Interview mit Quinn Duffy

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PC Games: Interview mit Quinn Duffy Was gefällt dir denn besonders am Mehrspielermodus des ersten Company of Heroes?
Duffy: Eine ganze Menge an Dingen: das Tempo des Spiels, das actionreiche Gameplay auf allen Ebenen, wie sich das ganze Spiel nach und nach entfaltet. Ich bin kein Freund von Fünf-Minuten-Partien, ich möchte eine große Variation an Taktiken und die Zeit, mir mein Vorgehen zu überlegen. Die Geschwindigkeit von Company of Heroes erlaubt es, taktisch zu denken. Auch die Tatsache, dass das Wirtschaftssystem sehr an die Karte gebunden ist, hat sich perfekt eingefügt.

PC Games: Was wolltet ihr bereits unbedingt in Company of Heroes machen, konntet aber nicht - und bringt es dafür nun mit Opposing Fronts?
Duffy: Wir haben jetzt mehr Zusammenarbeit im Team. Wenn ich zum Beispiel in Company of Heroes aufseiten der Achsenmächte spielte und eine meiner Spezialaktionen zur Verteidigung der Territorien verwendete, profitierte mein Mitspieler nicht davon. Nun wirken sich die Spezialfähigkeiten auf das ganze Team aus, sodass du gezwungen bist, an die Konsequenzen für deine Mannschaft zu denken. Das verstärken wir auch mit Details wie der Tatsache, dass du nun über die Gebäude deiner Team-Mitglieder Nachschub anfordern kannst. Wir möchten das Gefühl fürs Zusammenspielen insgesamt deutlich verdichten.

PC Games: Warum habt ihr keine Luft- und See-Einheiten? Die würden das Spiel doch weitaus deutlicher erweitern!
Duffy: Mit Luft- und See-Einheiten haben wir uns seit Anbeginn der Entwicklung von Company of Heroes intensiv beschäftigt. Da ergeben sich aber eine ganze Menge Probleme. Zum Beispiel bei Schiffen die schiere Größe. Im Company of Heroes-Universum arbeiten wir mit realistischen Größenverhältnissen. Selbst ein kleines Schiff wäre locker 100 Meter lang. Es ist beinahe unmöglich, solche Kolosse nahtlos ins Gameplay einzufügen. Es kann sein, dass wir in zukünftigen CoH-Teilen derartige Einheiten unterbringen, aber in Opposing Fronts ist das nicht der Fall. Wir bleiben zunächst bei im Schmutz kämpfenden Soldaten - aber wer weiß schon, was die Zukunft bringt?

PC Games: Wie sieht es mit einer implementierten Voice-Chat-Funktion wie in Command & Conquer 3 Tiberium Wars aus?
Duffy: Da bin ich geteilter Meinung. Ich liebe es natürlich, im Teamplay mit meinen Freunden auf diese Weise zu kommunizieren. Aber ich bin nicht so angetan von Bekanntschaften über mein Headset in Team- und Ranglisten-Spielen mit zufällig gewählten Teilnehmern. Jemanden zu hören, dessen Stimme ich vielleicht gar nicht unbedingt vernehmen will ... nein (lacht). Es ist insgesamt ein Feature, dass ich gern im Spiel sehen würde, aber in einer Weise, die einfaches Tratschen bei Bedarf unterbindet.

PC Games: Wie sieht es mit einem Zuschauer-Client à la Tiberium Wars aus?
Duffy: Das wäre eine großartige Sache - Company of Heroes sieht ja auch fantastisch aus. Wir sind da am Ball.

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