Darkspore im Test: Fehlende Quests, Ausrüstung, Koop-Modus, Wertung

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Test Viktor Eippert - Redaktionsleiter Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Kurz vor knapp verschob Maxis die Veröffentlichung von Darkspore von Ende März auf den 28. April. Die Sims-Erfinder nutzten die zusätzliche Zeit, um nochmals kleinere Anpassungen an ihrem Action-Rollenspiel vorzunehmen. In wie fern diese Verschiebung Darkspore gut getan hat, lest ihr in unserem Test.

Auch in puncto Ausrüstung geht Darkspore seinen eigenen Weg. Statt den Krogenitoren eine neue Rüstung anzulegen, wechselt ihr deren Füße, Hände oder Augen in dem aus Sporebekannten Kreatureneditor. Die Teile werden von besiegten Feinden fallen gelassen und verfügen über eine Itemstufe sowie Bonuswerte auf die Charakterattribute. Welche Stufe und Attribute ein Held hat, hängt somit komplett von den genutzten Körperteilen ab. Auch wenn das Anbringen neuer Teile Spaß macht, hätten wir uns deutlich mehr Tiefgang gewünscht. Ebenfalls untypisch ist die Währung von Darkspore. Statt des sonst üblichen Geldes sammelt ihr DNA. Für die DNA kauft ihr freischaltbare Upgrades, etwa ein größeres Inventar. Außerdem hat jedes Körperteil neben seinen Vorteilen auch gewisse DNA-Kosten, die von eurem Konto abgezogen werden, wenn ihr es im Editor an einen Helden anbringt.

Quests gibt es in Darkspore übrigens genauso wenig wie NPCs. Ihr kämpft euch lediglich von einem schlauchförmigen Dungeon zum nächsten, ohne ein Gefühl für das Gefüge der Spielwelt oder deren Hintergründe zu entwickeln. Eure einzigen Ziele bestehen aus zufällig ausgewählten Aufgaben wie "Aktiviere alle Obesliken.", "Verursache zehn Mal mindestens so und so viel Schadenspunkte." oder "Sammel alle sieben Kristalle in diesem Level auf." Und obwohl sich diese Aufgaben genauso spannungsarm spielen, wie sie klingen, lässt die Motivation trotzdem nicht nach, auch noch den nächsten austauschbaren Dungeon von Gegnern zu säubern. Das ist einzig dem ebenso cleveren wie suchterzeugenden Belohnungs- und Wettsystem von Darksporegeschuldet. Immer wenn ihr einen Level packt, werdet ihr abhängig von eurer Leistung bei den Aufgaben mit Medaillen belohnt. Danach stellt euch das Spiel vor eine knifflige Wahl: Entweder ihr kehrt aufs Schiff zurück, tauscht die Medaillen gegen ein seltenes Item ein und bringt eure Helden im Editor auf den neuesten Stand oder ihr springt direkt in den nächsten Level und riskiert alles bisher Erreichte für eine deutlich mächtigere und üppigere Belohnung!

Wenn ihr Darkspore im Koop spielt, erscheinen an dieser Stelle die Helden eurer Mitspieler. So seht ihr schnell, wie es ihnen gerade geht und ob sie Hilfe brauchen. Quelle: EA - Electronic Arts Wenn ihr Darkspore im Koop spielt, erscheinen an dieser Stelle die Helden eurer Mitspieler. So seht ihr schnell, wie es ihnen gerade geht und ob sie Hilfe brauchen. Noch einen Tick mehr Spaß macht die Jagd nach den seltenen Goodies im Koop-Modus, in dem ihr die Kampagne mit bis zu drei Freunden bestreiten könnt. Um hier zu bestehen, gilt es effektiv zusammenzuarbeiten und auf die Helden der Mitspieler zu achten. Dadurch kommt noch eine Schippe Taktik hinzu und die unterschiedlichen Heldenteams der Spieler können etwaige Schwachpunkte ihrer Mitstreiter leichter ausgleichen. Wer mit der Kampagne durch ist, legt sich außerdem im PvP-Modus mit den Trios anderer Spieler an. Die Duelle sind kurzzeitig spaßig, bieten aber zu wenig Langzeitmotivation.

Bitter sind dabei auch die viel zu kleinen und unfassbar lieblosen Kampfarenen. So löblich die Mehrspielermodi sind, so fragwürdig ist die auch für den Einzelspielerpart nötige, dauerhafte Online-Anbindung an den Darkspore-Server. Könnte man per Drop-in/Drop-out-System jederzeit in eine laufende Partie einsteigen, würde das ja noch Sinn ergeben.

Doch genau dieses Feature fehlt Darkspore eben! Stattdessen dürft ihr euch damit rumärgern, dass euch Darkspore beim kleinsten Verbindungsabbruch zum Server direkt in den Anmeldebildschirm zurück befördert. Immerhin: Meldet ihr euch erneut an, landet ihr wieder zurück im Spielgeschehen und euer bisheriger Fortschritt bleibt erhalten. Da das Spiel (und somit mögliche Kämpfe) während der Neuanmeldung jedoch rigoros weiter läuft, kommt es gut und gerne vor, dass euer bis zu eurer Rückkehr Held bereits tot am Boden liegt!

Das führt zu unnötigem Frust, der mit einer simplen Auto-Pause bis zur Wiederverbindung leicht zu vermeiden gewesen wäre. Mit diesen und ähnlichen Versäumnissen begeht Maxis die gleichen Fehler wie einst mit Spore, wodurch Darkspore hinter seinem eigentlichen Potential zurück bleibt.

Bildergalerie

Wertung zu Darkspore (PC)

Wertung:

7.5 /10
Pro & Contra
Enorm motivierendes Wett- und BelohnungssystemEingängiges, schnell verinner¬lichtes SpielprinzipTaktischer HeldenwechselFreie Zusammenstellung verschiedener SquadsSehr guter Item-DirektvergleichPraktisches KatalysatorensystemSolider Koop-PartDas Anpassen der Helden im Editor macht SpaßHübsche Lichteffekte
Keinerlei CharakterentwicklungBelanglose HintergrundgeschichteViel zu wenige Fähigkeiten pro Held, die weder ausgewählt noch aufgestuft werden könnenDie fest vorgefertigten Dungeons lutschen sich ziemlich schnell ausKeine Quests, keine NPCs, kein Bezug zur SpielweltSelbst im Einzelspieler-Modus ist eine Dauerverbindung zum Server nötigSehr hohe Abhängigkeit von guter Ausrüstung
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    • Kommentare (15)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Hades375 Stille/r Leser/in
        AW: Spieletest - Darkspore im Test: Paradies für Item-Jäger, Enttäuschung für Rollenspieler

        Nur online, dort kannst du allerdings auch alleine spielen, eine permanente Internetanbindung und das online sein auf den Servern von EA ist ein muss. Haben diese also Probleme oder dein Internet, so kannst du nicht spielen. Sollten deren Server mal abschmieren, verlierst du deinen aktuellen Stand in einer Mission, sofern du nicht in der "Lobby" bist.
        Je weiter du im Spiel kommst, desto mehr Fortschritt (Ketten) setzt du ein, ohne zwischendurch die Möglichkeit zu haben, abzuspeichern / das Spiel zu pausieren.
        Über Level 50, kann es dir schon mal passieren, dass du eine gut 2 Stunden lange Kette erzeugen kannst (mehrere Missionen hintereinander, um bessere Items zu bekommen). Während dieser 2 Stunden, kannst du einzelne Missionen erledigen, die durchschnittlich 15-20 Minuten in Anspruch nehmen.
        Die einzige Möglichkeit das Spiel in dieser Zeit zu pausieren, ergibt sich nach jeder Mission, wenn der Boss tot ist und dort "Zurück zum Schiff" steht. Solltest du dies als Gelegenheit für eine Pause nutzen, hast du dennoch keine Garantie, dass du nicht vom Spiel disconnected wirst (und dein Fortschritt / deine Kette damit verloren geht!)
        Unnötig kompliziert, aus meiner Sicht, vor allem, wenn vorher keinerlei Information darüber bekannt waren. Bei der Beta wurde das auch nicht sehr eindeutig, dass man permanent Online spielen muss.
      • Von Hades375 Stille/r Leser/in
        AW: Spieletest - Darkspore im Test: Paradies für Item-Jäger, Enttäuschung für Rollenspieler

