Divinity 2-Test: Drachenturm und Drachensequenzen
Divinity 2: Ego Draconis - ein Rollenspiel-Überflieger oder fauler Zauber? Larian Studios liefert einen guten Titel ab; allerdings mit Mängeln. Wir klären, wo das Rollenspiel punktet und wo es der Konkurrenz unterlegen ist.
Den Drachenturm erobern Sie nach etwa einem Drittel der Spielzeit. Ab diesem Zeitpunkt ist er ein wichtiger Anlaufpunkt Ihres Helden. Dort warten vier Plattformen, auf denen Sie sich beim Nekromanten ein Haustier bauen, beim Alchemisten Tränke brauen, beim Schmied Ihre Ausrüstung verbessern oder die Maximalstufe Ihrer Fähigkeiten beim Trainer erhöhen lassen. Gerade Letztgenanntes nimmt einen wichtigen Stellenwert ein, je erfahrener Ihr Charakter wird. Zudem stehen in der Haupthalle Ihres Eigenheims Arbeiter herum, die auf Wunsch Zutaten für Tränke und anderes besorgen, sodass Sie gezielt Ihre Ausrüstung erweitern können. Überschüssiges Equipment laden Sie in einer erfreulich großen Kiste ab (sogar von überall in der Spielwelt über eine Auswahl im Inventar).
Den Turm erreichen Sie ganz einfach per Tastendruck, der ein Menü öffnet, in dem Sie die verschiedenen Plattformen beziehungsweise die Haupthalle auswählen. Diese Möglichkeit steht Ihnen jederzeit offen, ob im Kampf oder als Drache in der Luft. Damit das Balancing nicht darunter leidet, regenerieren Sie im Turm jedoch keine Lebensenergie oder Ähnliches. Er dient nur dazu, kurzfristige Änderungen an Ihrer Kreatur oder Ausrüstung vorzunehmen.
Die Passagen, in denen Sie als Feuer speiende Echse unterwegs sind, waren in den vorangegangenen Vorschauen der größte Kritikpunkt. Sie wirkten zu langatmig und zu wenig dramatisch. Nachdem wir Divinity 2 durchgespielt haben, können wir sagen, dass sich dieser Eindruck teilweise bestätigt hat. Die meisten Kämpfe in der Luft laufen nach wie vor öde ab, denn Sie müssen nicht mehr tun als im Kreis zu fliegen und ab und zu auf Ihre Gegner zu schießen, um unbeschadet davonzukommen.
Quelle: PC Games
Die Aufmachung der Drachenpassagen gefällt, auch wenn es dabei etwas an Dramatik und Tempo fehlt.
Lediglich gegen Ende protzen die Larian Studios mit effektüberladenen und hektischen Dogfights, wie wir sie uns die gesamte Spielzeit über gewünscht hätten. Ebenso störend: Sobald Sie sich als Drache in die Luft begeben, verschwinden Bodenobjekte, also auch Gegner. So können Sie das Feuer spuckende Biest nie wirklich ausspielen. Zudem leidet die grafische Qualität in den Flugszenen (siehe Kasten "Grafik"). Löblich ist dagegen die tadellos umgesetzte Steuerung.
Mit der Maus bewegen Sie die Echse um ihre eigene Achse und drehen sich so in Windeseile, per W, A, S und D regulieren Sie Geschwindigkeit und Seitwärtsbewegung. Ebenso gut gelungen: Die Drachengestalt dürfen Sie - wie auch den menschlichen Helden - weiterentwickeln und ausrüsten. Ob Klauenschutz oder Helm, alles bringt Boni auf Werte wie Mana oder Lebensenergie. Im Talentbaum entscheiden Sie zudem, welche Fähigkeiten Sie Ihrem Drachen spendieren möchten.
In diesem Artikel
- Seite 1 Bildergalerie
- Seite 2 Divinity 2-Test: Quests, Story und Bugs
- Seite 3 Divinity 2-Test: Bedienung, Eigene Kreaturen und Kampfsystem
- Seite 4 Divinity 2-Test: Grafik und Soundkulisse
- Seite 5 Divinity 2-Test: Drachenturm und Drachensequenzen
- Seite 6 Divinity 2-Test: Meinung, Pro- und Contra und Wertung
- Seite 7 Bildergalerie
Bildergalerie zu Divinity 2: Ego Draconis im Test
Bildergalerie
- Seite 1 Einleitung, Inhaltsverzeichnis und Bildergalerie
- Seite 2 Divinity 2-Test: Quests, Story und Bugs
- Seite 3 Divinity 2-Test: Bedienung, Eigene Kreaturen und Kampfsystem
- Seite 4 Divinity 2-Test: Grafik und Soundkulisse
- Seite 5 Divinity 2-Test: Drachenturm und Drachensequenzen
- Seite 6 Divinity 2-Test: Meinung, Pro- und Contra und Wertung

PS: Díe Soundtracks des Spiels sind mal echt phänomenal! Mitunter die Besten welche ich jemals in einem Spiel gehört habe.
ich kann trummental nicht verlassen obwoll ich aller aufgabe gemacht haben der nächte level startet nicht kann mir ein helfen ?
Und vor allem ist das Balancing so unausgereift, dass man ohne cheat kaum genug Punkte zusammenbringt(zu wenig leichtere Gegner am Anfang),um Stufen zu gewinnen.Schön, vielleicht etwas zu grotesk,ist die Grafik, sie erinnert manchmal an Mangas.
Ich gehe zurück zum oft geschmähten aber jetzt durch patches praktisch bugfreien "Gothic 3"