Onimusha hat ein Problem - doch die Community nimmt's gelassen selbst in die Hand
Onimusha: Way of the Sword soll Capcoms nächster, großer Hit werden. Die Demo vom Summer Game Fest wird auch gut von Spielern aufgenommen, bei einem Punkt sind sich aber alle einig: der Schwierigkeit.
Vor ca. zwei Wochen beim Summer Game Fest veröffentlichte Capcom die erste, öffentliche Demo zu Onimusha: Way of the Sword. Die Demo wurde sofort gut von den Spielern aufgenommen und wurde mittlerweile laut Capcom schon über eine Million Mal heruntergeladen. Für eine kurze Demo ist das schon mal ein gutes Zeichen, dass großes Interesse an einem Spiel besteht.
Und auch wenn alle Spaß an den Systemen rund um Schwertkampf und Physik haben, gibt es einen Punkt, bei dem sich fast alle Spieler einig sind: die Schwierigkeit. Aber nicht, wie man das so kennt, dass alle herumheulen, weil das Spiel zu schwer ist, sondern im Gegenteil. Die Community ist sich einig: Das Ding verlangt einem einfach nichts ab. Gegner sind nicht nur zu schwach, sondern vor allem zu passiv.
In Onimusha geht es nämlich um Schwertkampf, das Spiel ist sehr auf Kontertreffer und Paraden ausgelegt. Wenn die Gegner, die wir parieren wollen, aber einfach nicht angreifen, funktioniert das ganze System nicht so ganz - und genau so ist es in der Demo. Abgesehen von dem Boss können wir die ganzen Lappen ohne nachzudenken einfach mit Angriffen wegspammen.
Viele Spieler haben sich dann gefragt, ob das finale Spiel genauso einfach sein wird. PC Gamer hatte auf einem Anspiel-Event die Möglichkeit, Game-Director Satoru Nihei direkt nach dem Problem zu fragen. Der erklärt, dass sich der Demo-Abschnitt sehr früh im Spiel befindet und die Gegner dementsprechend einfach sind. Er betont aber auch, dass wir hier schon mehr Upgrades haben, als wir im finalen Spiel in dem Abschnitt haben werden.
Der Director wirkt auch sicher bei der Aussage, dass die Schwierigkeit den "selbstbewussteren" Spielern in der finalen Version gefallen wird. Besonders wegen der steigenden Schwierigkeit über den Spielverlauf und weil wir Skills eben nach und nach freischalten.
Quelle: Capcom
Paraden sind ein großer Teil von Onimusha, deswegen sprühen dabei auch Funken, als gäbe es kein Morgen. Aber wie wir es von Capcom kennen: Ohne Treffer-Feedback geht nix!
Modder nehmen es selbst in die Hand
Wer aber jetzt schon mehr Bock auf stylishes Katana-Gemetzel hat, kann sich gerne einmal bei NexusMods umschauen. Da gibt es gleich mehrere Mods, mit denen wir die Schwierigkeit des Spiels ändern können. Ein Modder hat sogar alle Werte für das Verhalten von Gegnern ausgelesen und wir können sie anpassen, wie wir wollen - also so was wie Aggressivität, Schaden, Schnelligkeit usw.
Er hat sogar Presets gebaut, die sich für ihn natürlich und gut anfühlen, damit wir nicht einmal nachdenken müssen, sondern einfach installieren, zwei Klicks machen und eine veränderte Spielerfahrung haben. Wir sind natürlich gespannt, welche Schwierigkeit uns im finalen Spiel erwarten wird und wie die verschiedenen Skills über den Verlauf gestreut werden.
Findet ihr die Demo auch zu einfach, oder hattet ihr Probleme beim Spielen? Nutzt gerne die angebotene Kommentarfunktion und teilt uns eure Meinung zum Thema mit. Beachtet beim Kommentieren aber bitte die Forenregeln und die allgemeine Netiquette im Internet. Solltet ihr noch keinen Account haben, könnt ihr über eine Registrierung nachdenken, die viele Vorteile mit sich bringt. Unsere Video-Inhalte findet ihr bei YouTube , Instagram und TikTok .
