Der Kühne Knappe im Test: Ein Zelda-like voller Überraschungen!

1
Test Christopher Holler - Autor Stefan Wilhelm - Redakteur Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Der Kühne Knappe im Test: Ein Zelda-like voller Überraschungen!
Quelle: Devolver Digital

Der kühne Knappe ist ein unglaublich kreatives Action-Adventure, das ständig die vierte Wand sprengt. Und wir hätten es so gerne besser bewertet!

Leider kein Ritterschlag

Obwohl uns das Spiel wirklich gut gefallen hat, sind wir beim Test der PC-Fassung auf einige technische Probleme gestoßen, und die sind dann auch der größte Knackpunkt am kühnen Knappen. So sorgte das Blättern der Seiten und Neigen des Buchs oft für Bugs, die zu einem Softlock führten, also einen Zustand, in dem unsere Figur feststeckte und sich nicht mehr kontrollieren ließ. Das kam überdurchschnittlich oft vor, sodass wir mehrfach vom letzten Speicherpunkt neustarten mussten.

Als uns in Kapitel neun aber ein richtiger Gamebreaking Bug erwischte, mussten wir das Spiel komplett von vorne anfangen. Als wir ein Rätsel schon gelöst hatten, bevor es durch eine Cutscene eingeführt wurde, kam das Spiel durcheinander und speicherte, während es uns außerhalb des spielbaren Bereiches teleportierte. Nichts bringt uns an der Stelle vorbei, und einen alten Spielstand zu laden oder das Kapitel neuzustarten ist auch nicht möglich.

Der Strand ist geformt wie ein Tintenfisch. Quelle: Devolver Digital Dass die technische Seite so unausgereift ist, liegt wahrscheinlich an unserer Review-Fassung und sollte beim fertigen Release hoffentlich kein Problem mehr sein. Wir haben den Bug bereits an die zuständige Stelle gemeldet und hoffen, dass die Entwickler ihn rechtzeitig beheben können.

Weitere Kritikpunkte haben wir kaum: Auf manche Lösungen der Rätsel kommen wir nur schwer, doch dafür gibt es immer einen passenden NPC für Tipps. Die Gegnervielfalt ist etwas lahm und das Kampfsystem etwas zu simpel gehalten.

Wertung zu Der Kühne Knappe (PC)

Wertung:

7.0 /10
Fazit

Der kühne Knappe ist ein kurzes, charmantes Zelda-like mit einer Menge kreativer Wendungen und Ideen. Wären wir nicht mehrmals aufgrund technischer Macken steckengeblieben - an einer Stelle endgültig - dann würden wir es euch uneingeschränkt empfehlen.

Insgesamt fällt unser Urteil zu The Plucky Squire schlechter aus, als wir es gerne bewertet hätten. Ohne die technischen Patzer wäre mindestens noch ein Punkt mehr drin gewesen. Denn die Welt mit ihren kreativen Rätseln, abwechslungsreichen Minispielen sowie interessanten Charakteren hat uns eigentlich überzeugt. Transparenzhinweis: Für diesen Test wurde eine PC-Fassung des Spiels vom Entwickler bereitgestellt.

1
    • Kommentare (1)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von ChaosCreator Mitglied
        Also ich konnte das Spiel nicht allzu lange spielen.
        Es bedient sich wie aus einem aus einem Baukasten an dutzenden anderen Spielen (nur aus meiner Sicht nicht wirklich gut) und hat leider kaum eigene Ideen zu bieten…finde ich.
        Irgendwie hat man alles schon mal in anderen Spielen gesehen, aber halt besser. ;)
      • Von ChaosCreator Mitglied
        Also ich konnte das Spiel nicht allzu lange spielen.
        Es bedient sich wie aus einem aus einem Baukasten an dutzenden anderen Spielen (nur aus meiner Sicht nicht wirklich gut) und hat leider kaum eigene Ideen zu bieten…finde ich.
        Irgendwie hat man alles schon mal in anderen Spielen gesehen, aber halt besser. ;)
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 07/2026 PCGH Magazin 07/2026 play5 07/2026 N-Zone 07/2026 Linux Magazin 07/2026 LinuxUser 07/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games PC Games Hardware Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk