Dead Space 2 im Test: Die positiven Aspekte #2
Dead Space 2 beweist im Test von PC Games, dass ein Nachfolger besser sein kann, als der Erstling. Die konsequente Weiterentwicklung der Stärken, eine grandiose Atmosphäre sowie makaberes Design bringen dem Horror-Spiel eine Top-Wertung ein.
Quelle: EA
Das Harpunengewehr ist eine der drei neuen Waffen. Es entlädt im Sekundärfeuer sehr effektive Elektroschocks.
Makabere neue Waffen
Wie schon in Dead Space schnappen Sie sich diverses Schneidewerkzeug wie Plasmacutter, Strahlenkanone oder Impulsgewehr und säbeln Ihre Widersacher buchstäblich in Stücke. Richtig gehört, denn einfaches Ausschalten war den Entwicklern wohl nicht spannend genug. Um effektiv voranzukommen, müssen Sie die Nekromorphs also sorgsam von ihren Gliedmaßen trennen. Blinde Körpertreffer richten dagegen kaum Schaden an. Diese Spielmechanik ist nicht nur außergewöhnlich makaber, sie zwingt Sie auch zu gutem Zielen und überlegten Schüssen, besonders da Munition meistens knapp ist. Ein weiterer Faktor also, der an Ihrem Nervenkostüm rütteln wird. Ihr Arsenal bildet eine gesunde Mischung aus bekannten und frischen Wummen. Isaacs Standardwaffe, der Plasmacutter (den sich der Held dieses Mal von einer Operationsapparatur holt, während der Patient noch darunter liegt!) war schon im ersten Teil mit von der Partie. Mit diesem dreistrahligen Laser fräsen Sie mit gezielten Schüssen Gegner in Stücke. Später greifen Sie zu effektiveren Geräten wie dem schnellen Impulsgewehr oder der Strahlenkanone, die einen besonders breiten Laserstrahl abfeuert und auch durch mehrere Gegner wie durch Butter schneidet. Richtig krank ist das Harpunengewehr, das sehr deutlich zeigt, warum Dead Space 2 nicht in Kinderhände gehört: Dieser Werfer schleudert armlange Speere, die Gegner nicht nur durchbohren, sondern auch an die nächstgelegene Wand pinnen. Im Sekundärfeuermodus setzen Sie die Geschosse danach auch noch unter Strom! Fiese Sache.
Quelle: EA
Isaac Clarke (links) hat endlich ein Gesicht und eine Stimme. Die deutsche Synchronisation ist gut gemacht!
Ein Hauptdarsteller mit Profil
Isaac Clarke ist in Dead Space 2 nicht länger ein gesichtsloser, stummer Mann hinter stählerner Maske. Stattdessen palavert der unglückliche Ingenieur nun ab der ersten Spielminute per Sprachausgabe mit anderen Überlebenden, etwa in diversen Zwischensequenzen oder per Funk mit etwaigen Helfern. Geschickt verleihen die Entwickler dem Helden so eine dicke Portion Menschlichkeit und Persönlichkeit. Isaac, merkt man, ist kein kaltblütiger Alienkiller, sondern einfach nur ein verzweifelter Mensch, der zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort war.
Kreative neue Gegner
Die Gegner sind zahlreich, hinterlistig und teilweise beängstigend schnell, sodass gebührende Feuerkraft ein Muss ist, um auch nur Minuten in Sprawl zu überleben. Zwar gibt es immer noch die langsamen, schlurfenden Kanonenfutter-Nekromorphs, die Slasher oder andere bekannte Monster wie den Exploder, den Infector oder den Leaper, doch die Kreaturen mutieren dieses Mal in deutlich kreativere und tödlichere Varianten. Der Stalker zum Beispiel ist eine Herausforderung an sich: Das Vieh ähnelt einem prähistorischen Raptor, schleicht sich lautlos an und jagt äußerst geschickt in Gruppen. Meistens sehen Sie nur einen Schatten in der Entfernung vorbeihuschen oder einen Kopf kurz aus der Deckung ragen, bevor sich dieses Ding sauschnell auf Sie stürzt. Aus der Abteilung "Widerlich, aber irgendwie cool" stammt der Puker, der Gegner aus sicherer Entfernung ankotzt und Isaac damit kurzzeitig lähmt. Sehr eklig und sicherlich nah an der Geschmacksgrenze vieler Zocker ist der Crawler, ein an ein Baby erinnernder Nekromorph mit aufgeblähtem Bauch, der schreiend auf Sie zukrabbelt und explodiert.
Quelle: EA
Isaac kann in Dead Space 2 nun in bestimmten Bereichen völlig frei in der Schwerelosigkeit herumfliegen.
Überarbeitete Schwerelosigkeit
Ähnlich wie im Vorgänger, müssen immer wieder Passagen mit Schwerelosigkeit überwinden. In Teil 2 dürfen Sie sich völlig frei bewegen und mithilfe von Schubdüsen wild herumdüsen! Cool: Ein einfacher Knopfdruck hilft dabei, nicht die Orientierung zu verlieren. Zusätzlich gibt es auch wieder Abschnitte, die Sie in die Kälte des Weltraums entlassen. Mit begrenztem Sauerstoffvorrat und einer beklemmend matten Soundkulisse stapfen Sie so um Ihr Leben. Die Gefährlichkeit des Alls können Sie aber auch zu Ihrem Vorteil nutzen: An vielen Stellen im Spiel finden Sie riesige Fenster, die Sie zerstören können. Der einsetzende Sog reißt dann alles, was nicht niet- und nagelfest ist, nach draußen, darunter natürlich auch sämtliche im Raum befindlichen Gegner. Blöd nur, dass Isaac selbst auch angesaugt wird. In so einer Situation müssen Sie möglichst schnell einen Sicherheitsschalter treffen, um eine Sicherheitstür zu schließen. Spannend, nützlich und wirklich toll inszeniert!

HAAAMMMMMEEEEERRRRR Spiel.
Das Spiel ist klasse und hat ne gute engine :)
Gt 9400 (1gb)
Single core 2,66 takt
1gb ram
... sagt wohl alles und sogar mit dem system ne fps zwischen 20-30 auf niedrig gehabt... nicht schlecht gemacht das spiel^^
Ähm dir ist schon klar das Isaac diesmal REDET? Steht sogar im Artikel ^^
achso was ich ganz mies finde ist mal wieder das der Charakter absolut STUMM ist...das macht ein Spiel völlig unauthentisch
hm.. hab das spiel mal 2h gespielt aber von Horror weit und breit nix zu spüren...mag zwar sein das manche sich erschrecken wenn auf einmal ein Monster von irgendwo kommt aber umgestzt war es in dem fall nich gut.
Da haben mich Spiele wie AvP + AvP2 sowie FEAR mehr geboten....
und zum thema unspielbarkeit kann ich ihn verstehen denn immerhin gibt es super spiele mit toller optik wo mann locker über 100FPS selbst mit nem mittelklasse PC einfährt...bsp: Grid im gegenzug brauch man nen Highend Rechner wenn man Rennspiele wie NfS spielt