        Nur online, dort kannst du allerdings auch alleine spielen, eine permanente Internetanbindung und das online sein auf den Servern von EA ist ein muss. Haben diese also Probleme oder dein Internet, so kannst du nicht spielen. Sollten deren Server mal abschmieren, verlierst du deinen aktuellen Stand in einer Mission, sofern du nicht in der "Lobby" bist.
        Je weiter du im Spiel kommst, desto mehr Fortschritt (Ketten) setzt du ein, ohne zwischendurch die Möglichkeit zu haben, abzuspeichern / das Spiel zu pausieren.
        Über Level 50, kann es dir schon mal passieren, dass du eine gut 2 Stunden lange Kette erzeugen kannst (mehrere Missionen hintereinander, um bessere Items zu bekommen). Während dieser 2 Stunden, kannst du einzelne Missionen erledigen, die durchschnittlich 15-20 Minuten in Anspruch nehmen.
        Die einzige Möglichkeit das Spiel in dieser Zeit zu pausieren, ergibt sich nach jeder Mission, wenn der Boss tot ist und dort "Zurück zum Schiff" steht. Solltest du dies als Gelegenheit für eine Pause nutzen, hast du dennoch keine Garantie, dass du nicht vom Spiel disconnected wirst (und dein Fortschritt / deine Kette damit verloren geht!)
        Unnötig kompliziert, aus meiner Sicht, vor allem, wenn vorher keinerlei Information darüber bekannt waren. Bei der Beta wurde das auch nicht sehr eindeutig, dass man permanent Online spielen muss.
      • Von n0rdi Anwärter/in
        AW: Spieletest - Darkspore im Test: Paradies für Item-Jäger, Enttäuschung für Rollenspieler

        ist das nun online only oder auch im SP spielbar?
      • Von Hades375 Stille/r Leser/in
        AW: Spieletest - Darkspore im Test: Paradies für Item-Jäger, Enttäuschung für Rollenspieler

        Zitat von Hades375
        Ich habe Darkspore nun einige Stunden gespielt und muss sagen, ich habe deutlich mehr von dem Spiel erwartet. Gegen das ständig online sein habe ich an sich nichts, wenn doch die Server am Release-Tag nicht direkt 2 Mal zusammengebrochen wären. So hatte ich gerade meinen überaus gut inszenierten Bosskampf in 4-1 (ich befand ich in dem 3.Kettenglied, danach wäre eine fette Belohnung angefallen, zumal ich vorher alle Goldmedaillen hatte) fast abgeschlossen, da landete ich auf dem Anmeldebildschirm. Kurzer Check, im der Internetprotokollierung und schon wurde mir klar, dass meine Leitung absolut einwandfrei war.
        Nach diesem Moment dauerte es einige Stunden bis ich wieder spielen konnte/wollte.

        Was mir noch aufgefallen ist, ist das es keine Pausetaste im "Online-Singleplayer" gibt, was minunter extrem lustig war, als ich fröhlich auf die ESC-Taste drückte, so wie man das eben so macht bei jedem anderen Spiel, als ich in die Küche ging um mein Frühstücksei zu holen. Nanu? Was ist denn jetzt passiert? Ging es mir durch den Kopf, als ich wohlgesättigt zurück an den Rechner ging. Da lag er, mein Held, tot.

        Nach der Bemühung einer sehr bekannten Suchmaschine, wurde mir klar, Darkspore hat keine Pausetaste. Jetzt frage ich mich, ob die Entwickler überhaupt das Feedback ihrer Betatester gelesen haben. Kann ja wohl nicht sein, dass das niemandem aufgefallen ist.

        Dennoch muss ich sagen, dass ich sehr lange damit verbracht habe, über die richtige Auswahl der Helden / Items nachzudenken, das hat auch ziemlich viel Spaß gebracht. Was aber ein Unding ist, ist die Tatsache, dass man Items sehr anschaulich vergleichen kann, Helden aber nicht. So muss man im Editor den gewünschten Held bearbeiten und den "Konkurrenten" per "Profil anzeigen daneben halten und ablesen. Sehr unkomfortabel, schließlich will ich doch wissen, ob Viper vielleicht besser als Vex geeignet ist, um den flinken Verwüster meiner Gruppe zu bilden... hmpf.

        Was manche Leute positiv sehen, ist wohl der spaßbringende Ko-op-Modus, allerdings muss ich dazu sagen, dass ich den überhaupt nicht so lustig finde, vorallem, wenn ich gerade mal keine Lust auf Online-Gaming habe, so würde ich Darkspore doch ganz gerne mal alleine spielen, ohne nervige "ECTASY666 hat sie zu seiner Party eingeladen" - Meldungen zu lesen. Zum Glück lässt sich der Lobbychat wenigstens ausblenden. Irgendwie, wäre es mir gar nicht so unrecht, wenn ich nicht dieses unfreiwillig-online-direkt-in-der-Community Gefühl haben könnte.

        Okay, ist jetzt etwas lang geraten, wollte das eigentlich als Lesertest machen, naja vielleicht mache ich das noch... Fehlen eben noch ein paar der positiven Aspekte.

        MfG
        Nachtrag:
        Eine letzte Sache noch, die mir auffiel war, dass im "Helix-Tagebuch" ein Eintrag vermerkt ist, der sich "Spiel kaufen" schmipft. Dort wird die Limited Edition angepreist, welche man sich doch unbedingt zulegen sollte. Mensch, eine Limited Edition? Ja, moment Mal... Die hab ich doch !? Nun gut, soll wohl Werbung sein, damit man Freunde einladen kann, störend ist der Reiter ja nicht wirklich.

        Okay, Doppelpost.... bitte um Löschung dieses Posts.
      • Von Hades375 Stille/r Leser/in
        AW: Spieletest - Darkspore im Test: Paradies für Item-Jäger, Enttäuschung für Rollenspieler

        Ich habe Darkspore nun einige Stunden gespielt und muss sagen, ich habe deutlich mehr von dem Spiel erwartet. Gegen das ständig online sein habe ich an sich nichts, wenn doch die Server am Release-Tag nicht direkt 2 Mal zusammengebrochen wären. So hatte ich gerade meinen überaus gut inszenierten Bosskampf in 4-1 (ich befand ich in dem 3.Kettenglied, danach wäre eine fette Belohnung angefallen, zumal ich vorher alle Goldmedaillen hatte) fast abgeschlossen, da landete ich auf dem Anmeldebildschirm. Kurzer Check, im der Internetprotokollierung und schon wurde mir klar, dass meine Leitung absolut einwandfrei war.
        Nach diesem Moment dauerte es einige Stunden bis ich wieder spielen konnte/wollte.

        Was mir noch aufgefallen ist, ist das es keine Pausetaste im "Online-Singleplayer" gibt, was minunter extrem lustig war, als ich fröhlich auf die ESC-Taste drückte, so wie man das eben so macht bei jedem anderen Spiel, als ich in die Küche ging um mein Frühstücksei zu holen. Nanu? Was ist denn jetzt passiert? Ging es mir durch den Kopf, als ich wohlgesättigt zurück an den Rechner ging. Da lag er, mein Held, tot.

        Nach der Bemühung einer sehr bekannten Suchmaschine, wurde mir klar, Darkspore hat keine Pausetaste. Jetzt frage ich mich, ob die Entwickler überhaupt das Feedback ihrer Betatester gelesen haben. Kann ja wohl nicht sein, dass das niemandem aufgefallen ist.

        Dennoch muss ich sagen, dass ich sehr lange damit verbracht habe, über die richtige Auswahl der Helden / Items nachzudenken, das hat auch ziemlich viel Spaß gebracht. Was aber ein Unding ist, ist die Tatsache, dass man Items sehr anschaulich vergleichen kann, Helden aber nicht. So muss man im Editor den gewünschten Held bearbeiten und den "Konkurrenten" per "Profil anzeigen daneben halten und ablesen. Sehr unkomfortabel, schließlich will ich doch wissen, ob Viper vielleicht besser als Vex geeignet ist, um den flinken Verwüster meiner Gruppe zu bilden... hmpf.

        Was manche Leute positiv sehen, ist wohl der spaßbringende Ko-op-Modus, allerdings muss ich dazu sagen, dass ich den überhaupt nicht so lustig finde, vorallem, wenn ich gerade mal keine Lust auf Online-Gaming habe, so würde ich Darkspore doch ganz gerne mal alleine spielen, ohne nervige "ECTASY666 hat sie zu seiner Party eingeladen" - Meldungen zu lesen. Zum Glück lässt sich der Lobbychat wenigstens ausblenden. Irgendwie, wäre es mir gar nicht so unrecht, wenn ich nicht dieses unfreiwillig-online-direkt-in-der-Community Gefühl haben könnte.

        Okay, ist jetzt etwas lang geraten, wollte das eigentlich als Lesertest machen, naja vielleicht mache ich das noch... Fehlen eben noch ein paar der positiven Aspekte.

