Die Sims Mittelalter im Test - Das könnte Fans missfallen
PC Games testet Die Sims Mittelalter für den PC. Electronic Arts' neues Spiel im Sims-Universum bietet ein motivierendes Questsystem und viel Handlungsfreiheit. Neben weiteren Stärken fanden wir allerdings auch ein paar Schwächen.
Das könnte eingefleischten Fans missfallen
Quelle: PC Games
PC Games testet Die Sims Mittelalter. Was könnte eingefleischten Fans missfallen?
Weniger Grundbedürfnisse
Wie für Die Sims typisch, spielen Sie in Tagesabläufen. Dabei war es bei den Vorgängern stets wichtig, die verschiedensten Grundbedürfnisse zu befriedigen, dazu einer Karriere nachzugehen und obendrein das traute Heim zu pflegen, den Müll zu entsorgen, zu putzen, sich im Kochen zu verbessern und vieles mehr. Wenn Sie dieses Mikromanagement in der Mittelalter-Variante der Sims erwarten, müssen wir Sie enttäuschen. Denn bei diesen Features wurde kräftig zusammengestrichen. An echten Bedürfnissen gilt es nur noch Hunger und Energie zu befriedigen, also Essen und Schlafen. Bei Fertigkeiten wie etwa Kochen gibt es keine Weiterentwicklung mehr. Jeder Sim kann alles brutzeln, er benötigt nur die passenden Zutaten, schmeißt alles in den Kessel oder brät es am Spieß, mit einhundertprozentiger Erfolgsgarantie. Auch gibt es nichts mehr zu reparieren oder in Schuss zu halten, mal abgesehen von Schwertern, die sich schärfen lassen. Weder fällt Müll an, noch bedarf es Dingen wie der täglichen Körperpflege - okay, im Mittelalter fiel die tägliche Morgentoilette sicher kürzer aus als heute. Dennoch vermisst man als eingefleischter Sims-Fan solche gewohnten Details.
Verschönern und gestalten ja, Häusle nach eigenen Vorstellungen bauen, nein!
Im Gestaltungsmodus von Die Sims Mittelalter stehen Ihnen gewohnt haufenweise Möbel und Accessoires zur Verfügung, um das Innere von Gebäuden zu gestalten. Allerdings entstehen Gebäude nur noch per Knopfdruck. Ein Haus selber zu entwerfen und Stück für Stück aufzubauen, geht bei Die Sims Mittelalter nicht. Auch bleiben Sie während des gesamten Spiels in Ihrer alleinigen Grafschaft. Mehrere Nachbarschaften, wie man es noch aus den Vorgängerspielen her kennt, stehen nicht zur Verfügung.
In diesem Artikel
- Seite 1 Die Sims Mittelalter im Test - Erfrischendes Szenario mit Schwächen
- Seite 2 Die Sims Mittelalter im Test - Die positiven Aspekte
- Seite 3 Die Sims Mittelalter im Test - Das könnte Fans missfallen
- Seite 4 Die Sims Mittelalter im Test - Die negativen Aspekte, Fazit und Wertung
- Seite 5 Bildergalerie

Wobei meiner Meinung nach das Innovativste Spiel seit langem SPORE war, so eine geile idee :D
denke, dass das eher ein Publisher-Problem ist, der den Entwicklern nicht genug Zeit und Raum für "vollendete Kreativität" lässt :(
Wobei meiner Meinung nach das Innovativste Spiel seit langem SPORE war, so eine geile idee :D
die Idee war ganz gut, aber die Umsetzung viel zu halbherzig. was habe ich von spannenden Quests, wenn der Held einfach für nen halben Tag im Wald verschwindet und ich nicht mal was beeinflussen kann?!
von Rollenspiel hat das leider nur was an der Oberfläche, das fällt aber erst auf, wenn man ein paar Stunden gespielt hat. daher nicht wirklich intensiv getestet?!
man fühlt sich nicht wirklich als König, wenn man ständig seinen Dienern hinterherlaufen und sie suchen muss, oder sich doch selbst ums Essen kümmern muss. Da fehlt mir eine aus RTS bekannte Schaltfläche "untätigen Diener suchen" :P
Oder so eine Glocke, um den faulen Diener herbeizubimmeln, das wäre ja auch was ;-)
Grüße
Stefan