Divinity 2-Test: Quests, Story und Bugs

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Divinity 2: Ego Draconis - ein Rollenspiel-Überflieger oder fauler Zauber? Larian Studios liefert einen guten Titel ab; allerdings mit Mängeln. Wir klären, wo das Rollenspiel punktet und wo es der Konkurrenz unterlegen ist.

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Ein großes Lob haben sich die Larian Studios für die abwechslungsreichen Aufgaben in Divinity 2 verdient. Natürlich gibt es hier und da auch die traditionellen Kurier- und Kammerjägerjobs, doch die machen nur einen Bruchteil aus. Ob Sie Mörder in einem Dorf überführen, sich in Räuberbanden einschleichen oder das Gesetz in die eigene Hand nehmen, Divinity 2 langweilt Sie dahingehend nicht. Hinzu kommt, dass Sie die meisten Aufträge auf verschiedene Weise - etwa auf dem guten oder dem bösen Weg - lösen dürfen beziehungsweise sich oft auch unerwartete Wendungen und Verzweigungen ergeben. Jedoch wissen Sie, gerade wenn sich Ihr Questlog mehr und mehr füllt, oftmals nicht genau, was Sie machen oder wo Sie hinsollen (siehe "Bedienung und Interface") - einer der wenigen Negativpunkte in diesem Zusammenhang.

Solche Sprungeinlagen verlangen einiges an Geduld, denn man fällt ständig in die Tiefe. Quelle: PC Games Solche Sprungeinlagen verlangen einiges an Geduld, denn man fällt ständig in die Tiefe. Direkt zu Beginn des Abenteuers bekommt Ihr Held die Fähigkeit, die Gedanken seiner Mitmenschen zu lesen - eine Option, die Sie eigentlich in jedem Dialog nutzen sollten. Zwar kostet der Gebrauch Erfahrungspunkte, jedoch erlangen Sie so oftmals nützliche Informationen zu Quests, erfahren Geheimnisse oder bekommen Fähigkeitenpunkte, die Sie in den Ausbau Ihres Charakters investieren. Neben den NPCs mit ihren Aufträgen bietet die Spielwelt Rivellon auch etliche Dungeons, die Sie erkunden dürfen. In diesen warten nicht immer Quest-relevante Dinge, manchmal finden Sie dort auch nur wertvolles Equipment.

Um dieses zu erreichen, stellt Divinity 2 Sie gerne vor Rätsel, die durchwachsen daherkommen. Manches ist nämlich einfach nur unfair oder nervig, sodass man an solchen Stellen die Speichern- und Laden- Funktion deutlich häufiger nutzt als sonst. Gleiches gilt für die Jump&Run-Passagen: Die Kamera ist viel zu sensibel, sodass ständig die Übersicht fehlt und man möglicherweise kurz vor dem Ziel in die Tiefen stürzt. Die gelungenen Quests machen diese Kleinigkeiten aber locker wieder wett.

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Die Geschichte lässt sich kurz zusammenfassen: Ein angehender Drachentöter erlangt durch einen Zufall die Fähigkeit, sich in eine der Feuer speienden Echsen zu verwandeln. Fortan ist er nicht mehr der Jäger, sondern der Gejagte. Zudem bekommt er den Auftrag, Oberbösewicht Damian aufzuhalten, der die Spielwelt Rivellon ins Verderben stürzen möchte. Das Grundkonzept der Story wartet nicht mit Innovationen auf. Das wäre an sich auch nicht nötig, wenn sie zumindest spannend präsentiert werden würde.

Jedoch kommt die Geschichte nie wirklich in Fahrt und Sie wissen aufgrund der vielen Nebengeräusche in Form von Aufgaben und Charakteren selten, was Sie gerade zu den aktuellen Entwicklungen beitragen sollen. Dass schließlich der Abspann völlig unvermittelt über den Bildschirm flimmert und die Auflösung von Divinity 2 jeden Spieler mit Sicherheit frustriert vor dem PC zurücklässt, bleibt als bitterer Nachgeschmack lange in Erinnerung, versprochen.