        MfG

        Nachtrag:
        Eine letzte Sache noch, die mir auffiel war, dass im "Helix-Tagebuch" ein Eintrag vermerkt ist, der sich "Spiel kaufen" schmipft. Dort wird die Limited Edition angepreist, welche man sich doch unbedingt zulegen sollte. Mensch, eine Limited Edition? Ja, moment Mal... Die hab ich doch !? Nun gut, soll wohl Werbung sein, damit man Freunde einladen kann, störend ist der Reiter ja nicht wirklich.
        Das Spiel wirkt eben so unfertig, ich habe erst die Beta gespielt und hatte einen guten Eindruck vom Spiel, weshalb ich es mir auch gekauft habe und dementsprechend auch massenhaft an Feedback und Vorschläge während der Testphase (oben genannt) gepostet. Also da gibt es wirklich "bessere" Betatests, wo auf das Feedback auch konkret eingegangen wird, vgl. Heroes of Newerth oder sogar die Total Conversion von Oblivion (Nehrim, war auf der 02/11 DVD drauf) hat heute noch mehr Support und ist näher an den Spielern, als es der Betatest von Darkspore war und der hatte es wesentlich dringender notwendig.
        Wirklich schade, dass die Feedbacks wohl nicht mal gelesen wurden...
        Ich denke mal, dass ein gutes Jahr mehr an Entwicklungszeit dem Spiel sicher einige (hohe) 80er Wertungen hätten bescheren können, einhergehend mit guten Verkaufszahlen. Aber das mit den "nicht ganz ausgereiften" Spielen, das kennt man von EA ja nur zur Genüge. Stichwort: Jährliche Sportspiele... wenn diese jedes zweite Jahr erscheinen würde, hätte sicherlich niemand etwas dagegen.
      • Von ViktorEippert Leitender Redakteur Themen
        AW: Spieletest - Darkspore im Test: Paradies für Item-Jäger, Enttäuschung für Rollenspieler

        Zitat von Apophis1245
        Ich finde es Schade das nicht geschrieben wird das es 100 verschiedene Helden gibt ... jeder Held gibt der 3er Gruppe eine Gruppenfähigkeit was unzählige Möglichkeiten zulässt.

        Auch im PVP sollte das sehr nett sein da es immer eine Überraschung sein wird welche Fähigkeiten der doch "bekannte" Held nun hat durch seine 2 Teamkollegen.

        Es ist natürlich nicht nötig seinen Held zu skillen aber durch die Möglichkeiten der Gruppenfähigkeiten habe ich wohl sehr sehr sehr viel mehr Zeit damit verbracht mir darüber Gedanken zu machen als wie ich mein Punkt in einen Telentbaum klatsche.

        Wenn man nun einen Held nimmt und die 200 möglichen Gruppenfähigkeiten nun dazu nimmt um diesen zu verbessen fällt mir wohl kein Spiel ein was so einen komplexen Skillbaum hätte.

        100 Helden
        100 Gruppenfähigkeiten
        5 Resigruppen

        Und rüstet auch nur mal 50 Helden anständig für den Endcontent aus ...

        An sich wäre das schon richtg, wenn es denn wirklich 100 einzigartige Helden und damit 100x 3 Fähigkeiten wären. Dummerweise sind es in Wirklichkeit deutlich weniger. Der Witz ist nämlich, dass es die Helden in verschiedenen Versionen gibt (Alpha, Beta, Gamma, etc.). Der einzige Unterschied dieser Versionen besteht darin, dass einer der drei Skills anders ist. Und der Oberhammer ist, dass diese abgewandelten Skills mitunter bei anderen Helden der gleichen Geneseklasse bereits zum Einsatz kamen, sprich 1:1 das gleiche sind. Nur eben bei Krell-Beta statt bei Blitz-Alpha.
        Etwa nach dem ersten Durchgang (bis dahin hat man so ca. 30 verschiedene Helden) fängt das Recycling an.

        Ganz davon abgesehen, habe ich die Teamzusammenstellung und das Heldensystem ja nicht umsonst gelobt. Doch die entscheidende Frage ist doch: Was hätte dagegen gesprochen, zusätzlich auch eine Entwicklung der Skills zu integrieren? Selbst wenn man viel an den Teams basteln kann, sobald man seine Lieblingskombo gefunden hat, sind deren paar Fähigkeiten fix ausgelutscht.
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