Day of Defeat Source

0
Test Oliver Haake Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Nach dem ersten Teil von Half-Life und Counter-Strike kommt nun auch Day of Defeat in der Source-Variante und kann technisch überzeugen.

Day of Defeat Source Ins Kaufhaus gehen und ein Spiel zu kaufen ist out. Neuerdings saugen sich PC-Spieler ihre langerwarteten Spieltitel aus dem Netz - natürlich ganz legal. Am 27. September 2005 zog es Fans aus aller Welt auf Valves Internet-Plattform Steam, die Server waren kurzzeitig nicht erreichbar. Der Grund dafür: Day of Defeat Source, das Remake der beliebten Half-Life-Modifikation. Für 20 Dollar, also knapp 17 Euro können Sie sich DoDS auf die Festplatte laden, oder alternativ im Laden erwerben.

Es funktioniert also doch noch etwas ohne Internet. Doch es hat seine Zeit gedauert, bis DoDS endlich das Licht erblicken konnte. Wir hakten bei den Verantwortlichen nach. "Am Anfang war’s so ziemlich eine 1:1-Konvertierung der alten Version. Als wir erste Screenshots veröffentlichten, vernahmen wir etwas enttäuschte Reaktionen aus den Reihen der Community.

Da wurde uns klar, dass wir uns ein wenig mehr Zeit nehmen und die Grafik neu machen sollten. Die Erwartungshaltung der Spieler hat uns angetrieben. Sie gab uns einen guten Grund, mehr Zeit in das Projekt zu investieren", erklärt John Morello von Valve.

Alles neu, oder was?

Ein Gruppe Wehrmachtssoldaten kämpft sich durch das Schlachtfeld. In der Kirche hat sich ein MG-Schütze verschanzt und macht ordentlich Krach. Ein Gruppe Wehrmachtssoldaten kämpft sich durch das Schlachtfeld. In der Kirche hat sich ein MG-Schütze verschanzt und macht ordentlich Krach. Falls Sie sich gerade fragen, was Day of Defeat überhaupt ist, hier eine kleine Zusammenfassung. Am 12. Januar 2001 veröffentlichten ein paar Half-Life-Anhänger in Anlehnung an Steven Spielbergs Kriegsepos Der Soldat James Ryan eine Modifikation über den Zweiten Weltkrieg. Die Alliierten und Achsenmächte bekämpften sich auf ziemlich kantigen und kargen Mehrspielerkarten, ähnlich wie in Counter-Strike.

Mit dem Unterschied, dass auf den Schlachtfeldern Flaggen verteilt sind, die von den Kriegsparteien erobert werden müssen. Außerdem wählen Sie aus unterschiedlichen Klassen. Gab es im Vorgänger noch bis zu acht Charakterklassen, dezimierten die Macher die Anzahl bei Day of Defeat Source auf sechs. Sie ziehen als Scharfschütze, Rifleman, Support, Assault, Raketenwerfer- oder Maschinengewehr-Schütze in den virtuellen Krieg.

Jede Klasse verfügt über individuelle Waffen und Fähigkeiten. Während also der Infanterist mit seinem leichten Gewehr locker durch die Ruinen Europas huscht, sollten sich Soldaten mit schweren Geschützen stets hinter der Front bewegen und an geeigneten Stellen das MG aufbauen. Scharfschützen verstecken sich bekanntlich in dunklen, unauffälligen Ecken und nehmen den Feind aufs Korn.

Wer sich nicht gemäß seiner Klasse verhält und etwa den Raketenwerfer inmitten einer Gruppe Kameraden zündet, fliegt hochkant vom Server. DoDS setzt sehr auf Teamarbeit. John Morello: "Welche Klasse ich spielte, hing früher eigentlich nur davon ab, welche Waffe ich bevorzuge. Jetzt sind die Rollen besser ausgeprägt, es gibt Experten für kurze und lange Distanzen sowie eine Art Allrounder für mittlere Entfernungen."

Schöne Aussicht

Bildergalerie: Day of Defeat Source
Bild 1-3
Klicken Sie auf ein Bild, um die Bilderstrecke zu starten! (5 Bilder)

Artikel teilen

Per E-Mail versenden

0
  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 07/2026 PCGH Magazin 07/2026 play5 07/2026 N-Zone 07/2026 Linux Magazin 07/2026 LinuxUser 07/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games PC Games Hardware Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk