Divinity 2-Test: Grafik und Soundkulisse
Divinity 2: Ego Draconis - ein Rollenspiel-Überflieger oder fauler Zauber? Larian Studios liefert einen guten Titel ab; allerdings mit Mängeln. Wir klären, wo das Rollenspiel punktet und wo es der Konkurrenz unterlegen ist.
Divinity 2 greift auf die Gamebryo- Engine zurück, die auch anderen Rollenspielen wie Fallout 3 (dt.) oder Oblivion schon als Grundgerüst diente. Die Larian Studios schaffen es aber nicht, eine gleichbleibende Qualität aufrechtzuerhalten. Während die Landschaften zu Beginn recht hübsch aussehen, bietet das Spiel Ihnen später verwaschene Texturen oder eine geringe Weitsicht - die gerade in den Flugpassagen negativ auffällt. Ebenso auffällig: Bei allen sich bewegenden Objekten scheinen Animationsstufen zu fehlen. Deshalb ruckeln Bäche, Wasserfälle oder Mühlsteine vor sich hin, statt geschmeidig zu fließen. Das raubt der größtenteils passabel umgesetzten Welt einiges an Glaubwürdigkeit.
In Sachen Vertonung lässt sich Divinity 2 nicht lumpen und wartet mit guten Sprechern auf. Jede Dialogzeile wurde vertont, sodass Sie sich nicht stundenlang durch Textwüsten kämpfen müssen, sondern alles wunderbar gesprochen präsentiert bekommen. Zwar passt hier und da mal eine Stimme nicht hundertprozentig zu ihrem Charakter, aber der Atmosphäre schadet das nicht. Die Musik dagegen kommt nicht ohne Kritik davon.
Generell sind die Stücke passend zu den Situationen und Landstrichen komponiert, sodass im Kampf entsprechend bedrohliche Töne aus den Boxen schallen, während es im sonnendurchfluteten Wald gemächlicher zugeht. Jedoch fällt schnell auf, dass die Musikstücke auf die jeweiligen Areale festgelegt sind. Das alleine wäre an sich nicht schlecht, allerdings hören Sie so - wenn Sie sich lange in einem Gebiet aufhalten - immer und immer wieder dasselbe Lied, was auf Dauer Nerven kostet. Alles in allem überzeugt die Soundkulisse von Divinity 2 aber, auch wenn vor allem die Synchronisation das Ruder herumreißt.
In diesem Artikel
- Seite 1 Bildergalerie
- Seite 2 Divinity 2-Test: Quests, Story und Bugs
- Seite 3 Divinity 2-Test: Bedienung, Eigene Kreaturen und Kampfsystem
- Seite 4 Divinity 2-Test: Grafik und Soundkulisse
- Seite 5 Divinity 2-Test: Drachenturm und Drachensequenzen
- Seite 6 Divinity 2-Test: Meinung, Pro- und Contra und Wertung
- Seite 7 Bildergalerie
Bildergalerie zu Divinity 2: Ego Draconis im Test
Bildergalerie
- Seite 1 Einleitung, Inhaltsverzeichnis und Bildergalerie
- Seite 2 Divinity 2-Test: Quests, Story und Bugs
- Seite 3 Divinity 2-Test: Bedienung, Eigene Kreaturen und Kampfsystem
- Seite 4 Divinity 2-Test: Grafik und Soundkulisse
- Seite 5 Divinity 2-Test: Drachenturm und Drachensequenzen
- Seite 6 Divinity 2-Test: Meinung, Pro- und Contra und Wertung

PS: Díe Soundtracks des Spiels sind mal echt phänomenal! Mitunter die Besten welche ich jemals in einem Spiel gehört habe.
ich kann trummental nicht verlassen obwoll ich aller aufgabe gemacht haben der nächte level startet nicht kann mir ein helfen ?
Und vor allem ist das Balancing so unausgereift, dass man ohne cheat kaum genug Punkte zusammenbringt(zu wenig leichtere Gegner am Anfang),um Stufen zu gewinnen.Schön, vielleicht etwas zu grotesk,ist die Grafik, sie erinnert manchmal an Mangas.
Ich gehe zurück zum oft geschmähten aber jetzt durch patches praktisch bugfreien "Gothic 3"