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Rollenspiele sind aufgrund ihrer Komplexität und Größe besonders anfällig für Fehler - Gothic 3 gilt hierfür nach wie vor als Extrembeispiel. Divinity 2 jedoch wies während unserer Testzeit erfreulich wenig Bugs auf. Hier und da haben Gegner Probleme mit der Wegfindung, bleiben in der Welt hängen (siehe unten) oder verschwinden auch mal in den Tiefen einer Schlucht oder Ähnlichem. Daneben stürzte unsere Version ein- oder zweimal ab, wir landeten auf dem Windows Desktop.

Bei einer Spielzeit von mehr als 20 Stunden ist dies aber nicht als gravierend einzustufen. Als gröbster Schnitzer fiel uns einmal auf, dass die Speicherfunktion nicht mehr funktionierte. Deshalb mussten wir auf einen zwei Stunden alten Spielstand zurückgreifen und die bis dahin erledigten Aufgaben erneut lösen. Insgesamt haben es die Larian Studios aber dennoch geschafft, ein ausgereiftes Rollenspiel abzuliefern.

Bildergalerie zu Divinity 2: Ego Draconis im Test

Bildergalerie

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  1. Seite 1 Einleitung, Inhaltsverzeichnis und Bildergalerie
  2. Seite 2 Divinity 2-Test: Quests, Story und Bugs
  3. Seite 3 Divinity 2-Test: Bedienung, Eigene Kreaturen und Kampfsystem
  4. Seite 4 Divinity 2-Test: Grafik und Soundkulisse
  5. Seite 5 Divinity 2-Test: Drachenturm und Drachensequenzen
  6. Seite 6 Divinity 2-Test: Meinung, Pro- und Contra und Wertung
    • Kommentare (56)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von jaguarxyz321 NPC
        Habs grad mal angespielt, ist nur geeignet für Profis. Ganz schwaches Spiel, kein Rollenspiel sondern ActionAdventure! Rätsel sind kaum zu knacken!
      • Von jaguarxyz321 NPC
        Habs grad mal angespielt, ist nur geeignet für Profis. Ganz schwaches Spiel, kein Rollenspiel sondern ActionAdventure! Rätsel sind kaum zu knacken!
      • Von McManiac Mitglied
        Zitat von McManiac
        Echt ein tolles Spiel - meines Erachtens viel zu wenig von der Presse und den Spielern beachtet. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil!

        PS: Díe Soundtracks des Spiels sind mal echt phänomenal! Mitunter die Besten welche ich jemals in einem Spiel gehört habe.
      • Von McManiac Mitglied
        Echt ein tolles Spiel - meines Erachtens viel zu wenig von der Presse und den Spielern beachtet. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil!
      • Von ares1953 NPC
        AW: Spieletest - Divinity 2-Test: Kein lahmer Drachenritt. Aber auch kein Höhenflug!

        ich kann trummental nicht verlassen obwoll ich aller aufgabe gemacht haben der nächte level startet nicht kann mir ein helfen ?
      • Von Oldwitch NPC
        Zitat
        Das Spiel wurde nach dem verpatzten "Beyond Divinity" von mir ziemlich sehnsüchtig erwartet.Ich bin aber enttäuscht: Fehlende Rollenspiel-Attribute,wie Tag-Nacht-Rhythmus,keine hörbare Stimme des Helden.Dazu eine schlechte Karte, bei der man zwischen echten Barrieren und reinen Höhenlinien nicht unterscheidet und es auch kaum Markierungen gibt
        Und vor allem ist das Balancing so unausgereift, dass man ohne cheat kaum genug Punkte zusammenbringt(zu wenig leichtere Gegner am Anfang),um Stufen zu gewinnen.Schön, vielleicht etwas zu grotesk,ist die Grafik, sie erinnert manchmal an Mangas.
        Ich gehe zurück zum oft geschmähten aber jetzt durch patches praktisch bugfreien "Gothic 3"
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