Cyberpunk 2077 hätte mit längerem Akt 1 an Wucht verloren - sagt Creative Director für Cyberpunk 2

3
News David Fabricius - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Cyberpunk 2077 hätte mit längerem Akt 1 an Wucht verloren - sagt Creative Director für Cyberpunk 2
Quelle: CD Projekt Red/Steam

Viele Fans hätten sich gewünscht, vor dem Arasaka Raubzug mehr Zeit zu haben. Doch der Creative Director der Fortsetzung sieht genau darin einen Denkfehler. Seine Erklärung wirft ein neues Licht auf den umstrittenen Einstieg von Cyberpunk 2077.

Von einem Launch, der mit No Man's Sky verglichen wurde, bis hin zu einem der erfolgreichsten und meistgespielten RPGs der letzten Jahre: Cyberpunk 2077 hat eine ungewöhnliche Wandlung hingelegt. Trotz aller Patches, Updates und Phantom Liberty bleibt jedoch eine alte Diskussion bestehen. Hätte das Spiel mehr Zeit in Akt 1 gebraucht, bevor der große Arasaka-Heist alles auf den Kopf stellt? Igor Sarzyński, Cinematic Director von Cyberpunk 2077 und heute Creative Director von Cyberpunk 2, widerspricht dieser Idee deutlich. Der Creative Director klärte kürzlich einen Mythos rund um die Aufzüge.

"Mehr Zeit in Akt 1 hätte den Kern verwässert"

Sarzyński zog in einer aktuellen Aussage einen überraschenden Vergleich mit Star Wars: Eine neue Hoffnung. So wie man Luke Skywalker nicht endlos auf Tatooine als Farmer begleiten müsse, bevor er Teil der großen Geschichte wird, gelte das auch für Cyberpunk 2077 (jetzt kaufen ).

"Würde eine Verlängerung von Akt 1 das Spiel besser machen? Nein. Das ist, als würde man sagen, wir sollten mehr Zeit mit Farmer Luke verbringen, bevor er in die Jedi-Geschichte hineingezogen wird."

Für ihn ist der frühe Abschnitt von Cyberpunk 2077 kein Prolog, der künstlich gestreckt werden sollte, sondern ein klar fokussierter Einstieg mit einem starken Ziel: Aufsteigen, Kontakte knüpfen, in Night City Fuß fassen, und dann ein wildes Ereignis erleben.

Empfohlener redaktioneller Inhalt [EMBED_URL] An dieser Stelle findest du externe Inhalte von [PLATTFORM]. Zum Schutz deiner persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn du dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigst: Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Externe Inhalte Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Das offene Watson bietet genug Freiheit

Sarzyński erinnert auch daran, dass Cyberpunk 2077 bereits im ersten Akt ein Open-World-Spiel ist. Wer wollte, konnte einige Nebenquests in Watson erledigen, Gigs abarbeiten oder einfach durch Night City streifen. "Manche Spieler verbringen 20 Stunden allein in Watson. Ihr bestimmt euer eigenes Tempo."

Gerade deshalb hält er eine offizielle Verlängerung von Akt 1 für problematisch. Ohne den Druck des bevorstehenden Raubzugs würde der Abschnitt an Spannung verlieren. Das Ziel würde sich immer weiter nach hinten verschieben und damit seine erzählerische Kraft einbüßen. "Wenn man das zu weit ausdehnt, wird es zu einer ziellosen, unfokussierten Erfahrung."

Aus Sicht des Creative Directors ist genau diese Balance der Grund, warum der Einstieg von Cyberpunk 2077 funktioniert. Jeder Spieler hat diesbezüglich natürlich eine andere Auffassung. Ich selbst fand das Pacing des Einstiegs vernünftig, hätte mir aber noch etwas mehr Raum mit einem bestimmten Charakter gewünscht. Manchmal kann dies den Impact auf einen ganz anderen Stern katapultieren, um noch mehr Gefühle auszulösen. Wie steht ihr dazu? Stimmt ihr seinen Aussagen zu? Welches Cyberpunk-Spiel findet ihr eigentlich noch interessant?

Quelle: gamingbolt

3
    • Kommentare (3)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Vavier83 Anwärter/in
        Pfff wer will denn einen längeren Act 1 als ob es nichts besseres zu besprechen gibt. Mit Sidequest und Ncpd und Cyberpsycos kommt man locker auf Level 15-20 wenn alles vorher erledigt wird und das bevor die anderen Gebieten aufgehen. Und Act 2 erste Mission kann man dann mit Max Level machen wenn man so weiter macht. Ist im Prinzip viel zu viel an NQ und Sidecontent drin.
      • Von Vavier83 Anwärter/in
        Pfff wer will denn einen längeren Act 1 als ob es nichts besseres zu besprechen gibt. Mit Sidequest und Ncpd und Cyberpsycos kommt man locker auf Level 15-20 wenn alles vorher erledigt wird und das bevor die anderen Gebieten aufgehen. Und Act 2 erste Mission kann man dann mit Max Level machen wenn man so weiter macht. Ist im Prinzip viel zu viel an NQ und Sidecontent drin.
      • Von Nevrion Spiele-Kenner/in
        Akt 1 hatte die richtige länge. Gerade mit Blick auf Judy und Co will man dann ja irgendwann auch mal aktiv mit diesen Gefährten interagieren und die eigentliche Handlung voran treiben. Akt 1 ist das klassische "woher komme ich", was den Spieler besser an die Figur bindet, die er spielt. Wenn gleich ich natürlich eingestehen müsste gerne noch 1-2 Missionen als Corpo spielen zu wollen, vermisse ich es nicht nachhaltig.
      • Von McTrevor Mitglied
        Ich finde es so tatsächlich gut. Man hätte noch ein oder zwei kleinere Haupt-Quests in den ersten Akt packen können, aber bloß nicht die komplette "Weltkarte" freischalten, bevor es los geht.
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 06/2026 PCGH Magazin 07/2026 play5 07/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 06/2026 LinuxUser 06/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games PC Games Hardware Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk