Generals 2: Community-Wünsche im Fokus – Multiplayer-Modus
PC Games hat alle Command & Conquer: Generals 2-Fans dazu aufgerufen, umfangreiches Feedback und Wünsche zum kommenden Generäle-Nachfolger zu liefern. Via Kommentarfunktion im vorhergehenden Artikel und via Facebook kamen unzählige Beiträge. Wir fassen zusammen und richten uns an Publisher Electronic Arts sowie Entwickler Bioware Victory: Hört auf die Community, hier gibt es Fakten!
Generals 2-Feedback: Multiplayer-Modus
Ein wichtiger Faktor für die Langlebigkeit eines (Echtzeitstrategie-)Spiels ist neben Modding der Multiplayermodus. Neben einer kooperativ spielbaren Kampagne (gerne auch separat) gab es viele Beiträge zum Online-Modus selbst. Besonders wichtig ist an erster Stelle der Support. EA und Bioware Victory sollten Bugs und Imbalances (beispielsweise unausgeglichene Einheitenstärken) schnell erkennen, beziehungsweise auf Hinweise von Spielern zügig reagieren. Patches und Updates für mehr Balance und stabiles Multiplayer-Vergnügen sollten nach Bedarf regelmäßig erscheinen und nicht etwa im Halbjahrestakt wie teilweise bei den Vorgängern. Dabei großgeschrieben: der Schutz gegen Cheater.
Allgemein wünschen sich die Fans wieder spezialisierte Fraktionen, also nicht nur drei feste grundverschiedene Armeen (USA, China, GBA) wie im Vorgänger. Beim Vorgänger Generäle kamen mit dem Addon "Stunde Null" verschiedene Typen hinzu, die den Fokus der übergeordneten Fraktion beispielsweise auf Luft-Angriffe, Superwaffen, Laser oder ähnliches legten. So entstanden zu jeder Armee mehrere weitere Fraktionen, die sich unterschiedlich spielten. Ein besonderer Wunsch wurde darüber hinaus mehrfach geäußert: Die verschiedenen Farben für die Multipayer-Spieler sollten keine "unpassenden und kitschigen" Töne wie etwa Pink oder Türkis mitbringen. Zur Unterscheidung im Match wären verschiedene, voneinander unterscheidbare, Tarnmuster denkbar. Hinweis: Man kann sich zwar im Normalfall eine Farbe auswählen, doch bei größeren Aufeinandertreffen mit acht oder etwa zehn Spielern war es bisher häufig so, dass jemand mit den "ungeliebten" Farben vorliebnehmen musste und sein virtuelles Kriegsgerät entsprechend unpassend aussah.
Für den Online-Modus an sich wünschen sich die Spieler nicht nur typische Arena-Maps. Das heißt symmetrische Karten, die ein Höchstmaß an Balance mitbringen. Gerne können verschiedene Maps auch Wege, Hindernisse oder ähnliches aufweisen, die "natürlicher" wirken und komplexere Strategien ermöglichen. Imbalances könnte man wiederum mit anderen Elementen ausgleichen. Sollten die Entwickler hier nicht für vollständige Zufriedenheit sorgen, bliebe ja noch der gewünschte Karteneditor.
In Team-Matches sollen zudem erweiterte Diplomatie-Mechaniken ermöglicht werden, beispielsweise für das Teilen und Senden von Ressourcen, sollte ein Kamerad mal misswirtschaften, und dem eigenen Team dadurch direkt schaden. Der Online-Modus selbst sollte in Sachen Ranglisten in Ligen aufgeteilt werden, damit fairere Matches ermöglicht werden. Clans sollen zudem die Möglichkeiten bekommen, ihr Tag anpassen und ändern zu können. Bisher musste man sich meist neue IDs anlegen, was gleichzeitig für die neue Online-Identität genullte Statistiken bedeutete.
In Sachen eSports sollte Generals 2 auch mehr Komfort mitbringen, gerade beim Thema Replays und Match-Aufzeichnung. Spieler, die einem Match beiwohnen wollen, sollen nicht mehr auf die Spieler-Slots verteilt werden beziehungsweise sollte es allgemein mehr Plätze geben. Gleichzeitig wünschen sich die Fans mehr Funktionen, um beispielsweise Statistiken einsehen zu können. Hier wären beispielsweise "Aktionen pro Minute"-Werte der Spieler interessant. Ein Battle-Recorder, der Replays aufzeichnet und gleichzeitig mit mehr Komfort beispielsweise für Clans kommt, wird ebenso gefordert. Konkret stellen sich die Fans vor, etwa mit mehreren Spielern gemeinsam ein Replay ansehen und analysieren zu können.
