hat eine filmreiche story sie häten es besser machen können aber im vollen und ganzen finde ich doo voll ok
        filmreife story ?
        verrückte wissenschaftler öffnen tor zur hölle und die brut aus derselben überrent dann marsbasis. einzelkämpfer machts, dass alles wieder gut wird.
        na ja - es gibt sicher auch jede menge filme mit ähnlich einfallsreicher story, aber die sind dann auch meistens qualitativ dementsprechend.

        ps:
        übrigens keine ahnung, warum es jetzt schon wieder einen system-thread dazu gibt ?
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