Doom 3 (dt.)
Multiplayer als Dreingabe
Leider merkt man dem Mehrspieler-Modus an, dass er nicht mit Herzblut entstanden ist, sondern schlicht ans Hauptspiel angeschraubt wurde. Nur vier Spiel-Modi lassen kaum Abwechslung aufkommen: Deathmatch und Team-Deathmatch bedürfen keiner Erklärung, in Tourney duellieren sich zwei Spieler und in Last Man gewinnt, wer als Letzter übrig bleibt. Capture the Flag fehlt, was wohl auf die von id-Software festgelegte Begrenzung auf vier Spieler zurückzuführen ist. Wegen der anspruchsvollen Modelle und aufwendiger Licht- und-Schatten-Effekte wäre der Spielablauf bei mehr als vier Teilnehmern so ruckelig, dass auch Altersheiminsassen problemlos einen Rocket-Jump hinbekämen. Wie Sie das Spielerlimit aufheben, erfahren Sie im Extrakasten oben. Auch die Mehrspieler-Levels lassen sich an einer Hand abzählen: Doom 3 (dt.) erscheint mit fünf Karten, darunter der Klassiker "The Edge" aus einem älteren, indizierten id-Software-Titel.
Duelle im Dunkeln
Quelle: PC Games Hardware
Obwohl es im Multiplayer-Modus nicht ums Gruseln geht, sind die Levels düster ausgefallen. Die Taschenlampe brauchen Sie aber nur dann, wenn ein Mitspieler das Licht über ein Computer-Terminal ausknipst. Die fünf mitgelieferten Levels sind kompakt ausgefallen; lange Laufwege oder minutenlanges Suchen nach Gegnern entfallen. Häufig sind Waffen an Orten versteckt, deren Zugänglichkeit Geschick voraussetzt. Die Mini-Gun liegt beispielsweise auf einem Regal, das Sie nur mit einem gut getimten Sprung erreichen. Das Berserker-Extra ist besonders begehrt - und besonders gut versteckt: Auf der Karte Tomiko Reactor liegt das Objekt der Begierde am Grund eines Schachts. Der Spieler balanciert über mehrere Ebenen und unter Zeitdruck nach unten, bevor der Laserstrahl des Reaktors losschießt und ein Spielerleben kostet. Der Einsatz lohnt sich: Als Berserker laufen Sie schneller und richten mit Schusswaffen doppelten Schaden an. Faustschläge und Kopfnüsse mit der Taschenlampe sind sogar dreißigmal wirksamer. Insgesamt steht der Multiplayer-Modus im Schatten von Mehrspieler-Spezialisten wie Unreal Tournament 2004 (dt.). Die Konkurrenz bietet weitaus mehr Karten, Spiel-Modi und auch Abwechslung. Eine simple Disziplin meistert Doom 3 (dt.) jedoch mit Bravour: Duelle in kleiner Runde funktionieren dank bis ins Detail abgestimmter Spielbarkeit tadellos.

nach ca. 2 std. hat man alles gesehen gehabt.
dumme gegner, lineares/ langweiliges leveldesign +story, usw. waren nur weniger der kritikpunkte die mich extremst gestört haben.
der beste beweis für ein grafikblender^^
Und zur Story: Filmreif, klar. B-Movie-reif :-D Aber das reicht dicke aus, um einen an der Stange zu halten
verrückte wissenschaftler öffnen tor zur hölle und die brut aus derselben überrent dann marsbasis. einzelkämpfer machts, dass alles wieder gut wird.
na ja - es gibt sicher auch jede menge filme mit ähnlich einfallsreicher story, aber die sind dann auch meistens qualitativ dementsprechend.
ps:
übrigens keine ahnung, warum es jetzt schon wieder einen system-thread dazu gibt ?