Das sind die bisher geäußerten Wünsche der Fans zu Generals 2. Das Echtzeitstrategiespiel soll 2013 exklusiv für den PC erscheinen. Es ist also noch Zeit für weiteres Feedback. Nutzt dafür am besten die Kommentarfunktion und diskutiert gerne die bisher genannten Punkte. Nach Möglichkeit wird es künftig Updates geben, natürlich mit deutlichem Wink Richtung Entwickler.
In diesem Artikel
- Seite 1 Generals 2: Community-Wünsche im Fokus - Story, Setting, Technik, Gameplay und Multiplayermodus
- Seite 2 Generals 2: Community-Wünsche im Fokus – Allgemeines, Story, Setting
- Seite 3 Generals 2: Community-Wünsche im Fokus – Technik und Gameplay
- Seite 4 Generals 2: Community-Wünsche im Fokus – Multiplayer-Modus
- Seite 5 Bildergalerie
Bildergalerie
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Ein leichter SciFi-Touch ist einfach Pflicht. Generals lebt aus meiner Sicht einfach davon, dass es einem die nähere Zukunft der Militärtechnik präsentiert. Zu viel muss nicht sein, aber wenn es nur Einheiten aus den aktuellen Militär-Arsenalen gibt, ist es kein C&C Generals.
Unbedingt die Superwaffen beibehalten, denn die sind das Salz in der Suppe. Der einzige Abwehrmechanismus, den es dagegen geben darf, ist die Zerstörung des betreffenden Gebäudes. Wird eine Abwehr zu leicht, sind die Waffen nutzlos.
Gleiches gilt für spezielle Militärschläge wie A-10- oder Spectre-Angriff. Je nach Basenstandort flogen die Maschinen teilweise quer über die ganze Karte ein. Wenn es unterwegs ein paar feindliche Luftabwehrstellungen gab, war man gekniffen. Da die Anflugrouten nicht für alle Spieler auf einer Karte gleichmäßig günstig bzw. ungünstig waren, litt teilweise die Fairness. Gerade auch, weil z.B. der ziemlich mächtige Artillerieschlag Chinas gar nicht abgewehrt werden konnte. Dass spezielle Luftschläge anfällig gegen Flugabwehr sind ist grundsätzlich okay, dann müssen sie aber wirklich SEHR viel einstecken können, oder (noch besser) die Anflugroute muss mit Wegpunkten vorgegeben werden können.
Unterschiedliche Spezialisierungen der Generäle wären wieder sehr wünschenswert.
Aber bitte nur bei drei Fraktionen bleiben. Es heißt so schön: Wer alles kann, kann nichts richtig. Drei Fraktionen mit jeweils zwei oder drei Generälen (plus dem "Allroundgeneral" ohne Spezialisierung) ergibt schon so viele mögliche Kombinationen, dass das Balancing da schon die Hölle sein muss. Wenn da NOCH MEHR kommt, ist die Gefahr groß,dass manche Generäle gegen andere keine Chance haben oder das sich die Fraktionen kaum unterscheiden.
Achtung Ketzerei: Auf eine Kampagne kann ich persönlich komplett verzichten. Ich habe fast nur im Skirmish gespielt, also auf Multiplayer Karten gegen Computergegner. Was mich da immer genervt hat, war die strunzdumme KI, die sich nur durch exzessives Cheaten behaupten konnte. Auf manchen Karten konnte man so selbst gegen sieben schwere Computergegner gleichzeitig (also alle gegen den Spieler verbündet) gewinnen. Ich wünsche mir deswegen eine Konzentration auf die Gegner KI auf Multiplayer Karten, die z.B. ihre Angriffsziele nicht allein nach dem finanziellen Schaden auswählt, den sie damit anrichten kann und auch unkonventionelle Angriffstaktiken anwendet, auf die man selber erst nach langer Spielzeit kommt. Solche Taktiken können doch sicher von den Entwicklern vorbestimmt und bei passender Gelegenheit als so eine Art Skript gestartet werden. Genug MP-Erfahrung aus dem ersten Teil liegt ja mittlerweile vor.
Nur eine Sorte Rohstoffe inklusive alternativer Versorgung (Abwurfzonen, Hacker, Schwarzmarkt etc.). Was mich in vielen Strategiespielen immer wieder nervt, ist die Absicherung der Rohstoffe, am besten noch endliche Quellen, die just nach einer zermürbenden Materialschlacht erschöpft sind und den Ausbau bremsen. Ich will mich auf den Ausbau der Basis konzentrieren, deswegen sollte man sich (nach einer Startphase versteht sich) wieder komplett autark von der Außenwelt machen können. Genug Versorgungseinrichtungen aufzubauen ist immerhin auch Ressourcenmanagement.
Seeeinheiten müssen nicht unbedingt sein, die Zeiten großer Seeschlachten Schiff gegen Schiff sind seit dem 2. WK vorbei. Lieber auf Land und Luft konzentrieren und dort dafür alles richtig machen.
Ansonsten kann man auch was bei der Konkurrenz lernen. In Supreme Commander gab es z.B. einige äußerst nützliche Features, wie z.B. Bauprogramme für Baufahrzeuge und Fabriken, damit man nicht jedes Gebäude und jede Einheit einzeln in Auftrag geben muss. Einmal einen Einheitenmix in der Fabrik in Auftrag geben und dann eine Endlosschleife starten ist schon eine feine Sache. Außerdem währe es toll, wenn man dem Computergegner eine bestimmte Spezialisierung diktieren könnte, also dass er sich einigeln, offensiv spielen oder auf Superwaffen konzentrieren soll. Außerdem sollten sich die Entwickler nicht zu sehr auf die Grafik konzentrieren. Es soll zwar halbwegs hübsch aussehen, aber tolle Effekte, viele Partikel und Texturen mit einer Auflösung gegen unendlich sind nur Augenwischerei, wie sie in letzter Zeit viel zu häufig in neueren Spielen betrieben wird. Ich will ein Strategiespiel, welches die grauen Zellen fordert, keine interaktive Tech-Demo. Alles andere belastet nur unnötig die Hardware, die eigentlich damit beschäftigt sein sollte, die Bewegungen und Aktionen der (KI-)Einheiten zu berechnen.
Wenn einfach alle Spielmechaniken (und ich meine wirklich alle) aus Generals 1 übernommen werden und mit den letztgenannten Punkten kombiniert werden, bin ich wunschlos glücklich. Dazu noch ein paar neue Einheiten und Gebäude, damit es keine 1:1 Kopie wird, um die Sache abzurunden.
Eins mal Vorweg: C&C Alarmstude Rot 1 von Westwood war der Oberkrache.
Alleine die Gefechte mit den einzelnen Ländern waren super gewählt und von Generals : Stunde Null (Zusätzliche Generäle) super abgeguckt.
Noch heute spiele ich Generals online, weil ich dieses futuristische Zeug ala Tiberium oder AR2 aufwärts nicht mag.
Im Grunde gibt es für mich folgende Punkte:
-Struktur bitte von Generals 1 / Stunde Null übernehmen
-Umbedingt in der Gegenwart bleiben - Nicht zu futuristisch werden und die Einheiten an AR1/SN (ZH) anlehnen
-Seeschlachten wie in C&C AR1 von Westwood
-Performence Vollendung/Optimierung im WAN Bereich...die häufigen disconnects bei Spielern war bei Generals 1 einfach zu krass....andere Spiele schaffen es ja heute auch ohne Portfreigaben...eventuell vom P2P System weggehen und Server zur Verfügung stellen. So kann man auch das Cheaten/Map-Hacker-Problem lösen. League of Legends hat es technisch super vorgemacht
Gegen das F2P Modell habe ich allgemein nichts, solange es kein P2W wird....im Gegenteil, ich spiele sowieso nur online und messe mich mit anderen C&C Spielern auf Turnier-Ebene.
Es ist einfach wichtig ein stabiles Spiel auf Community Basis zu bauen. Das werden die Leute auch spielen und sind dann auch bereit dafür Geld zu investieren. Aber kein P2W!
C&C muss wieder C&C werden (wie in Westwood Zeiten) oder zumindestens (das ist EA der C&C-Gemeinde schuldig) ein Generals mit Frostbite 2 Grafik werden!
\\edit:
Ich sehe hier zwar viele tolle Ideen im Thread, aber immer vorsichtig...C&C muss sich nicht weiter entwickeln, sondern wieder ein C&C werden --> Back to the Roots like AR1.
Realistische und Wirklichkeitsnahes Generals 2 Strategie Spiel.
Besonders wünsche ich mir eine reine Fraktion Robter Einheiten allerart mit echten Tarnmuster. Das würde hervorstechen und Eindruck machen.
Finde den Widerspruch.
Nein und kein free2play mist.